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Von 27. Juni 2013 Mehr →

Reißende Flüsse, luftige Höhen, tiefe Höhlen, Buckelwale: Adrenalin-Freisetzung in Kolumbien

Kolumbien ist für viele Urlauber noch ein weitgehend weißer Fleck auf der Landkarte, dabei hat das Land alles, was es für einen perfekten Urlaub braucht.

Kolumbien ist für viele Urlauber noch ein weitgehend weißer Fleck auf der Landkarte, dabei hat das Land alles, was es für einen perfekten Urlaub braucht.

Faszination mit dem Herzschlag-Plus – ob Rafting, Tauchen oder Gleitschirmflug – Kolumbien hat im Bereich Aktivurlaub und Extremsport einiges zu bieten und sorgt so für eine Adrenalinausschüttung je nach Gusto. 

Für viele Taucher ist das Land das Paradies Südamerikas, denn durch die privilegierte Lage verfügt Kolumbien über zwei Ozeane, einen gigantischen Wassergarten im Pazifischen Ozean und ein fast grenzenloses Becken im Karibischen Meer. Die Küste der Karibik mit ihren feinen Sandstränden und ihrem klaren Wasser sowie der Pazifik mit seinen dunklen Sandstränden und ausgeprägten Gezeiten sind ideal zum Tauchen und bieten eine extrem diversifizierte Unterwasserwelt.

Ein kolumbianischen Traum: Die Isla Providencia. (Foto Luis Barreto)

Ein kolumbianischen Traum: Die Isla Providencia. (Foto Luis Barreto)

Nicht ins Wasser eintauchen, sondern auf den Wellen reiten – dies wird beim Wildwasserrafting oder Kajakfahren möglich. Natürliche Flüsse, die von den Wassern der kolumbianischen Berge gespeist werden, verlaufen quer durch das ganze Land. Zu den in Kolumbien für Wassersport dieser Art bevorzugten Gebieten gehören hier die Umgebung von Bogotá, das Kaffee-Dreieck und die Gebiete von Santander.

Diejenigen, die statt ins Nass ihre Nase in den Wind halten möchten, sollten einen Gleitschirmflug in Betracht ziehen. Dies ist sicher die Sportart, die den Menschen am nächsten an die Illusion heranführt, fliegen zu können. Unzählige Orte in Kolumbien bieten die Möglichkeit, die völlige Ruhe in der Höhe erleben zu können, denn sie liegen geographisch und klimatisch ideal. Dort kann man – mit Ausnahme der Regentage – ganzjährig fliegen und zudem stellen sich keine Hochspannungsmasten und Stromleitung den Gleitschirmfliegern in den Weg. Urlauber die nicht hoch hinaus sondern lieber tief hinab möchten, also Speläologen (Höhlenforscher) sollten nach Santander. Dort gibt es eine Reihe von bereits erforschten Höhlen, die sowohl für Laien als auch für berufliche Speläologen geeignet sind.

Stimmungsvoll: Ein Sonnenuntergang am Rio Putumayo. (Foto Javier Gonzalez Frankyaz)

Stimmungsvoll: Ein Sonnenuntergang am Rio Putumayo. (Foto Javier Gonzalez Frankyaz)

Lieber hoch klettern, statt fliegen oder hinabsteigen: auch für Klettersportler sind die kolumbianischen Berge bestens geeignet. Suesca beispielsweise ist als der Geburtsort der Felskletterei in Kolumbien bekannt. Es bietet mehrere hundert Routen im Sandgestein mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Bogota ist gar für seine „Hausberge“ in Kletterkreisen bekannt. Das bedeutet, das im Umkreis von etwa 85 Kilometern gleich mehrere gute Kletterberge gibt.

Wenn dann der Adrenalinbedarf gestillt ist, laden mehr als 300 Strände zum Erholen ein. Mit ganzjährig optimalen Wetterbedingungen und einer gut entwickelten touristischen Infrastruktur ist die karibische Küste ein attraktives Reiseziel für Besucher mit den unterschiedlichsten Interessen und Ansprüchen. Der Tayrona-Nationalpark fasziniert mit einem beeindruckenden Nebeneinander von Regenwald, schneebedeckten Gipfeln und Strand. Die Schönheit der Natur ist einzigartig. Indigene Gemeinschaften leben ihre überlieferten Traditionen. Im Nationalpark können Besucher lange Waldspaziergänge machen oder in einer der vielen Buchten an naturbelassenen Sandstränden entspannen.

Die Reisenden, die zwischen Juli und Oktober an der Pazifikküste Kolumbiens inne halten wollen müssen sich allerdings auf eine erneute Erhöhung ihres Herzschlages einstellen. Denn dann treffen hunderte Buckelwale auch dort ein, um im warmen Klima Kolumbiens ihre Jungen leichter austragen zu können. Die besten Orte Kolumbiens, um Wale zu beobachten, sind Bahía Solano, Nuquí, der staatliche Naturpark Gorgona und Bahía Málaga bei Buenaventura.

Von Juli bis Oktober tummeln sich die Buckelwale vor der Küste Kolumbiens. (Foto: Rainer J. Wagner)

Von Juli bis Oktober tummeln sich die Buckelwale vor der Küste Kolumbiens. (Foto: Rainer J. Wagner)

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