
Wo Nebel über Mooren schwebt und Braunbären lautlos aus dem Wald treten, entfaltet Estland seine ursprüngliche Magie. Ein Land, das Natur nicht nur zeigt, sondern spürbar macht.
Wenn sich am Abend feiner Nebel zwischen die Baumstämme legt und aus der Tiefe des Waldes ein leises Knacken dringt, offenbart Estland seinen Charakter als eines der ursprünglichsten Naturreiseziele Europas. Die Mischung aus dichten Wäldern, weitläufigen Mooren und einer außergewöhnlich vielfältigen Tierwelt macht das Land zu einem wachsenden Geheimtipp für alle, die echte Wildnis suchen. Mit sauberster Luft, kristallklarem Wasser und Flüssen, die zu 98 % Trinkwasserqualität erreichen, zählt Estland zu den grünsten und ruhigsten Regionen des Kontinents.
Heimat der großen Wildtiere

Mehr als die Hälfte des Landes ist bewaldet – ein Rückzugsort für Braunbären, Elche, Luchse, Wölfe, seltene Vogelarten und das scheue Flughörnchen. Diese Arten sind in vielen Teilen Europas kaum noch in freier Natur zu erleben. Besonders im Frühjahr und Sommer entstehen ideale Bedingungen für Tierbeobachtungen in kleinen Gruppen und fernab vom Massentourismus.
Estland gilt als eine der bärenreichsten Regionen Europas. Rund 1.000 Braunbären leben hier, viele davon im Nordosten des Landes, in Alutaguse. In speziell eingerichteten Beobachtungshütten verbringen Besucher ganze Nächte in absoluter Stille. Das Erlebnis beginnt lange vor der Sichtung: Vogelrufe, das Rascheln der Bäume und die gespannte Erwartung schaffen intensive Naturmomente. Die wichtigste Regel bleibt dabei unverrückbar: Nachts wird die Hütte nicht verlassen – aus Respekt vor den Tieren und ihrem feinen Sinn für Geräusche und Gerüche.
Begegnungen im Morgengrauen

In den frühen Morgenstunden ziehen Elche gemächlich durch Wälder und Moore. Mit ihrer imposanten Erscheinung gehören sie zu den eindrucksvollsten Tieren Nordeuropas und prägen die Atmosphäre der estnischen Wildnis.
Fast märchenhaft wirkt das seltene Flughörnchen, das in den alten Wäldern Ost-Estlands lebt. Mit seinen Flughäuten gleitet es lautlos von Baum zu Baum. Rund um Tudu und den Alutaguse-Nationalpark begleiten erfahrene Guides Besucher auf leisen Pfaden zu den scheuen Waldbewohnern.
Paradies für Vogelbeobachter

Durch seine Lage an der Ostatlantischen Flugroute zählt Estland zu den spannendsten Birdwatching-Destinationen Europas. Fast 400 Arten wurden gesichtet – darunter Seeadler, Kraniche, Habichtskäuze und Millionen Zugvögel. Orte wie der Matsalu-Nationalpark, die Westküste sowie die Inseln Saaremaa und Hiiumaa bieten spektakuläre Naturmomente, begleitet von Wind, Wasser und Vogelstimmen.
Wer Estlands Wildnis nicht nur erleben, sondern darin ankommen möchte, findet im ganzen Land besondere Unterkünfte mitten im Wald. Minimalistische Design-Cabins, Tiny Houses, gemütliche Hütten und Glamping-Spots ermöglichen Naturerlebnisse direkt vor der Tür – mit Morgennebel, Vogelstimmen und der Chance, Elche oder Füchse in freier Wildbahn zu sehen. Weitere Informationen unter https://visitestonia.com/de.
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Der ultimative Buchtipp für Naturliebhaber
Shit happens – im echten Leben und auch in freier Wildbahn daher die Frage How to shit in the woods? Und früher oder später wird jeder Outdoorer erkennen, dass es weit komplizierter sein kann als vermutet, sein kleines oder großes Geschäft an der frischen Luft zu erledigen. Dieser Ratgeber nähert sich dem Thema mit viel Humor und ohne Berührungsängste.
Kurze Ausflüge zur Toilettenkultur in verschiedenen Ländern leiten unterhaltsam zum eigentlichen Thema des Buches über: praxistauglichen Tipps zur Verrichtung des Geschäfts in freier Wildbahn. Erhöht wird der Nutzwert des handlichen und trotz allen Humors ernst gemeinten Ratgebers durch zahlreiche Produkttipps für praktische Hilfsmittel – vom Klappspaten bis zur faltbaren Papptoilette. Auch der perfekte Geschenktipp …
„Der ultimative Klo-Ratgeber für Natur-Liebhaber“, befand die Hamburger Morgenpost. „How to shit in the woods (…) erklärt auf 96 Seiten viel Einleuchtendes zur Theorie des Sich-Erleichterns“, schrieb Die ZEIT; „eine gleichermaßen nützliche wie vergnügliche Lektüre“ lautete das Fazit der Wanderlust und „allerhand Tipps für das dringende Bedürfnis in der Wildnis“, wertete die Bild-Zeitung.
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Mortimer
Seit dem Jahr 2011 berichtet das Mortimer Reisemagazin tagtäglich in Wort, Bild und teilweise mit Videos aus der Welt des Reisens. Mehr als 8.000 Beiträge über Destinationen aus allen Teilen der Erde stehen für Interessierte mittlerweile kostenfei bereit.
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