Grenzenlos: Oberitaliens magische Seen

Malerische Momente in Oberitalien in Orta San Giulio mit Blick auf das Kloster der Isola San Giulio. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Zwischen Piemont, Lombardei und dem Tessin verläuft keine harte Linie, sondern ein fließender Übergang aus blauem Wasser, grünen Bergen und spannenden Geschichten. Wer sich hier fortbewegt, tut das selten geradlinig. Fähren kreuzen gemächlich über spiegelnde Wasserflächen, Schmalspurbahnen schneiden sich durch enge Täler, und selbst das Fahrrad scheint sich dem Takt der überaus abwechslungsreichen Landschaft anzupassen.

Die Region rund um Lago Maggiore, Ortasee, Luganersee und Comer See ist eine Route, die Grenzen im wahrsten Sinne des Wortes überwindet. Dazwischen verführt die leckere, frische Küche Oberitaliens zu kleinen oder großen Genusspausen.

Belle Époque am Lago Maggiore

Der Palazzo Borromeo mit den berühmten Gärten ragt wie ein Bühnenbild aus dem Wasser. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Die großen Voralpen-Seen im Ländereck zwischen Italien und der Schweiz wirken wie Geschwister mit eigenem Charakter: der mondäne Lago Maggiore, der stille Ortasee, der elegante Luganersee und der dramatisch schöne Comer See. Wer sich auf eine grenzüberschreitende Tour begibt, erlebt nicht nur vier Gewässer, sondern vier Stimmungen.

Idyllisch liegt die Isola dei Pescatori im Lago Maggiore. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Die Reise beginnt am Lago Maggiore, wo der bezaubernde, kleine Ort Stresa mit seinem Belle-Époque-Flair den Ton angibt. Grandhotels mit schmiedeeisernen Balkonen erinnern an eine Zeit, in der europäische Aristokraten hier Sommerfrische suchten. Heute mischen sich Spaziergänger unter Palmen und Magnolien, während die Uferpromenade den Blick auf die Borromäischen Inseln freigibt – ein Panorama, das seit Jahrhunderten Künstler inspiriert und heute gerne als Fotostopp herhält.

Isola Bella: Insel wie ein Bühnenbild

Mit der Fähre wird die Isola Bella erreicht, um den sehenswerten Palazzo Borromeo zu besichtigen. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Sich in alte Zeiten zurückversetzen im Palazzo Borromeo. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Nur ein kleiner Schritt auf die Fähre, die während der Sommermonate regelmäßig verkehrt, und in wenigen Minuten ist die Isola Bella erreicht. Hier erhebt sich dekorativ der Palazzo Borromeo wie ein barockes Bühnenbild aus dem Wasser, flankiert von den berühmten „Giardini“, den Gärten, die in terrassenartigen Stufen angelegt sind. Weiße Pfauen stolzieren durch die geometrischen Gartenanlagen, während exotische Pflanzen aus aller Welt ein botanisches Schauspiel bieten.

Außergewöhnlich zeigen sich die Kellergewölbe im Palazzo Borromeo. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Die sehenswerten Kellerräume des Palazzo Borromeo bewahren historische Vorrats‑ und Dienstbereiche, in denen einst Wein, Lebensmittel und Geräte gelagert wurden. Heute sind Teile der Gewölbe zugänglich und erzählen mit kühlen, dekorativen Steinmauern und originalen Details vom Alltagsleben hinter der Pracht des Palastes. Die Insel ist ein Gesamtkunstwerk – und zugleich ein Ort, an dem Geschichte bis heute im Besitz der Familie Borromeo aktiv fortlebt. 

Charmante Isola dei Pescatori

Eine ganz besondere Atmosphäre herrscht auf der romantischen Isola dei Pescatori. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Danach führt die gemütliche Fähre weiter zur Isola dei Pescatori, der einzigen Insel der Bucht, die nicht den Borromeos gehört. Auf der kleinen Insel zeigt sich ein anderes Bild: schmale Gassen, niedrige Häuser, gelebter Alltag. Rund 25 Bewohner halten hier eine Form von Insularität aufrecht.

Leckere Düfte verführen zu einem Imbiss auf der Isola dei Pescatori. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Fischerboote schaukeln am Ufer, Wäsche flattert zwischen den Häusern, und die Atmosphäre ist so authentisch, dass man fast vergisst, wie nah das mondäne Stresa liegt. Die Überfahrt nach Baveno, Stresas charmantem Nachbarort, schließlich zeigt die Uferlinie aus einer neuen Perspektive – ruhiger, weniger prunkvoll, aber mit dem gleichen mediterranen Charme. Weiter geht die Entdeckungsreise an den Ortasee.

Stille Wasser am Ortasee

Kopfsteinpflastersträßchen ziehen sich sich malerisch durch Orta San Giulio am Ortasee. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Dieser liegt nur wenige Kilometer vom Lago Maggiore entfernt, kleiner, intimer und oft als „romantischster See Italiens“ bezeichnet. Orta San Giulio, ein Dorf wie aus einer anderen Zeit, empfängt Besucher mit engen Gassen, alten Steinhäusern und einem zentralen Platz, der sich zum Wasser hin öffnet. Beim Bummel durch den Ort entfaltet sich seine Geschichte: vom mittelalterlichen Handelsplatz bis zum Rückzugsort für Schriftsteller und Denker.

Meditative Ruhe legt sich über die Isola San Giulio. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Mit dem Wassertaxi geht es hinüber zur Isola San Giulio, die wie ein spiritueller Ruhepol im See liegt. Das noch heute bewohnte Nonnen-Kloster, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter reichen, verleiht der Insel eine fast entrückte Atmosphäre. Der „Weg des Schweigens“ führt fast ganz rund um das Eiland und lässt die Besucher in eine Stille eintauchen, die nur vom leisen Plätschern des Wassers begleitet wird. Die Insel wirkt wie ein Gegenentwurf zur opulenten Isola Bella – weniger prachtvoll, dafür tiefgründiger und meditativ.

Mit der Schmalspurbahn ins Tal der Maler

Mit der Schmalspurbahn hoch nach Santa Maria Maggiore. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 
Auf der Fahrt mit der Schmalspurbahn sieht sich niemand an der abwechslungsreichen Landschaft satt. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Weiter nördlich öffnet sich Domodossola, Hauptort der Ossola-Täler und Tor zur Schweiz. Von hier startet die Schmalspurbahn, die sich durch das Vigezzo-Tal windet. Die Strecke gilt als eine der schönsten Panoramalinien der Region: Wälder, Bergwiesen und kleine Dörfer ziehen vorbei, während die Bahn gemächlich an Höhe gewinnt.

Santa Maria Maggiore gibt sich entspannt dörflich. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Santa Maria Maggiore, der Hauptort des Vigezzo-Tal das „Valle dei pittori“, Tal der Maler, genannt wird . Seit Jahrhunderten brachte es Künstler hervor, die sich von der Landschaft inspirieren ließen und europaweit als Wandermaler tätig waren. Noch heute spürt man diese Tradition in Ateliers, Museen und Fresken, die die Dörfer schmücken.

Duft nach Rauch und Parfüm

Ein Traum aller Schornsteinfeger ist das Schornsteinfeger-Museum in Santa Maria Maggiore. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

In Santa Maria Maggiore überrascht ein Schornsteinfeger-Museum. Dieses erzählt von harter Arbeit und Migration. Kinderarbeit war „normal“ und die Buben müssten schon ab circa sechs Jahren in die engen, rußgeschwärzten Schornsteine rein, um diese zu säubern. Derweil schlägt das Parfümmuseum eine unerwartete Brücke zum Eau de Cologne in Köln. Im 17. Jahrhundert wanderte der aus dem Vigezzo‑Tal stammende Giovanni Paolo Feminis nach Köln aus. Dort entwickelte er ein duftendes „Aqua Mirabilis“ – ein Kräuter‑ und Zitrusdestillat, das zunächst als Heilwasser galt. Dieses Rezept gilt als Ursprung des später weltberühmten Kölnisch Wassers. Sein Neffe Giovanni Maria Farina führte die Tradition fort und machte den Duft international bekannt.

Das Parfümmuseum klärt auf, wieso eine Verbindung zum Kölnisch Wasser besteht. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Die Weiterfahrt mit der Schmalspurbahn durch die wildromantischen Centovalli im Tessin in Richtung Locarno gehört zu den eindrucksvollsten Bahnstrecken der Region. Tiefe Schluchten, steinerne Brücken und dichte Wälder wechseln sich in rascher Folge ab. Der Name „Hundert Täler“ ist dabei weniger mathematisch als poetisch zu verstehen. Ab der Endstation Val Vigezzo geht die Fahrt weiter mit zum Beispiel dem Zug nach Lugano.

Luganersee: vom Tessin zurück nach Italien

Einfach die Landschaft und die Zeit an einem vorbeiziehen lassen auf dem Luganersee. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Am grenzüberschreitenden Luganersee, wird das Verkehrsmittel erneut zum Erlebnis. Das Linienschiff gleitet von der Schweiz zurück nach Italien, nach Porlezza. Hier zeigt sich der See weniger mondän, dafür unmittelbarer und ursprünglicher. Perfekt für Naturliebhaber.

Zauberhafte Villa Fogazzaro Roi

Eintauchen in die Geschichte der Villa Fogazzaro Roi des Schriftstellers Antonio Fogazzaro. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Weiter in Oria öffnet die Villa Fogazzaro Roi ein literarisches Kapitel. Das Haus, einst Rückzugsort des Schriftstellers Antonio Fogazzaro, bewahrt nicht nur Räume, sondern die Art, wie damals dort gelebt wurde. Bemerkenswert ist, dass die Originalräume ganz entspannt besichtigt werden können. Sogar der Regenmantel hängt noch am Haken im Flur.

Villa Fogazzaro Roi mit traumhaftem Panoramablick auf den Luganersee präsentiert von Anna Maggi. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Die Villa diente als Schauplatz für Fogazzaros Roman Piccolo Mondo Antico. So liest Anna Maggi von der Fondo per l’Ambiente Italiano, einer gemeinnützigen italienischen Stiftung für Denkmalpflege und Naturschutz, charmant gerne hin und wieder einige Zeilen des berühmten Buches passend zur Führung vor.

Comer See: Zwischen Handwerk und Romanik

Der Comer See ist besonders beeindruckend mit einer Bootstour. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Ein Muss am Comer See ist definitiv eine Bootstour. Dabei gehört die Villa del Balbianello in Tremezzina zu den berühmtesten und meistbesuchten Orten. Sie liegt spektakulär auf einer kleinen, bewaldeten Halbinsel. Die Villa wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf den Resten eines Franziskanerklosters erbaut. Sie ist berühmt für ihre elegante Loggia, die wie ein natürlicher Rahmen für den Comer See wirkt. Die terrassierten Gärten mit kunstvoll geschnittenen Bäumen und Zypressen gehören zu den schönsten Gartenanlagen Norditaliens.

Fotospot und Filmkulisse: Villa del Balbianello in Tremezzina am Comer See. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

So eindrucksvoll wie sich die Villa präsentiert, lockte diese auch für berühmte Filmkulissen. So wurde in Star Wars Episode II – Angriff der Klonkrieger, die Villa zum Schauplatz der Hochzeitsszene von Anakin und Padmé. Und James Bond erholte sich dort nach einer Folterung in „Casino Royale„.

Stippvisite im Museo della Barca Lariana

Wasserfeeling mal anders erleben im Museo della Barca Lariana bei Menaggi. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Weiter nördlich präsentiert sich Menaggi klassisch als Ferienort am Comer See, doch ein Blick ins Museo della Barca Lariana im nahe gelegenen Pianello del Lario verspricht Abwechslung, besitzt dieses doch eine der bedeutendsten historischen Bootssammlungen der Welt.

Spannende Einblicke rund ums Boot im Museo della Barca Lariana. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Bemerkenswert sind zum Beispiel die Rennmotorboote der Werften Abbate, Colombo & Taroni. Diese legendären Schnellboote wurden am Comer See gebaut, um in den 1950er bis 1970er Jahren der italienischen Finanzpolizei während der Schmuggelära zu entkommen. Sie sind heute seltene technische Meisterwerke.

Kirche Santa Maria del Tiglio und Abtei von Piona

Eine Perle am Comer See ist die Kirche Santa Maria del Tiglio. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Weiter nördlich, auf romantischen, kurvenreichen Strecken am See entlang, in Gravedona, setzt die Kirche Santa Maria del Tiglio klare architektonische Akzente, ist sie doch eines der schönsten romanischen Bauwerke am Comer See. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde vollständig aus hellem und dunklem Stein gebaut, was ihr das typische zweifarbige Streifenmuster verleiht. Im Inneren befinden sich mittelalterliche Fresken und ein seltenes Holzkruzifix aus dem 12. Jahrhundert.

Abtei von Piona, das Zisterzienserkloster mit beeindruckendem Kreuzgang. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Auf der Halbinsel Olgiasca liegt die Abtei von Piona am nördlichen Comer See und gehört zu den stillsten und atmosphärischsten Orten der Region. Sie ist ein Zisterzienserkloster, dessen Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Die Abtei liegt abgeschieden inmitten von Olivenhainen und bietet einen weiten Blick über den Comer See. Besonders eindrucksvoll ist der Kreuzgang mit seinen fein gearbeiteten Kapitellen. Die Mönche sind bekannt für Kräuterliköre, Salben und Naturprodukte aus eigener Herstellung.

Per Fahrrad unterwegs

Die Region Oberitalien kann auch erradelt werden, wie zum Beispiel entlang der Adda. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Viel weiter südlich entlang des Flusses Adda verändert sich die Landschaft und wird flacher und zugänglicher. Eine Radtour zum Beispiel mit Gira in Giro Bike ab Garlate führt durch Auenlandschaften und kleine Orte, vorbei an einer großen Schleuse und dekorativen Brücke und endet an einer besonderen Fähre.

Die Leonardo-Fähre, eine Seilbootfähre, verbindet Imbersago in Lecco mit Villa d’Adda über die Adda. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Die Fähre, auch bekannt als die Leonardo-Fähre, da von Leonardo da Vinci entworfen, führt über den Adda. Diese ist ein historisches Seilboot, das von Hand betrieben und alleine durch die Fließkraft des Flusses angetrieben wird. Bereits seit über fünf Jahrhunderten verbindet sie kostengünstig Imbersago in Lecco mit Villa d’Adda in nur etwa fünf Minuten für Fußgänger, Fahrräder, Motorräder und Autos. Weitere Informationen unter www.visit-lakemaggiore.com

Sich gut betten

Rund um Comer See, Luganersee, Lago Maggiore und Ortasee finden sich Hotels von eleganten Villen bis zu kleinen Boutiquehäusern. Viele liegen in schönen Gärten oder bieten Seeblick – ideal für alle, die Natur, Genuss und italienisches Flair verbinden möchten.

Hotel Cortese in Nähe des Ortasees

Ruhig gelegen ist das Hotel Cortese in Armeno. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

In der traumhaft schönen Umgebung des Ortasees und des Lago Maggiore präsentiert sich das Vier-Sterne Hotel Cortese zwischen Bergen und Seen inklusive einem erfrischenden Pool. Weitere Informationen: Hotel Cortese, Via Due Riviere 24c, 28011 Armeno, Telefon 039 0322/999081, www.cortesehotel.it,

Perfekt für heiße Tag der Pool im Hotel Cortese. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Hotel Stella Alpina im Vigezzo-Tal

Bei Wander-und Radfreunden beliebt ist das Hotel Stella Alpina. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Das Drei-Sterne Hotel Stella Alpina im Vigezzo‑Tal ist ein gemütliches, familiengeführtes Haus inmitten der Alpen. Es bietet traditionelle Küche und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in das „Tal der Maler“. Weitere Informationen unter: Hotel Stella Alpina, Via Domodossola 13, 28853 Druogno (VB), Telefon 039 0324 93593,  www.stellaalpinahotel.com

Zeit zum Ausspannen im Hotel Stella Alpina. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Hotel Parco San Marco Hotel und Beach Resort am Luganersee

Eine große, gepflegte Anlage des Hotel Parco San Marco Hotel und Beach Resort garantiert einen perfekten Aufenthalt. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Das Hotel Parco San Marco Hotel und Beach Resort liegt am Luganersee und beeindruckt mit einer großen Parkanlage, privatem Strandzugang und vielen Freizeitmöglichkeiten. Ideal für Familien, Wellnessfans und alle, die Natur, See und Komfort verbinden möchten. Weitere Informationen unter Hotel Parco San Marco Hotel und Beach Resort, Localitá Cini 31a, 22018 Cima di Porlezza (CO), Telefon 039 0344 629 111, www.parco-san-marco.com,

Sich im Pool bei grandiosem Ausblick im Hotel Parco San Marco Hotel und Beach Resort. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Cascina Borgofrancone in der Nähe des Comer Sees

Eine besondere Unterkunft im Grünen ist das Cascina Borgofrancone. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Das ist ein idyllisches Landgut nahe des Comer Sees, umgeben von Wiesen, Wäldern und Bio‑Gärten. Die Anlage bietet rustikale Apartments, viel Ruhe und eine Atmosphäre wie in einem kleinen, abgeschiedenen Dorf – ideal für Naturfans, Familien und alle, die Entschleunigung suchen. Weitere Informationen unter Cascina Borgofrancone, Località Pian di Spagna, 1, Gera Lario (CO), Telefon 039 0334 643 1783, www.cascinaborgofrancone.com

Das Cascina Borgofrancone fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Genüsslich genießen

Die Küche Oberitaliens verbindet alpine Herzhaftigkeit mit mediterraner Leichtigkeit. Typisch sind Risotti, Polenta, Seefischgerichte von den großen Seen sowie Käse- und Wurstspezialitäten aus den Bergen. Fein, regional, bodenständig und oft überraschend elegant.

Restaurant Elvezia auf der Isola Bella

Im Ristorante Elvezia auf der Isola Bella fühlen sich Besucher und Einheimische wohl. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Das verführt zu einem kleinen Mittagessen mit Aussicht: Die weinberankte Terrasse öffnet den Blick auf den See, der in der Sonne glitzert. Weitere Informationen unter Ristorante Elvezia, Lungolago Vitt. Emanuele 18 Isola Bella, 28049 Stresa (VB), Telefon 039 0323 30043, www.elvezia.it

Die Terrasse oben im Ristorante Elvezia auf der Isola Bella ist besonders beliebt. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Restaurant Giradinetto am Ortasee

Das Restaurant Giradinetto am Ortasee bietet einen wunderschönen Blick auf den See bei köstlichen Speisen. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Das Restaurant Giradinetto am Ortasee im gleichnamigen Hotel steht für frische, regionale Küche mit starkem Bezug zu See und Alpen. Saisonale Zutaten, kreative italienische Gerichte und eine entspannte Atmosphäre mit Blick auf den See machen es zu einer beliebten Adresse für Genießer. Weitere Informationen unter Restaurant Giradinetto, Via Provinciale 1, Pettenasco (NO), Telefon 039 0323 89118, www.giardinettohotel.com

Auch für größere Gruppen perfekt ist das Restaurant Giradinetto. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Restaurant Miramonti in Santa Maria Maggiore

Traditionelle Gerichte werden im Restaurant Miramonti in Santa Maria Maggiore in der Küche gezaubert. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Das Restaurant Miramonti verbindet regionale Küche mit einem modernen, feinen Stil. Frische Zutaten aus der Umgebung, sorgfältig zubereitete Fischspezialitäten und saisonale Gerichte prägen die Karte. Die entspannte Atmosphäre und der Blick auf die umliegende Landschaft machen es zu einer beliebten Adresse für Naturfans. Weitere Informationen unter Restaurant Miramonti, Piazzale Diaz 3, 28857, Santa Maria Maggiore (VB), Telefon 039 0324 95013, www.almiramonti.com

Traditionelle Interpretation von Crepes im Restaurant Miramonti in Santa Maria Maggiore. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Weingut Sorsasso in Domaso am Comer See

Die ganze Familien hilft mit im Restaurant und Weingut Sorsasso am Comer See. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Sorsasso ist ein familiengeführtes Weingut oberhalb von Domaso am Comer See. Auf den sonnigen, steilen Hängen entstehen aromatische Weine, die mit viel Hingabe und moderner Kellertechnik produziert werden. Die Philosophie des Hauses: Exzellenz, Qualität und die Wiederbelebung der lokalen Weinkultur. Besucher werden herzlich empfangen und können Weine, Landschaft und authentische Gastfreundschaft erleben. Weitere Informationen unter Azienda Agricola Sorsasso, Via Gaggio 1/Bis 22013 Domaso, Telefon 039 0344 910022, www.sorsasso.com

Charmant zeigt die Tochter des Hauses den kleinen Weinkeller im Sorsasso. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Il Ronco-Restaurant oberhalb Garlates

Nur mit schmalen Fahrzeugen ist das Il Ronco in Garlate erreichbar. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin

Das Il Ronco in Garlate ist ein charmantes Restaurant oberhalb des Sees Garlate, eingebettet in viel Grün und mit weitem Blick auf die Berge und See. Die Gäste werden unten im Tal abgeholt, da die engen Sträßchen durchs Dorf nicht für jeden leicht befahrbar sind. Die Küche setzt auf regionale Produkte, hausgemachte Spezialitäten und eine klare, frische Linie, ideal für ein entspanntes Essen abseits des Trubels. Weitere Informationen unter Il Ronco in Garlate, Str. del Ronco 361, Garlate, Telefon 039 0341 682523

Entspannende Pause im Il Ronco oberhalb Garlates mit Seeblick. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Reisen mit der Bahn

Unterwegs sein mit der Bahn eröffnet neue Perspektiven. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Nachhaltig reisen oder einfach nur einen Ausflug genießen mit der Vigezzina–Centovalli‑Bahn. Diese begeistert durch ihre spektakuläre Strecke: Sie verbindet Italien und die Schweiz auf einer schmalspurigen Panoramalinie, die über Brücken, durch Wälder, vorbei an Schluchten, Bergdörfern und Weinbergen führt. Ihr Charme liegt in der Mischung aus Nostalgie, Naturerlebnis und der Möglichkeit die wunderschöne Panoramastrecke grenzüberschreitend mit kleinen Bahnhöfen und regionaler Atmosphäre genießen. Weitere Informationen unter  www.vigezzinacentovalli.com,

Gemütlich geht es per Zug zu. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin 

Die Recherche fand – ohne Einfluss auf die journalistische Ausarbeitung – auf Einladung / mit Unterstützung von Maggioni Gretz GmbH und Consorzio Maggiore statt.

Susanne Timmann

lebt im Rheinland, ist aber in der Welt zuhause. Seit 2022 fungiert sie als stellvertretende Chefredakteurin des Mortimer Reisemagazins, für das sie Beiträge in Wort und (Bewegt-) Bild über Destinationen weltweit verfasst.