Von 20. Februar 2018 Mehr →

Nevada einmal anders: From Neon to Nature

Einfach ein beeindruckendes Landschaftskino bietet der Death Valley National Park in Nevada.

Großartige Shows mit weltberühmten Künstlern, fantastisch Hotels, das Lichtermeer des Strips – das fällt den meisten wohl als erstes zu Las Vegas ein. Doch die Stadt hat weitaus mehr zu bieten. In der Umgebung der Glitzerstadt liegen mehrere State- und Nationalparks, die Gäste in einem Tagesausflug besuchen können.

Heiß, heißer, Death Valley

Das famose „Tal des Todes“ liegt keine zwei Stunden von der Glückspielmetropole Las Vegas entfernt.

Diese Kulisse kennen die meisten aus Filmen: ausgedörrte Wüstenebenen, eingerahmt von felsigen, über 3.000 Meter hohen Bergketten. Aber Besucher müssen schon selber erleben, was es bedeutet, an einem der heißesten, trockensten und tiefgelegensten Orte der Erde zu sein. An diesem scheinbar ausgestorbenen Ort leben sogar über 1.000 Pflanzenarten, Echsen und winzige Fische. Deshalb ist das „Tal des Todes“ ein UNESCO Biosphären-Reservat. Von Las Vegas sind es nur knapp zwei Stunden mit dem Auto über die US 95 zum Eingang des Nationalparks.

Great Basin Nationalpark

Im wunderbar wanderbaren Great Basin Nationalpark liegt mit dem Wheeler Peak auch der höchste Gipfel in Nevada.

Wenn man vor den bis zu 4.000 Jahre alten Bristlecone Pines steht ist man überwältigt. Aber Besucher erwartet im Great Basin Nationalpark, viereinhalb Stunden nördlich von Las Vegas, weitaus mehr. Ein absolutes Muss sind die unterirdische Tropfsteinhöhle Lehman Caves. Außerdem ist der Wheeler Peak mit 3.982 Metern der höchste Berg in Nevada. Eine Wild West Landschaft wie aus dem Bilderbuch ist die Great Basin National Heritage Area, mit Ranches, Minen, Gleisen, Bergen und Wüstentälern.

Red Rock National Conservation Area

Die Red Rock National Conservation Area weiß durch bizarre Gesteinsformationen zu begeistern.

Nur 30 Kilometer östlich von Las Vegas liegt die Red Rock National Conservation Area, wo Besucher eine eindrucksvolle Naturlandschaft erwartet. Größer könnte der Kontrast zur Glitzermetropole nicht sein: die Mojave Wüste, der imposante Red Rock Canyon, bizarre, farbige Felsformationen, natürliche Quellen und sogar ein Wasserfall. Das Felslabyrinth des Canyons ist auch ein ideales Wander- und Kletterrevier. Die Gegend kann zu Fuß, per Fahrrad, auf dem Motorroller oder zu Pferd erkundet werden.

Valley of Fire State Park

Im Valley of Fire dominieren vor allem Rottöne.

Die Farben und Formen der feuerroten Sandstein-Formationen des Valley of Fire, rund 80 Kilometer nordöstlich von Las Vegas, sind eindrucksvoll. Im ältesten State Park Nevadas finden Motorradfahrer, Camper und Outdoor-Fans fantastische Routen, Wanderwege, Stellplätze und gut ausgestattete Campgrounds. Viele Filmcrews fanden den Valley of Fire State Park evenfalls so beeindruckend, dass sie ihn als Kulisse für Filme wie Star Trek, Total Recall oder Western-Klassiker wählten.

Charleston Peak in der Spring Mountains

Auch die Spring Mountains laden zu herrlichen Bergtouren ein. (Fotos Travel Nevada)

Mit 3.632 Metern Höhe ist der Charleston Peak oder Mount Charleston in den Spring Mountains der vierthöchste Berg Nevadas. Nach etwa einer Stunde Autofahrt von Las Vegas tauchen Besucher in eine ganz andere Welt ein, mit Wäldern, Almwiesen und frischer Bergluft. Im Sommer kann man hier herrlich wandern und im Winter sogar Skifahren mit einer grandiosen Aussicht. Weitere Informationen unter www.travelnevada.com.

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