Sloweniens Adriaküste, wie hier in Piran und das zauberhafte Hinterland, weiß zu begeistern. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Nur etwas über 40 Kilometer misst Sloweniens Adriaküste und bietet doch erstaunlich viele Facetten: Zwischen Koper, Izola, Piran, Portorož und Hrastovlje treffen venezianische Geschichte, Fischerdörfer, Salinen, Karstlandschaften und mittelalterliche Kunst auf mediterranes Lebensgefühl.
Dazu kommen Olivenhaine, Weinberge und eine Küche, in der das Meer ebenso präsent ist wie die Aromen des istrischen Hinterlands. Koper verbindet Hafen und venezianisches Erbe, Izola bewahrt die Atmosphäre einer einstigen Fischerstadt, Piran wirkt wie ein steinernes Relikt der venezianischen Vergangenheit und Portorož steht für Riviera, Wellness und Kurtradition. In Hrastovlje schließlich wartet ein Kunstschatz, der weit über die slowenische Küste hinaus Bedeutung besitzt.
Kleine Küste mit erstaunlicher Vielfalt
Das maritime Erbe ist in Izola allgegenwärtig. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Jeder dieser Orte besitzt seinen eigenen Charakter und erzählt einen anderen Teil der Geschichte der Region. Wer hier unterwegs ist, bewegt sich daher nicht einfach von einem Badeort zum nächsten sondern erlebt auf kleinstem Raum eine großartige Abwechslung.
Frische, am liebsten selbst gefundene Trüffel, finden in der exzellenten Küche häufig Verwendung. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
So ist Slowenien auch als Reiseziel das ganze Jahr über so besonders, weil es auf relativ kleiner Fläche eine unglaublich vielfältige Natur, Kultur und geografische Kontraste vereint. Man kann dort in kurzer Zeit vom Hochgebirge ans Meer reisen und im selben Urlaub völlig unterschiedliche Klimazonen und Landschaften erleben. Auch gilt Slowenien als absoluter Vorreiter in Sachen nachhaltigem Tourismus. Fast die Hälfte der Landesfläche steht unter Naturschutz. Das Land setzt bewusst auf sanften Tourismus, saubere Flüsse, dichte Wälder und intakte Natur, wodurch man fernab von Massentourismus noch sehr ursprüngliche Ecken entdecken kann.
Koper, venezianische Eleganz am Hafen
Der Löwe begleitet bei einem Bummels durch das verwinkelte Koper. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Der maritime Charakter Kopers ist kaum zu übersehen. Hafenanlagen, Schiffe und moderne Infrastruktur machen deutlich, welche Bedeutung die Stadt als wichtigstes slowenisches Tor zur Welt besitzt. Gleichzeitig liegt nur wenige Schritte vom geschäftigen Hafenumfeld entfernt eine Altstadt, die von einer völlig anderen Epoche erzählt.
Der Palast am Titov Trg kann auch von innen besichtigt werden. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Im Zentrum befindet sich der Titov Trg, gesäumt von historischen Gebäuden und venezianisch geprägten Palästen. Besonders eindrucksvoll ist der Prätorianische Palast, der an die lange Herrschaft Venedigs über die Stadt erinnert. Enge Gassen, steinerne Fassaden und historische Plätze machen deutlich, welchen Wohlstand Handel und Seefahrt einst nach Koper brachten.
Zeit für Entschleunigung in Koper
Auch kleinere Plätze laden in Koper zum Verweilen ein. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Die Stadt ist heute das urbane Zentrum des slowenischen Istriens. Beim Spaziergang durch die Altstadt lohnt der Blick auf die Details: Wappen, Fenster, Ornamente und Fassadenelemente erzählen von vergangenen Jahrhunderten. Gerne wird hier und da auch ein Gläschen „Orangenwein“ verkostet.
Der Turm am Titov Trg kann bestiegen werden und bietet eine herrliche Aussicht auf die Stadt und das Meer. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Entlang der Küste führt der Weg in Richtung Izola. Die Strecke ist bei Spaziergängern und Radfahrern beliebt und eröffnet immer wieder neue Blicke auf die Adria. Auch kulinarisch bleibt die Region ihrer geografischen Lage verbunden. Fisch und Meeresfrüchte, istrisches Olivenöl, Fuži mit Trüffeln, Wildspargel und der traditionelle Eintopf Bobiči gehören zu den typischen Geschmäckern dieser Landschaft.
Izola und das maritime Erbe Istriens
Ruhig und beschaulich – zumindest außerhalb der zahlreichen Festivals – kommt Izola daher. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Von Koper sind es nur etwa zehn Kilometer bis Izola, doch bereits auf dieser kurzen Strecke verändert sich das Lebensgefühl. Izola wirkt kleiner, ruhiger und stärker vom Erbe der Fischerei geprägt. So bietet sich ein tieferer Blick in die lange Tradition der Fischerei im Haus des Meeres an. In der historischen Altstadt führen schmale Gassen zwischen alten Häusern hindurch, während Blumen, Wäsche und kleine Plätze dem Ortsbild eine fast dörfliche Leichtigkeit verleihen.
In den bunten Gässchen gibt es hinter jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Der frühere italienische Name Isola bedeutet „Insel“ und erinnert an die Vergangenheit des historischen Stadtkerns, der einst tatsächlich auf einer Insel lag. Heute ist Izola längst mit dem Festland verbunden. Das maritime Selbstverständnis ist jedoch geblieben.
Genuss steht ganz hoch in Izola
In Izola lädt die Manzioli Weinbar zu einem Gläschen Orangenwein ein. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Boote im Hafen, Fisch auf den Speisekarten und die Nähe zum Wasser gehören hier untrennbar zusammen. Gerade deshalb eignet sich Izola für einen Besuch, bei dem nicht jeder Moment einem festen Besichtigungsprogramm folgen muss.
Genuss steht ganz oben in der To-do-Liste für Izola. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Die Stadt entfaltet ihren Reiz beim Schlendern durch die Altstadt, bei einer Pause am kleinen Hafen oder am Strand Plaža Simonov zaliv, der als ideal zum Baden und Entspannen gilt. Auf jeden Fall sollte auch bei einem Glas slowenischen Weins das Leben einfach genossen werden.
Piran: Wo Venedig auf die Adria trifft
Berühmt ist der Tartini-Platz im wunderschönen Piran. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Piran verändert die Perspektive noch einmal. Mit zunehmender Nähe zur Altstadt verdichtet sich die historische Kulisse. Schmale Durchgänge, Treppen, venezianische Häuser und schließlich der weitläufige Tartini-Platz bilden ein Ensemble, das unmittelbar an die maritime Vergangenheit der Stadt erinnert.
An einem Salz-Mitbringsel kommt fast niemand vorbei in Piran. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Piran zählt zu den eindrucksvollsten historischen Orten an der slowenischen Adriaküste. Ein wichtiger Grund für den einstigen Reichtum der Stadt liegt jedoch nicht allein im Seehandel, sondern im Salz. So verschwindet das eine oder andere salzhaltige Souvenir in den kleinen Einkaufstaschen der Besucher.
Die Stadt, die vom Salz erzählt
Spannend, wie die Salinen von Sečovlje funktionieren. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Rund um Piran wird Salz bis heute nach traditionellen Verfahren gewonnen. Die Salinen sind damit weit mehr als eine touristische Sehenswürdigkeit. Sie bilden eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft, in der Natur, Handwerk, Wirtschaftsgeschichte und mediterrane Lebensweise miteinander verbunden sind. Das berühmte Piraner Salz wird traditionell von Hand gewonnen. Einen besonders tiefen Eindruck in die Salzgewinnung bietet der Landschaftspark Salinen von Sečovlje, der besucht werden kann.
Zauberhafte Spiegelungen bei Windstille an den Salinen von Sečovlje. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Im Herzen Pirans prägen dagegen die historischen Gebäude das Bild. Über den roten Dächern ragt der Campanile der Georgskirche empor. Am Tartini-Platz treffen sich Einheimische und Besucher in Cafés und Restaurants. Besonders atmosphärisch zeigt sich Piran am späten Nachmittag. Wenn die Sonne tiefer steht, erhalten die Fassaden warme Farbtöne und die Wasseroberfläche der Adria beginnt zwischen den Häusern zu funkeln.
Portorož: Die elegante Seite
Das historische Palace Hotel dominiert stolz die Promenade von Portorož. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Nur wenige Kilometer entfernt präsentiert sich die Küste von ihrer mondäneren Seite. Portorož steht weniger für mittelalterliche Gassen als für Promenaden, Hotels wie zum Beispiel das Palace Hotel, Wellness und klassische Badekultur. Die Entwicklung zum Kur- und Badeort hat dem Küstenabschnitt einen deutlich kosmopolitischeren Charakter verliehen. Wo Piran mit venezianischem Erbe und historischen Mauern punktet, dominieren in Portorož Hotels, Restaurants, Cafés und die Uferpromenade.
Der Strand von Portorož ist – wie in Slowenien üblich – nicht aus Sand gebaut. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Trotz des modernen Erscheinungsbilds bleibt die Verbindung zur Salztradition der Region erhalten. Die Geschichte der Salinen ist eng mit dem Wellness- und Gesundheitstourismus verbunden, für den Portorož heute bekannt ist. Doch nicht nur die Salzgewinnung prägt die Landschaft. Hervorragendes Olivenöl, wie zum Beispiel von der Gramoma Farm kann nicht nur verköstigt, sondern als beliebtes Mitbringsel erstanden werden.
Hrastovlje: Mittelalterliche Bilderwelt im Karst
Hinter den dicken Mauern der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Hrastovlje verbergen sich uralte Schätze. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Irgendwann sollte die Reise jedoch das Meer verlassen. Hinter der Küste beginnt eine andere Landschaft: das slowenische Karstgebiet zwischen Weinbergen und steinigen Hängen. Hier liegt Hrastovlje, ein kleines Dorf, dessen Bekanntheit vor allem mit einer unscheinbaren Kirche verbunden ist. Hinter den brachialen Mauern der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit verbirgt sich ein außergewöhnlicher mittelalterlicher Freskenzyklus.
Auf dem Eingangsschild erhält der Besucher schon den ersten Hinweis, wer in der Kirche „tanzt“. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Um 1490 schuf Johannes von Kastav eine umfangreiche Bildwelt, die biblische Szenen, die Schöpfung, Episoden aus dem Leben Christi und Darstellungen des bäuerlichen Jahresablaufs miteinander verbindet. Berühmt ist insbesondere der „Totentanz“. Skelette begleiten Menschen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen auf ihrem Weg. König, Geistlicher, Bauer und Bettler begegnen dabei derselben unausweichlichen Macht: dem Tod. Die Bildsprache ist tief im Denken des Mittelalters verwurzelt und wirkt dennoch unmittelbar verständlich.
Ein Totentanz im Karst
Extrem gut erhalten sind die Fresken in der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Bemerkenswert ist auch die Geschichte der Fresken selbst. Erst im 20. Jahrhundert wurden sie wiederentdeckt und unter Leitung des Bildhauers Jože Pohlen freigelegt, beziehungsweise restauriert. Die Kirche wird zudem von einer Wehranlage aus dem 16. Jahrhundert geschützt, die einst angesichts osmanischer Bedrohungen errichtet wurde. Im Januar 2026 erhielt die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit durch die slowenische Regierung den Status eines Kulturdenkmals von nationaler Bedeutung.
Die freundliche Führung durch die Kirche mit vielen spannenden Informationen ist inkludiert. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Damit bildet Hrastovlje einen außergewöhnlichen Abschluss einer Reise entlang der slowenischen Küste. Während an der Adria Promenaden, Yachten und Badegäste das heutige Urlaubsbild bestimmen, erzählen die Fresken im Karst von Glauben, Alltag und Vergänglichkeit vor mehr als 500 Jahren. Und als Resümee der beeindruckenden Reise bleibt: Sloweniens kurze Adriaküste steckt voller Vielfalt: Koper, Izola, Piran, Portorož und Hrastovlje verbinden venezianisches Erbe, Salinen, Fischerkultur, Karst und mediterranes Lebensgefühl. Weitere Informationen unter www.slovenia.info
Weitere Tipps und Informationen für Slowenien
Übernachtungstipps
Nobler Komfort erwartet die Gäste im Palace Hotel in Portorož. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Das Fünf-Sterne-Hotel Palace in Portorož bietet eine perfekte Kombination zwischen dem Charme längst vergangener Tage und dem Anspruch der Gäste von heute. Die Lage lädt zum Besuch vieler Highlights der slowenischen Adriaküste ein.
Im Palace Hotel in Portorož lässt sich der Sonnenuntergang grandios bestaunen. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Palace Hotel in Portorož Obala 45, Portorož 6320, reservation@palaceportoroz.com,Telefon +386 5692 7000, www.minorhotels.com
Im Cliff Hotel & Spa Belvedere ganz in der Nähe von Izola fühlen sich alle wohl. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Das Cliff Hotel & Spa Belvedere eignet sich besonders für Aufenthalte, bei denen Natur, Kulinarik und Erholung miteinander verbunden werden sollen. Der Naturpark Strunjan beginnt praktisch vor der Tür, während Piran, Izola und Koper zu Entdeckungstouren einladen.
Den Blick nach Izola auf der Sonnenterasse oder im Restaurant genussvoll im Cliff Hotel & Spa Belvedere schweifen lassen. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Cliff Hotel & Spa Belvedere in Izola Belvedere d.o.o.Dobrava 1a, 6310 Izola, belvedere@belvedere.si, Telefon +386 5 66 05 100, www.belvedere.si
Restaurantempfehlungen
Chefsache sind die unglaublich leckeren Fuži mit frischem Trüffel im Restaurant Bandima in Ankaran. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Das Restaurant Bandima im kleinen Örtchen Ankaran überrascht mit exzellentem Essen und sehr nettem, persönlichem Service. Spezialitäten sind frischer Fisch und Trüffelgerichte. Auch verschiedene Backwaren aus dem Pizzaofen sind köstlich.
Trüffel ist quasi ein Muss im Restaurant Bandima. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Restaurant Bandima in Ankaran Jadranska 42, 6280 Ankaran, info@badima.si, Telefon: 0038640639200 oder 0038659167391 www.bandima.si
Ein Geheimtipp etwas abseits der klassischen Routen in Sečovlje ist das Restaurant Gold Istra. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Viel Natur, tolle Aussicht und ein Wald, in dem sich die leckersten Trüffel verstecken umgeben das Restaurant Gold Istra in Sečovlje. Hier wird der Gast mit traditionellen Speisen und einheimischem Wein – vielleicht sogar nach der Trüffelsuche – verwöhnt.
Wer mag, lässt sich über mehrere Gänge mit den frischen Trüffeln im Restaurant Gold Istra in Sečovlje verwöhnen. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Restaurant Gold Istra in Padna 8b, 6333 Sečovlje, bookme@residence-goldistra.com, Telefon +386 40 889 661, www.residence-goldistra.com
Treffpunkt für Nudel-Liebhaber ist das Restaurant Rostelin in Piran. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Wunderschön in der verwinkelten Altstadt am Platz Trg 1. maja gelegen, lädt das Rostelin in Piran zum frische Nudeln essen ein. Eine Reservierung, vor allem wenn ein Tisch im kleinen Innenraum gewünscht ist, sollte vorgenommen werden. Nicht nur bei Einheimischen ist das Rostelin sehr beliebt.
Genuss für Augen und Gaumen im Restaurant Rostelin in Piran. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Restaurant Rostelin in Piran Gallusova ulica 2 6330 Piran, Trg 1. maja, Telefon +386 820 05987, www.instagram.com/rostelinpiran,
In tollem Ambiente lässt es sich im Restaurant Kogo in Koper vorzüglich speisen. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Direkt an Vinokoper (siehe unten) angeschlossen findet sich das inhaberbetriebene Restaurant Kogo in Koper. Das Restaurant erhielt für die außergewöhnliche Leistung rund um seinen Koch Tilno Župevec die Anerkennung des Michelin Guide Slovenia Award 2025. Das Restaurant Kogo ist somit einer der wenigen Empfänger des Michelin-Auswahlpreises, der kulinarische Spezialitäten, sorgfältig zubereitete und gute Mahlzeiten garantiert.
Tipp der Redaktion: Fuži mit Trüffeln im Restaurant Kogo in Koper. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Restaurant Kogo in Koper Šmarska cesta 1, 6000 Koper, info@kogo.si, Telefon 051 261 726, www.kogo.si
Auf Trüffelsuche gehen
Trüffelhund Jano findet immer den leckersten Trüffel. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Ein wirklich besonderes Erlebnis ist die Trüffelsuche in den slowenischen Wäldern. Früher mit Trüffelschweinen – die allerdings die gefundenen, einfach sehr leckeren Trüffel gerne direkt aufgefressen haben – heute mit speziell ausgebildeten Trüffelhunden, die die begehrten Trüffel unglaublich schnell finden, wenn man weiß, wo man suchen muss …
Jano bekommt als Belohnung ein Hundeleckerli und verzichtet daher gerne auf den Trüffel. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Kontakt im Restaurant Gold Istra in Padna 8b, 6333 Sečovlje, bookme@residence-goldistra.com, Telefon +386 40 889 661, www.residence-goldistra.com
Olivenölverkostung
Nicht nur die unterschiedlichen Olivenbäume bezaubern auf der Gramona Farm bei Portorož. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Seit vier Generationen wächst und gedeiht die Gramona Farm bei Portorož mit Oliven und weiteren Leckereien. Nina zeigt gerne den Besuchern die Farm und bietet leckere Verkostungen mit herrlichem Ausblick auf die Olivenbäume und die Salinen an.
Fröhlich zeigt Nina ihre Olivenbäume und lädt zu einer Verkostung des leckeren Olivenöls auf ihrer Gramona Farm bei Portorož ein. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Neugierig und durstig betreten die Besucher Vinokoper in Koper. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Vinakoper besticht nicht nur mit vorzüglichem Wein, einer köstlichen Weinprobe mit vielen Information, sondern auch mit einem einladenden Shop, der nicht nur nach der Weinprobe verführt, das eine oder andere Mitbringsel oder flüssige Andenken zu erwerben.
Informative und spannende Geschichten rund um den Wein und Vinakoper gibt es während einer Tour durch die Weinkeller. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Vinakoper Šmarska cesta 1, 6000 Koper, vinakoper@vinakoper.si, Telefon +386 5 663 01 00, www.vinakoper.si
Tour durch die Salinen von Sečovlje
Mit dem Bähnchen geht es in Richtung der Salinen von Sečovlje, die heute auch als Museum genutzt werden. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Quasi ein Muss ist die Tour zu den Salinen von Sečovlje. Hier wird beeindruckend erklärt, wie die Salzgewinnung war und ist. Nicht nur alte Arbeitsgeräte werden gezeigt, sondern die Besucher können einen Einblick in das alltägliche Leben mit der ganzen Familie gewinnen, die über Monate hinweg direkt bei den Salinen gelebt haben.
Alte Wasserfilter, Trennhölzer und salzfeste Schlappen erinnern an die Arbeit von früher in den Salinen von Sečovlje. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Salinen von Sečovlje Soline Pridelava soli d. o. o. , Parecag 290, 6320 Portorož, info@kpss.si oder vodeni.ogledi@soline.si, Telefon +386 5 6721 350, www.kpss.si
Spaziergang durch die Muschelküste und Salzwiese bei Sv. Nikolaj
Aufgrund des feuchten Bodens führen Stege über die Salzwiese bei Sv. Nikolaj in der Nähe von Ankaran. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Die mediterrane Salzwiese bei Sv. Nikolaj ist Sloweniens einzige ihrer Art und ein geschütztes Natura-2000-Gebiet von hoher nationaler Bedeutung. Das flache, schlammige und feuchte Küstengebiet zwischen der Sv. Katarina-Bucht und dem Nikolauskloster bietet zahlreichen Vogelarten sowie seltenen Salzpflanzen einen wichtigen Lebensraum. Um diesen wertvollen Naturraum zu schützen, führt ein Holzsteg Besucher über einen Lehrpfad durch das Gebiet.
Die Muschelküste bei Sv. Nikolaj ist ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und Wassersportler. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Zurück in die Vergangenheit im Kastelir bei Korte. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Die im Hinterland von Izola gelegene Wallburg Kastelir bei Korte gilt als größte prähistorische Befestigungsanlage der Region und blickt auf eine Besiedlungsgeschichte zurück, die von der Stein- bis in die Eisenzeit reicht. Heutzutage fungiert das Areal als archäologischer Park, der neben spannenden Einblicken in das Leben der alten Histrier auch ein beeindruckendes Panorama über die Küste eröffnet.
Obwohl aus der prähistorischen Zeit stammend, finden sich noch immer steinige Zeitzeugen in der Siedlung Kastelir bei Korte. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Kastelir bei Korte tic.izola@izola.si, Telefon +386 5 640 10 50, www.visitizola.com
Haus des Meeres in Izola
Wie eng Izola mit dem Meer verbunden ist, wird anschaulich im Haus des Meeres präsentiert. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Im „Haus des Meeres“ erleben die Besucher die reiche Geschichte von Izola. Zu entdecken gibt es 35 detailgetreue Schiffsmodelle, ein echtes Fischerboot sowie eine spannende 3D-Projektion zur Entwicklung der ehemaligen Inselstadt.
Große und kleine Entdeckungen im Haus des Meeres in Izola. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Haus des Meeres in Izola Ulica Alme Vivoda 3, 6310 Izola, ic.izola@izola.si,Telefon +386 5 640 10 50, www.visitizola.com
Salzworkshop mit Barbasalt
Davor Podbevšek von Barbasalt lebt und liebt Salz und die Herstellung des perfekten Kräutersalzes. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Wer mit Ruhe und Muse sein eigenes Gewürzsalz herstellen möchte und dabei auch noch viel über Salz und das Geheimnis der Herstellung des besten Salzes erfahren möchte, ist bei Davor Podbevšek von Barbasalt genau richtig.
Liebevoll wird – wenn überhaupt notwendig – von Davor Podbevšek nachgewürzt. – Foto: Susanne Timmann / Mortimer Reisemagazin
Die Recherche fand – ohne Einfluss auf die journalistische Ausarbeitung – auf Einladung / mit Unterstützung vom Slowenischen Tourismusamt sowie der Destination Portorož und Piran in Zusammenarbeit mit uschi liebl pr statt.
Susanne Timmann
lebt im Rheinland, ist aber in der Welt zuhause. Seit 2022 fungiert sie als stellvertretende Chefredakteurin des Mortimer Reisemagazins, für das sie Beiträge in Wort und (Bewegt-) Bild über Destinationen weltweit verfasst.
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