Madagaskar

Madagaskars Norden

21. Dezember 2011 | Von
Madagaskars Norden

Keine Frage, Madagaskars ist ein Land der Naturphänomene. Wobei aufgrund der schlechten Infrastruktur der Weg zur Natur in der Regel in einem Allradfahrzeug zurückgelegt wird. Ansonsten sind Autos, Motorräder und Fahrräder insbesondere im Norden der viertgrößten Insel der Welt eher Mangelware. Die wenigen aber bewegen sich im Zickzack durch die Straßen. Nicht weil die Fahrer einen über den Durst getrunken haben, sondern weil überall knietiefe Schlaglöcher warten. Derweil ist das Gros der Madagassen auf Schusters Rappen unterwegs – und dies nicht selten barfuss. Frauen in farbenfrohen Gewändern tragen scheinbar mühelos große Lasten auf dem Kopf, [mehr...]



Tsarabanjina – Robinson-Flair vor Madagaskar

25. Oktober 2011 | Von
Tsarabanjina – Robinson-Flair vor Madagaskar

France Borel und Nicole Biesel gehören dem erlauchten Kreis an. Auch Pascale Gramond sowie Sarah und Maxime Ceroux. Sie alle sind namentlich auf einem Messingschild an der „Bar of Fame” verewigt. Eine Art Ruhmesmeile für treue Gäste, die allmählich an ihre Kapazitätsgrenze stößt. Wobei Stefanie und Samantha Veri auf der länger werdenden Liste auf dem Tresen einen Ehrenplatz einnehmen. Denn die beiden Schweizer haben auf Tsarabanjina in den zurückliegenden zehn Jahren genau 26 Mal das famose Robinson-Flair genossen. Die Trauminsel im Indischen Ozean mit dem fast unaussprechlichen Namen ist ein Island voller Postkartenmotive mit kristallklarem, [mehr...]



Tsingy rouge – rotes Wunderwerk der Natur

4. Juli 2011 | Von
Tsingy rouge – rotes Wunderwerk der Natur

Die „Tsingy rouge“, die roten Tsingy,  bilden einen der touristischen Höhepunkte im äußersten Norden Madagaskars. Das Wort „Tsingy“ bedeutet auf Deutsch soviel wie „Auf den Fußspitzen gehen“, was dem nadelförmigen Aufbau dieser weltweit einmaligen  Rosarot gefärbten Formationen noch einen zusätzlichen metaphorischen Charme verleiht. Diese Wunderwerke der Natur sind aus Kalkstein, Mergel und Kalk gebildet und befinden sich am Grund eines erodierten Canyons, der etwas zwei Stunden Fahrtzeit von Diego Suarez entfernt liegt. Daher ist die bizarre Sandsteinformation nur mit kurzer Haltbarkeitsdauer versehen. Die rosaroten Kegel werden nach (fast) jeder Regenzeit neu aufgetürmt, sind aber schnell [mehr...]