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Von 17. Dezember 2013 Mehr →

Der Ankarafantsika-Nationalpark – grün-blaue Perle im Nordwesten Madagaskars

Ankarafantsika-Nationalpark gilt als einer der wichtigsten Wasserspeicher von Madagaskars Nordwesten. Seine Landschaft aus  Seen, Feucht- und Trockenwäldern wird das „Königreich der Vögel“ genannt. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Ankarafantsika-Nationalpark gilt als einer der wichtigsten Wasserspeicher von Madagaskars Nordwesten. Seine Landschaft aus Seen, Feucht- und Trockenwäldern wird das „Königreich der Vögel“ genannt. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Gut 100 Kilometer von der Küstenstadt Mahajanga entfernt, im Nordwesten von Madagaskar, liegt der Ankarafantsika-Nationalpark, eines der bedeutendsten Gebiete der Insel für Vogelbeobachtungen. Auf 130.000 Hektar entfaltet sich Madagaskars ganze landschaftliche Vielfalt: Geprägt von weitläufigen Savannen mit Affenbrotbäumen, unberührten Regen- und Trockenwäldern sowie einsamen Moor- und Sumpflandschaften beherbergt der Park eine Vielzahl von endemischen Pflanzen- und Tierarten. Wanderbegeisterte entdecken den natürlichen Reichtum der Insel zusammengefasst in einer Region.

Acht Lemuren-Arten sind im Ankarafantsika-Nationalpark heimisch. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Acht Lemuren-Arten sind im Ankarafantsika-Nationalpark heimisch. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Insgesamt 129 Vogelarten leben im Ankarafantsika-Park, 66 davon sind endemisch. Darunter befindet sich der Madagaskarseeadler, einer der seltensten Greifvögel der Welt, der nur in diesem Teil der Insel lebt. Auch der Coquerel-Sifaka und sein kleiner Verwandter, der Goldbraune Mausmaki, kommen ausschließlich im Ankarafantsika vor. Sie gehören zu den acht Lemuren-Arten, die im Nationalpark beobachtet werden können. Eine geologische Besonderheit des Parks ist der Ankarokaroka-Canyon: Er bezeichnet eine beeindruckende mondartige Erosionslandschaft in leuchtenden Rottönen mit sogenannten „Feenkaminen“, steilen, turmartigen Steinformationen.

Ein besonderer Tipp ist der Besuch des neu eingerichteten Informationszentrums, das dem Besucher mehr über den Lebensalltag und die Geschichte des dort ansässigen Sakalava-Volkes erzählt. Das lokale Handwerk erlebt man auch hautnah in der Ortschaft Ampombolava im Inneren des Parks: Dort gibt es die Möglichkeit, eine Raphiabast-Werkstatt zu besuchen und zuzuschauen, wie der Raphiabast gewoben und verarbeitet wird. Weitere Informationen unter www.madagascar-tourisme.com.

Tipp: Die schönsten Impressionen aus Madagaskar hat Karsten-Thilo Raab unter dem Titel „Faszination Madagaskar“ übrigens auch in einem Wandkalender zusammengestellt. Erhältlich ist dieser in den Formaten A2 bis A5 unter anderem im Kalendershop des Mortimer Reisemagazin sowie bei Amazon.

Archiviert unter Afrika, Madagaskar