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Von 9. August 2017 Mehr →

Vier Städte-Drei Länder-Ein Bett: Grenzenlose Pracht in Metz, Trier, Saarbrücken und Luxemburg

Ein prächtiges Kleinod: die Ludwigskirche in Saarbrücken.

Ein antikes römisches Stadttor, mittelalterliche Festungsanlagen, barocke Kirchen und eine berühmte gotische Kathedrale: Trier, Luxemburg, Saarbrücken und Metz begeistern durch viele hochkarätige Sehenswürdigkeiten. Jede Stadt allein ist bereits einen Besuch wert, im Viererpack jedoch erlebt der Besucher ein vielfältiges und grenzübergreifendes Kulturangebot, das seinesgleichen sucht. Dabei völlig stressfrei und entspannt, denn die vier reizvollen Städte sind nur eine knappe Autostunde voneinander entfernt. Damit kann das „Städtehopping“ problemlos geplant werden und es bleibt letztendlich nur die Frage zu klären, mit welcher Stadt man seine Erlebnistour beginnt.

Trier – Zentrum der Antike

Die Porta Nigra ist das berühmte Wahrzeichen von Trier.

Trier vereinte in der Antike viele Titel auf sich: Hauptstadt des Römischen Reiches, Kaiserresidenz, Weltmetropole, Handels- und Finanzzentrum. Sieben UNESCO-Welterbestätten im Stadtzentrum zeugen noch heute von diesem historischen Rang, die Liebfrauenkirche als achte lässt darüber hinaus die mittelalterliche Pracht sichtbar werden. Doch in der ältesten Stadt Deutschlands erleben Sie auch spannende Museen, Weingenuss und Winzerstuben, eine malerische Fußgängerzone und viele Ausflugsmöglichkeiten mit Schiff, Rad und Wanderschuhen.

Barockes Erbe in Saarbrücken

Saarbrücken wird von der namensgebenden Saar durchzogen.

Beim Schlendern durch die Saarmetropole fallen vor allem die zahlreichen Barockbauten auf: Das mächtige Schloss, hoch auf dem Felsen über der Saar, umgeben von vier historischen Museen oder der Ludwigsplatz mit seinen Adelspalais. Im Mittelpunkt thront die imposante Ludwigskirche, die als eine der schönsten evangelischen Barockkirchen Deutschlands gilt. Herzstück der Hauptstadt des Saarlands ist der St. Johanner Markt: die malerischen Gassen mit kleinen Läden und Boutiquen sorgen dafür, dass auch das Shopping-Erlebnis nicht zu kurz kommt. Urige Kneipen, französisch angehauchte Restaurants, gemütliche Bistros und Cafés machen den Bummel perfekt.

Luxemburg – Stadt der Kontraste

Direkt im Herzen der Luxemburger Innenstadt liegt das Palais der großherzoglichen Familie.

In Luxemburg erleben Gäste eine kosmopolitische Metropole, die als starker Finanz- und Wirtschaftsstandort in Europa und als geschichtsträchtige Stadt gleichermaßen bekannt ist. Nicht umsonst zählen die Festungsanlage mit den Kasematten und das Altstadtviertel zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vom 15. Juli bis zum 3. September 2017 kann der großherzogliche Palais, die Stadtresidenz der großherzoglichen Familie, täglich besichtigt werden. Ein Dutzend Museen beleben die ohnehin schon ausgeprägte Kulturszene der Stadt. Besonders herausragend ist das „Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean“ (Mudam) im Europaviertel Kirchberg, das allein durch seine Architektur ein Highlight ist. Ebenso auffallend ist das ellipsenförmige Gebäude der Luxemburger Philharmonie.

Metz – natürlich zeitgenössisch

Prachtblick auf die Kathedrale, den Temple Neuf und die Mosel in Trier. (Fotos QuatrroPole e.V.)

Metz ist berühmt für seine vielen Parks, Grünanlagen und Wasserwege. Und wer diese Stadt im Herzen der Region „Grand Est“ in Frankreich einmal bei Nacht besichtigt hat, versteht, warum sie als „leuchtende Stadt“ bezeichnet wird. 13.000 Licht- Projektoren setzen gekonnt die geschichtsträchtigen Gebäude, Anlagen und Plätze in Szene. Darunter auch die berühmte Kathedrale St. Etienne, das Kaiserviertel oder das Deutsche Tor. Jüngstes Wahrzeichen der Stadt ist das Centre Pompidou-Metz, Raum der künstlerischen Schöpfung in all ihren Formen, im neuen entstandenen Quartier de l’Amphithéâtre. Metz, die Gourmetstadt, pflegt auch eine genussvolle Lebensart und zieht alle kulinarischen Register, darunter „Die Tables de Rabelais“, eine Marke für gastronomische Qualität.

Vier Städte miteinander verbinden

Vier Städte – drei Länder – ein Bett? Das internationale Städtenetz QuattroPole macht’s möglich. Unter dem Slogan „Grenzenloses Kulturerlebnis: Vier Städte – Drei Länder – Ein Bett“ bieten die vier QuattroPole-Städte verschiedene Arrangements an. Je nach Wunsch übernachten die Gäste dabei in Luxemburg, Metz, Saarbrücken oder Trier um von dort aus Touren in die anderen drei  Städte zu unternehmen. Auf ihrer grenzübergreifenden Reise können sich die Besucher auf zwölf UNESCO-Weltkulturerbestätten freuen, auf eine mehr als 2.000-jährige Geschichte sowie eine abwechslungsreiche Kunst und Kulturszene. Die Leistungen, die das Angebot umfasst, variieren je nach Ausgangsstadt. Enthalten sind Stadtführungen, eine Informationsmappe über das Städtenetz sowie ein mehrgängiges Menü. Informationen unter www.quattropole.org.

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