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Norwegen – „Juletipps“ für Festtagsstimmung

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Nicht nur im schmucken bergarbeiterstädtchen Røros zeigt sich Norwegen in der Weihnachtszeit von der besten Seite. – Foto: Thomas Rasmus Skaug/Dagbladet

Eine Nacht im größten Lebkuchenhaus der Welt, mit dem Rodelschlitten durch Oslo oder ein Besuch im weihnachtlichen Vergnügungspark – überall in Norwegen herrscht jetzt nordische Weihnachtsstimmung, besonders gut zu erleben mit diesen „Juletipps“:

Traditionelle Weihnachten in Røros

Die alte Bergbaustadt Røros in Mittelnorwegen mit ihren kleinen Holzhäusern gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Das Städtchen bietet eine optimale Auszeit von der vorweihnachtlichen Hektik der Großstädte. Ein Gang über den Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende, kombiniert mit einem Weihnachtskonzert in der Røros-Kirche, erzeugt echte Weihnachtsstimmung. Neben Stadtführungen werden in Røros auch Hundeschlittenfahrten angeboten. Bekannt ist die Stadt außerdem für ihre kulinarischen Spezialitäten wie Rentier, Saibling und Craftbiere.

Oslo – Weihnachtshauptstadt von Norwegen

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In Oslo laden traditionell verschiedene Weihnachtsmärjte zum Flanieren ein. – Foto CH – Visitnorway.com

In der Hauptstadt des Königreichs Norwegen beginnt die Weihnachtszeit bereits Mitte November. Zahlreiche Weihnachtsmärkte laden zum Schlendern, Entdecken und Genießen ein. Für den nicht unwahrscheinlichen Fall einer weißen Weihnachtszeit ist die 2 Kilometer lange Rodelbahn Korketrekkeren ein winterliches Oslo-Outdoor-Muss.

Weihnachtsstimmung in Bergen

Die weltweit größte Lebkuchenstadt: Pepperkakebyen in Bergen. – Foto Bergen Tourist Board/Kristoffer B. Fürstenberg

Auch die alte Hansestadt Bergen, das „Tor zu den Fjorden“, versetzt Besucher mit ihren Holzhäusern und engen Gassen in besinnliche Stimmung. Im Sentralbadet, einem stillgelegten Hallenbad, kann die „Pepperkakebyen“, die größte Pfefferkuchenstadt der Welt, bestaunt werden. Die Stadt Bergen erstrahlt hier als Miniaturensemble ganz aus Pfefferkuchen – erbaut von Kindergärten, Schulklassen, Unternehmen und zahlreichen Freiwilligen. An jedem Adventssonntag werden auf dem Gipfel des Bergener Stadtbergs Fløien Kerzen angezündet. Dies lässt sich auch vom Fuße des Berges verfolgen, denn die künstlichen Lichter sind über zwei Meter hoch. Nach ausreichend Schneefall gelangen Abenteuerlustige vom Fløien auch mit dem Schlitten bis ins Zentrum von Bergen.

Weiße Weihnachten in Lillehammer

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Der Weihnachtsmann fährt Ski in Hafjell in der Gemeinde Lillehammer. – Foto Hafjell

In Lillehammer, gelegen am Mjøsa-See, etwa eineinhalb Zugstunden vom Flughafen Oslo entfernt, ist die Wahrscheinlichkeit für dichten Schneefall rund um die Weihnachtszeit sehr hoch. Die nahegelegenen Skigebiete Hafjell und Kvitfjell sind in der Regel ab November geöffnet. Sportbegeisterte können hier die Bob- und Rodelbahnen ausprobieren, die während der Olympischen Winterspiele 1994 genutzt wurden. Um die fantastische Aussicht auf Lillehammer zu genießen, kann man mit dem Sessellift zur Skisprunganlage Lysgårdsbakkene hinauffahren oder die gut 900 Stufen zu Fuß hinaufsteigen.

Im Lebkuchenhaus des Weihnachtsmanns

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Das weltgrößte Lebkuchenhaus steht in Savalen in Norwegen. – Foto Svalen/Geir Olsen

Im kleinen Bergdorf Savalen in Mittelnorwegen lebt der norwegische Weihnachtsmann. Hier befindet sich auch das „Nissehuset“, das Weihnachsthaus. In der Weihnachtsmann-Straße „Nissegata“ steht zudem das größte Lebkuchenhaus der Welt, in dem man sogar übernachten kann. Weitere Informationen unter www.visitnorway.com/de.

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