Sich selbst etwas Gutes tun in Bad Essen

Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert: Bad Essen gehört zur Deutschen Fachwerkstraße. (Fotos djd)

Achtsamkeit ist eine innere Haltung, die etwa für das bewusste Wahrnehmen natürlicher Schönheit und gewachsener städtischer Strukturen steht. Achtsamkeit bedeutet aber auch das Achtgeben auf sich selbst, sie bedeutet Stressabbau, Auszeit vom Alltag, eine starke Verbundenheit mit dem Hier und Jetzt. Eine Kultur der Achtsamkeit und Nachhaltigkeit wird in den Städten des Citta Slow-Netzwerks gepflegt. In Deutschland gehört zu diesen Orten, in denen man sich selbst etwas Gutes tun kann, Bad Essen.

Ort der Erholung, der Ruhe und des Genusses

Einfach tief durchatmen: Die Sole Arena in Bad Essen.

Das Fachwerkstädtchen im Osnabrücker Land im Naturpark Terra Vita ist seit vierzig Jahren als Sole-Kurort anerkannt. Vor allem aber ist Bad Essen ein Ort der Erholung, der Ruhe, der Entschleunigung und des Genusses. Die Bad Essener Solequelle hat einen höheren Salinität als das Tote Meer – und das in einer kleinen Manufaktur daraus gewonnene Urmeersalz wird von vielen Sterneköchen geschätzt.

Blick von oben auf Schloss Hünnefeld, in dem man heute in romantischen Räumen der Alten Rentei übernachten kann.

Die Stadt und ihre Bewohner legen Wert auf die Bewahrung kultureller Besonderheiten und ihrer gewachsenen Identität. Das historisch Gewachsene wird in den Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert und dem idyllischen Kirchplatz als Zentrum sichtbar. Hier finden Feste wie die Culinaria, der historische Markt und auch regelmäßig der Wochenmarkt statt. Alle Informationen zum Ort und zum Citta Slow-Konzept gibt es unter www.badessen.info.

Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Regionalität

In Bad Essen etwa kann man traditionelles Handwerk hautnah erleben – beispielsweise sonntags in der historischen Wassermühle.

Die „langsamen“ Städte stehen für Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Regionalität. Die Einwohner leben vor, dass eine Konzentration auf lokale Produkte und Industrie zum Gewinn für alle werden kann, für Einheimische wie für Besucher. In Bad Essen etwa kann man traditionelles Handwerk noch in der historischen Wassermühle und der Harpenfelder Dorfschmiede erleben. Bei der Erhaltung der Ortsstruktur werden im Übrigen modernste wissenschaftliche Erkenntnisse der Ökologie und Nachhaltigkeitsforschung berücksichtigt.

Kultur, Tradition, Gastfreundschaft

Kaffeepause auf dem historischen Kirchplatz, mitten in Bad Essen.

Die „Internationale Vereinigung der lebenswerten Städte „Citta Slow“ hat sich folgende Ziele gesetzt: Wahrung von Kultur, Traditionen und regionalen Besonderheiten; Erhalt der typischen Kulturlandschaft, Vielfalt von Flora und Fauna schützen, charakteristische Eigenarten bewahren, Schönheit der Landschaft aufzeigen; Gastfreundschaft pflegen – mit qualitätsorientierter Gastronomie, Städtepartnerschaften, Weltoffenheit und Herzlichkeit sowie die charakteristische Stadtstruktur bewahren und dabei die Stadtgeschichte als Entwicklungspotenzial sehen, auf eine behutsame Stadterneuerung und nachhaltige Stadtentwicklung setzen. (djd)

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G. Schröder

ist seit Kindestagen mit dem Reisevirus infiziert und bringt sich seit Jahr und Tag mit großem Engagement als gute Seele hinter den Kulissen in das Mortimer Reisemagazin ein.