Von 16. Februar 2016 Mehr →

Radeln mit Meerblick – auf abwechslungsreichen Routen die Vielfalt von Ostfriesland entdecken

Friesische Kultur und Natur erleben: Die weißen Klappbrücken sind charakteristisch für die Region. (Foto: djd)

Friesische Kultur und Natur erleben: Die weißen Klappbrücken sind charakteristisch für die Region. (Foto: djd)

Die höchsten Berge Ostfrieslands? Das sind die Deiche mit ihrer Höhe von sechs bis acht Metern. Ganz ernst gemeint ist dieser Spruch zwar nicht, doch der typisch-trockene Humor gehört zur Region einfach dazu, ebenso wie der kräftige Tee oder die frisch gepulten Krabben. Und dass die Landschaft so weit und flach ist, hat seine Vorzüge. Die Region im Nordwesten ist ideal für Radwanderer geeignet. Sowohl entlang der Nordseeküste als auch im Binnenland gibt es viel zu entdecken.

Entlang der sogenannten Fehnroute sind viele Mühlen noch erhalten und werden bis heute liebevoll gepflegt. (Foto: djd)

Entlang der sogenannten Fehnroute sind viele Mühlen noch erhalten und werden bis heute liebevoll gepflegt. (Foto: djd)

Das stete Wechselspiel von Ebbe und Flut lässt sich entlang der Küste, etwa auf der 290 Kilometer langen Friesenroute Rad up Pad, erleben. Auch ein Abstecher zum rot-gelb-gekringelten Pilsumer Leuchtturm darf hier nicht fehlen. Der frische Wind, die Luft, die oft nach Meer riecht, Sonnenstrahlen und ausgeglichene Temperaturen schaffen sehr gute Voraussetzungen für entspannte Radwanderungen.

Weiße Klappbrücken, langgezogene Kanäle und viele noch erhaltene Windmühlen säumen die 173 km lange Deutsche Fehnroute. Im Fehngebiet erlebt man die Spuren der Moorkultivierung nach nierderländischem Vorbild. Die internationale Dollard-Route führt über 300 Kilometer durch das Weltnaturerbe Wattenmeer, das man hautnah bei der Fahrt über den Dollard und zur Insel Borkum erleben kann.

Von der Nordsee-Insel zurück ins grüne Binnenland, das von Moorlandschaften, Geest und Wäldern geprägt wird. Weiträumige Anpflanzungen zeichnet die Ammerländer Parklandschaft rund um Bad Zwischenahn aus. Die Ammerland-Route erstreckt sich über 160 Kilometer durch dieses farbenfrohe Paradies.

Blick aufs Meer: Ostfriesland mit seiner vielfältigen Landschaft und dem Unesco-Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer lässt sich sehr gut mit dem Fahrrad erkunden. (Foto: djd)

Blick aufs Meer: Ostfriesland mit seiner vielfältigen Landschaft und dem Unesco-Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer lässt sich sehr gut mit dem Fahrrad erkunden. (Foto: djd)

Komplettiert werden die „starken Routen“ durch die landschaftlich ebenfalls reizvolle „Tour de Fries“. Hier geht es entlang am Unesco-Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer über 280 Kilometer von Wilhelmshaven über Westerstede, durchs Wangerland nach Jever zurück bis zum Ausgangspunkt.

Langgezogene Kanäle prägen das ostfriesische Binnenland. Radwanderer finden hier ein gut ausgebautes und abwechslungsreiches Streckennetz vor. (Foto: djd)

Langgezogene Kanäle prägen das ostfriesische Binnenland. Radwanderer finden hier ein gut ausgebautes und abwechslungsreiches Streckennetz vor. (Foto: djd)

Hilfreich bei der Planung sind die Radkarten und weitere Broschüren und Angebote, die unter www.starke-routen.de zu finden sind (djd).


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