Nationalpark Hohe Tauern: Platz satt und Natur pur

Hohe Tauern
Auf „Nepomuk’s Weg der Sinne“ kommt man in der Region Hohe Tauern dem tosenden Hirzbach Wasserfall ganz nahe. – Foto: djd/TVB Bruck Fusch/Matthias Kendler

Wer unberührte Natur und viel Platz fernab vom Massentourismus sucht, wird  im Salzburger Land fündig. Die Region Nationalpark Hohe Tauern in Österreich lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren ein. Im wahrsten Sinne der Höhepunkt beim Besuch der Gegend ist der fast 3.800 Meter hohe Großglockner, der höchste Berg Österreichs. Eingebettet in diese prächtige Landschaft liegen die Dörfer Bruck und Fusch im Salzburger Land. Türkisblaue Bergseen, tobende Wasserfälle, kristallklar sprudelnde Gebirgsbäche und Flüsse: Ein besonders prägendes Element der beiden Orte ist das Wasser, es begleitet Gäste auf Schritt und Tritt.

Belebende Wasseranwendungen

Natur pur, mit Wasser und Gipfel: So abwechslungsreich präsentiert sich die Region Hohe Tauern rund um die beiden Dörfer Bruck und Fusch. -Foto: djd/TVB Bruck Fusch/MakeART Studio

Ein Anziehungspunkt vor allem für Familien ist beispielsweise der Wasserspielplatz mit Seilfähre und Kneippbecken am Naturerlebnisweg Käfertal. Der Weg befindet sich in einem der schönsten und imposantesten Täler der Alpen, auf über 1.100 Metern leben über 300 Käfersorten, fast 200 Großschmetterlingsarten und viele Wildtiere. An verschiedenen Stationen und auf Schautafeln werden den Besuchern die Besonderheiten des Tals nahegebracht.

Impressionen von der Kneipp-Anlage im ehemaligen Höhenkurort Bad Fusch. – Foto: djd/TVB Bruck Fusch/MakeART Studio

Aber nicht nur auf dem Wasserspielplatz sind die belebenden Wasseranwendungen nach Pfarrer Sebastian Kneipp gefragt – in der ganzen Region gibt es eine Vielzahl von Kneipp-Anlagen. Die Hauptanlage befindet sich im ehemaligen, auf knapp 1.200 Metern gelegenen Höhenkurort Bad Fusch. Quellen mit verschiedenen Indikationen speisen alte und neu errichtete Kneippbecken. Man streckt die Füße ins eiskalte Wasser, lässt sich die frische Bergluft um die Nase wehen, findet Entspannung und tankt neue Kraft. Eine Jausenstation verwöhnt Gäste mit hausgemachten, regionalen Speisen und kühlen Getränken.

Wandern und Almhütten

Hohe Tauern
Die Gleiwitzer Hütte ist eine alpine Schutzhütte in der Glocknergruppe auf 2.176 Metern Höhe. – Foto: djd/Tourismusverband Bruck Fusch/Madreiter

Die Region um Bruck und Fusch ist aber nicht nur wegen der Wassererlebnisse für Wanderer ein Eldorado. Während gemütliche Spazier- und Themenwege Familien anlocken, können ambitionierte Alpinisten ihre Kondition und Ausdauer auf den zahlreichen 3.000ern unter Beweis stellen. Alle Informationen gibt es unter www.bruck-fusch.at und unter Telefon 0043-65457295. Und was wäre das Wandern ohne richtige Almhütten? Nur halb so schön. Deshalb lohnt es sich, dort innezuhalten und sich auf die unberührte Natur, die Stille und das Bergpanorama zu konzentrieren. Mit etwas Glück kann man jetzt sogar das Pfeifen eines neugierigen Murmeltieres vernehmen (djd).

Mortimer

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