Kasachstan ermöglicht nun visumfreie Einreise

Eine Landmarke in der kasachischen Hauptstadt Astana: Der Präsidentenpalast.
Eine Landmarke in der kasachischen Hauptstadt Astana: Der Präsidentenpalast.

Die mittelasiatische Präsidialrepublik Kasachstan will größere Bedeutung auf der touristischen Landkarte einnehmen. Daher hat der Binnenstaat zwischen dem Kaspischen Meer im Westen und dem Altai-Gebirge im Osten nun für deutsche Besucher die Visumspflicht abgeschafft, sofern der Aufenthalt maximal 15 Tage beträgt. Wer sich länger in dem mit einer Fläche von 2.72 Millionen Quadratkilometern Fläche neuntgrößten Land der Erde aufhalten möchte, muss ein entsprechendes Visum beantragen.

Symbolm Kasachstans: Der von Star-Architekt Norman Foster entworfene Bayterek-Turm in Astana.
Symbolm Kasachstans: Der von Star-Architekt Norman Foster entworfene Bayterek-Turm in Astana.

Kasachstan ist seit der Loslösung von der Sowjetunion am 16. Dezember 1991 eine eigenständige Republik. 1997 löste Aqmola die bisherige Hauptstadt Alma-Ata als Kapitale ab. Während Alma-Ata in Almaty umbenannt wurde, erhielt der neue Regierungssitz 1997 den Namen Astana, was auf Deutsch „Hauptstadt“ bedeutet. Im Jahre 2017 wird die kasachische Hauptstadt, deren Wahrzeichen der von Lord Norman Foster entworfene, 105 Meter hohe Bajterek-Turm ist, übrigens die Weltausstellung EXPO beheimaten. Weitere Informationen unter www.kasachstan-tourismus.de.

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Karsten-Thilo Raab

Karsten-Thilo Raab

berichtet seit mehr als drei Jahrzehnten für eine Vielzahl von Zeitungen und Magazinen über Reiseziele weltweit. Zudem hat er sich einen Namen als Autor von mehr als 120 Reise-, Wander- und Radführern sowie Bildbänden gemacht.