
Wenn von Strandurlaub in den USA die Rede ist, fallen meist zuerst Namen wie Florida oder Kalifornien. Doch die Rangliste „America’s Best Beaches“ von Küstenforscher Stephen Leatherman, besser bekannt als Dr. Beach, führt derzeit in den Nordosten der Vereinigten Staaten: Coopers Beach in Southampton auf Long Island belegte Platz eins der besten Strände des Landes.
Dass ein Strand aus New York State die aktuelle Rangliste anführt, richtet die Aufmerksamkeit auf die Küsten des Bundesstaates im Nordosten der USA. Ein bemerkenswerter geografischer Umstand spielt dabei eine Rolle: Der Empire State ist der einzige Bundesstaat der Vereinigten Staaten mit Ufern sowohl am Atlantischen Ozean als auch an den Großen Seen. Entsprechend vielfältig präsentiert sich die Wasserlandschaft. Atlantikstrände, Badeplätze an den Great Lakes und zahlreiche Seen im Landesinneren prägen die sommerliche Landkarte des Bundesstaates.
Traumstrände nahe New York City

Von New York City aus ist der Weg zum Wasser kurz. Rund eine Stunde östlich von Manhattan beginnt auf Long Island eine der bekanntesten Strandlandschaften der Ostküste. Der Jones Beach State Park erstreckt sich entlang des Atlantiks über mehr als zehn Kilometer Sandstrand und zählt zu den größten Strandparks der Region. Vor der Südküste Long Islands erstreckt sich die Fire Island National Seashore – eine größtenteils autofreie Barriereinsel mit langen Naturstränden, Dünen und dem historischen Fire Island Lighthouse.
Gut, Besser, Hamptons

Das östliche Ende von Long Island prägen die Hamptons, eine Region mit langen Sandstränden und weiter Dünenlandschaft entlang des Atlantiks. Hier liegt Coopers Beach in Southampton. Der breite Küstenstreifen mit feinem Sand und weitem Blick über den Atlantik wurde 2025 von Dr. Beach zum besten Strand der Vereinigten Staaten gewählt. Nur wenige Kilometer entfernt in East Hampton findet sich Main Beach. Der Küstenabschnitt taucht regelmäßig in nationalen Rankings auf und gehörte 2025 ebenfalls zu den fünf bestplatzierten Stränden der Dr. Beach-Bewertung.
Se(e)hnsuchtsziele
New York State verfügt nicht nur über Atlantikküste. Entlang der Großen Seen eröffnen sich ganz eigene Strandlandschaften. In Rochester beginnt der Zugang zum Lake Ontario, wo Ontario Beach seit Generationen zu den bekannten Badeorten der Region zählt. Weiter westlich liegt am Lake Erie, rund 40 Minuten südlich von Buffalo, der Sunset Bay Beach. Ganz im Norden des Bundesstaates eröffnet sich schließlich der Blick auf den Lake Champlain. Dort erstreckt sich mit Plattsburgh City Beach einer der größten Süßwasserstrände der Vereinigten Staaten.
Zwischen Adirondacks und Finger Lakes

Neben Ozean und Großen Seen prägen zahlreiche Binnengewässer die Sommerlandschaft des Bundesstaates. Viele davon verfügen über ausgewiesene Badeplätze. In den Adirondacks liegt Million Dollar Beach am Lake George. Der See gilt seit Generationen als klassisches Sommerziel im Nordosten der USA. Weiter westlich, in der Region der Finger Lakes, befindet sich der Glimmerglass State Park am Otsego Lake. Der Schriftsteller James Fenimore Cooper bezeichnete das Gewässer bereits im 18. Jahrhundert als „Glimmerglass“, inspiriert vom klaren Erscheinungsbild des Wassers. Weitere Informationen unter www.iloveny.com
Mortimer
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