Der Duft von Weihrauch und exotischen Gewürzen, jahrhundertealte Festungen und prächtige Moscheen, dazu ganzjährig sommerliche Temperaturen: Der Arabische Golf hat sich zu einem beliebten Reiseziel entwickelt. Vor allem Oman mit seiner Mischung aus Tradition und Moderne, der abwechslungsreichen Landschaft sowie der sprichwörtlichen Gastfreundschaft der Menschen steht hoch im Kurs. Aber was dürfen Orient-Neulinge, die auf Sindbads Spuren wandeln wollen, erwarten und auf keinen Fall verpassen? Hier sind sieben Tipps.
Feilschen ausdrücklich erwünscht
Der Besuch eines klassischen Marktes, „Souk“ genannt, darf bei einer Oman-Reise nicht fehlen.
Ein Besuch der Märkte ist ein Muss für jeden Oman-Gast. Die Souks sind Handelsplatz, Nachrichtenbörse und sozialer Mittelpunkt zugleich. Den allgegenwärtigen Weihrauch gibt es hier in verschiedenen Qualitäten zu kaufen, ebenso wie erlesene Gewürze oder traditionelle Kleidung.
Auf den Spuren der Beduinen
Eine Tour in die Wüste im Landesinneren darf natürlich ebenfalls nicht fehlen. In Beduinencamps erfahren Interessierte viel über Traditionen und die lange Geschichte des Sultanats Oman als Handelsnation. Eine Fahrt über die Dünen, etwa in einem Geländewagen, ist ein besonderes Erlebnis.
Wadis als grüne Oasen inmitten der Wüste
Blühende Oasen mitten in der Wüste: Auch diesen Anblick sollten man nicht versäumen.
Auch in den scheinbar unendlichen Wüsten Omans ist der nächste Wadi nicht fern. Dabei handelt es sich um Oasen, die über alte, ausgeklügelte Versorgungsnetze mit Wasser versorgt werden. Ein Bad im kristallklaren Wasser ist ein besonderes Erlebnis.
Die Große Sultan Qabus Moschee
Die Sultan Qabus Moschee in der Hauptstadt Maskat zählt fast schon zum Pflichtprogramm.
In der Hauptstadt Maskat befindet sich die architektonisch beeindruckende Moschee, die täglich außer freitags auch Nicht-Muslimen zur Besichtigung offensteht.
Der Grand Canyon des Orients
Ein beliebtes Fotomotiv ist der „Grand Canyon“ in Oman.
Das Jebel Shams Gebirge ist bekannt für seine atemberaubenden Ausblicke und die mehrere hundert Meter tiefen Einschnitte. Bei Jeeptouren oder Wanderungen lässt sich die Landschaft individuell entdecken.
Alte Festungsstätten besuchen
Oman ist reich an Geschichte, Kultur und Traditionen. Sehenswert sind die vielen Festungen entlang der jahrhundertealten Handelsrouten.
Über 500 Burgen und Schlösser zählt man in Oman, viele wurden von den Portugiesen als frühere Handelsstandorte erbaut. Bekannt und gut erhalten sind unter anderem das Nakhal Fort sowie das Bahla Fort, ein Unesco-Weltkulturerbe aus dem 17. Jahrhundert.
Erlebnisse auf und unter Wasser
Sehenswert ist auch die Küstenlandschaft rund um Musandam mit ihren schroffen Felsen und tiefen Fjorden.
Sehenswert ist die Küstenlandschaft von Musandam mit ihren schroffen Felsen und tiefen Fjorden. Rund um Maskat und Salalah kommen zudem Strandliebhaber und Wassersportler auf ihre Kosten, beim Schnorcheln ebenso wie bei Tauchgängen in die lebendige Unterwasserwelt.
Ganzjährig Sonne tanken
Fischer landen in den Morgenstunden ihren Fang direkt an der Mole des Marktes an. (Fotos: djd/Sultanate of Oman)
Gerade einmal sechs Flugstunden von Deutschland entfernt, verwöhnt das Klima am Arabischen Golf ganzjährig mit Sonne, sommerlichen Temperaturen und Badewetter. Nach Oman etwa bestehen Direktflugverbindungen von mehreren deutschen Flughäfen. Für Rundreisen und kulturelle Entdeckungen empfiehlt sich vor allem der mitteleuropäische Winter. Dann können die Urlauber im gastfreundlichen und sicheren Sultanat bei angenehmen 20 bis 25 Grad Celsius auf Entdeckungstour gehen. Unter www.experienceoman.com gibt es zahlreiche Informationen. (djd).
Mortimer
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