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Von 11. November 2017 Mehr →

Südafrika: Die „Big Seven“ des Eastern Cape

Am Eastern Cape lässt sich noch ein ursprüngliches Stück Südafrika genießen. (Foto Eastern Cape Parks & Tourism Agency)

Abenteuerfeeling an der Wild Coast, unvergessliche Begegnungen mit wilden Tieren, den „Big Seven“ im Addo Elephant National Park, ein Besuch von Port Elizabeth, erstaunliche Kunstwerke an der Route 67 und die beeindruckende Karoo warten in der südafrikanischen Provinz Eastern Cape darauf, entdeckt zu werden. Die malariafreie Provinz begeistert vor allem diejenigen, die auf der Suche nach authentischen Erlebnissen neue Erfahrungen sammeln möchten.

Doch das Eastern Cape ist mehr als eine Kombination aus der rauen Küste der Wild Coast, der endlosen Weite der Halbwüste Karoo, den Wäldern und majestätischen Bergen. Die Heimat von Nelson Mandela spielte auch eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Apartheid und für die Demokratie in Südafrika.

Die “Big Seven” des Eastern Cape

Der Otter-Trail führt auch durch den beeindruckenden Tsitsikamma National Park.

Der Otter-Trail ist der bekannteste Fernwanderweg Südafrikas. Der außergewöhnliche Wanderweg führt von Storms River Mouth nach Nature Valley im Tsitsikamma National Park. Aktivurlauber müssen für die Strecke von 42,5 Kilometer fünf Tage einplanen. Der Weg verläuft entlang der Küste über raue Felsen zum Teil bis auf eine Höhe von 150 Meter. Ihre Anstrengung wird mit spektakulären Ausblicken auf die wilde Meeresküste und einzigarteigen Wildtierbeobachtungen belohnt.

350 Kilometer Wild Coast

Atemberaubend schön: der 350 Kilometer lange Abschnitt der Wild Coast. (Fotot Eastern Cape Parks & Tourism Agency)

Der 350 Kilometer lange Küstenstreifen der Wild Coast könnte gegensätzlicher nicht sein: Landeinwärts schmiegen sich etliche kleine Dörfer in die sanften Hügel während an den Stränden der zerklüfteten Küste noch heute unzählige Schiffswracks von den jahrhundertealten Herausforderungen der Seefahrt zeugen. Das Volk der Xhosa ist in dieser Region zu Hause. Auch Nelson Mandela erblickte hier das Licht der Welt und fand auch hier seine letzte Ruhe. Eine besonders reizvolle Art, die Wild Coast kennen zu lernen, ist ein Ausflug hoch zu Ross. Buchbar sind verschiedene Reitausflüge am Strand oder entlang der Felsküste.

Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel

Wenn der Bauch juckt…

Im Addo Elephant National Park sind nicht nur die „Big Five“ – Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel – zu Hause. Der Addo Elephant National Park wartet gleich mit den „Big Seven“ auf. Zu ihnen zählen auch der Weiße Hai und der Wal. Das riesige Schutzgebiet erstreckt sich über fünf Ökosysteme: dem Darlington-See, die Zuurberge, dem Buschland im Sundays River Valley bis hin zu den Wäldern bei Woody Cape und dem Alexandria Dune Field, einer riesigen Wanderdüne, der größten südlich der Namib. Von hier aus erstreckt sich der Blick auf das Marineschutzgebiet rund um Bird Island und St. Croix Island. Rund um die Inseln tummeln sich Wale und Robben. Zahlreiche Anbieter vermitteln Ausflüge zu den Meeresbewohnern.

Mekka für Abenteuerlustige

Auch Löwen lassen sich in diesem Teil Südafrikas beobachten.

Die Frontier Country Route führt in eine geschichtsträchtige Region. Ihre Geschichte und damit auch ihre Kultur, sind äußerst abwechslungsreich und von starken Einflüssen der Khoi, der Xhosa, der Buren und der Briten geprägt. Frontier Country ist ein Mekka für Abenteuerlustige. Die Angebotspalette reicht vom Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Rafting und Fliegenfischen bis hin zum Klettern. Zentrum des Frontier Country ist Grahamstown. Die malerische Landschaft rund um das viktorianisch und gregorianisch geprägte Städtchen war einst der Schauplatz der Schlacht von Grahamstown, der längsten des britischen Kolonialkriegs. Heute zeugen noch zahlreiche Festungen von den historischen Ereignissen. Doch Grahamstown hat noch mehr zu bieten. Etwa das National Arts Festival, das jedes Jahr im Juni stattfindet. Das elftägige Event zählt zu den ältesten Veranstaltungen dieser Art in ganz Afrika.

Karoo – Faszination Halbwüste

Die Karoo-Halbwüste gehört zu den wohl schönsten Landstrichen in Eastern Cape.

Ein Ort zum Träumen und um die Seele baumeln zu lassen. Die Halbwüste Karoo lockt  mit ihren weiten Ebenen, sanften Hügeln und spektakulären Ausblicken auf blauschimmernde Berge. Eine ideale Region, um sie mit dem Auto zu bereisen. Und auch ein idealer Ort, um noch tiefer in die südafrikanische Kultur einzutauchen. Die vielen kleinen Dörfer laden zum Verweilen ein. Sei es, um sich die Werke lokaler Künstler anzuschauen, eines der vielen Festivals zu besuchen oder in gemütlichen kleinen Restaurants traditionelle Speisen zu probieren.

Auf den Spuren von Nelson Mandela

In Port Elizabeth fehlen auch koloniale Prachtbauten nicht.

Die Einheimischen nennen ihre hippe Stadt liebevoll PE. Viele unterschiedliche Galerien laden in Port Elizabeth zum Bummeln ein. Einen Besuch lohnt auch das Mandela Metropolitain Art Museum. Hier widmet man sich ganz der Kultur des Eastern Cape. Ein spezielles Erlebnis ist die Route 67 mit ihren Kunstwerken. Jedes einzelne dieser Werke erinnert an den 67 Jahre andauernden Kampf Nelson Mandelas für ein demokratisches Südafrika. Besonders eindrucksvoll ist die Skulptur „Voting Line“ von Anthony Harris und Konrad Geel. Weitere Informationen unter
www.visiteastercape.co.za.

Archiviert unter Afrika, Südafrika
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