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Von 3. Oktober 2015 Mehr →

Famose Biodiversität: Grün, grüner, Zentralamerika

Dicht bewachsen und artenreich: der Regenwald in Costa Rica. (Foto Martin Gebhardt/Pixelio)

Dicht bewachsen und artenreich: der Regenwald in Costa Rica. (Foto Martin Gebhardt/Pixelio)

Die abwechslungsreichen Landschaften in Zentralamerika mit ihren Vulkanen, Regenwäldern und Küsten am Pazifik und Atlantik beherbergen mehr als sieben Prozent der weltweiten Artenvielfalt. In den zahlreichen Reservaten und Nationalparks kann man exotische Bewohner wie Raubkatzen, seltene Vogelarten und Meeresschildkröten beobachten.

In den Wäldern El Salvadors findet man zudem den äußerst seltenen „Torogoz“, der Nationalvogel des Landes. (Foto CATA)

In den Wäldern El Salvadors findet man zudem den äußerst seltenen „Torogoz“, der Nationalvogel des Landes. (Foto CATA)

Costa Rica ist mit einer Landesfläche von 51.100 Quadratkilometer nur etwas größer als die Schweiz, birgt aber mit rund 500.000 Tier- und Pflanzenarten allein vier Prozent der gesamten Flora und Fauna des Planeten. Mit umweltpolitischen Maßnahmen bemüht sich Costa Rica, den natürlichen Reichtum zu bewahren. So verfügt das Land über einen nationalen Klimaaktionsplan und für sein Biodiversitäts-Gesetz wurde Costa Rica 2010 im internationalen Vergleich mit dem ersten Platz des „Future Policy Award“ des World Future Council ausgezeichnet.

Fast ein Drittel des Landes und gut 16 Prozent der Meeresfläche sind als Schutzgebiet mit über 45 Nationalparks ausgewiesen. An der nördlichen Karibik-Küste erlebt man in Tortuguero, einem der wichtigsten Brutstrände der westlichen Hemisphäre, von Juli bis Oktober ein einzigartiges Spektakel, wenn hunderte von Meeresschildkröten ihre Eier ablegen.

Die Küstenabschnitte von Zentralamerika bieten faszinierende Unterwasserwelten. Das Mesoamerikanische Riff erstreckt sich über Belize und Guatemala bis hin zu den honduranischen Islas de la Bahía und ist mit einer Länge von über 1.000 Kilometer das größte Korallenriff im Atlantischen Ozean.

Jaguare und andere Raubkatzen durchstreifen die Wälder Mittelamerikas. (Foto Paulwip/Pixelio)

Jaguare und andere Raubkatzen durchstreifen die Wälder Mittelamerikas. (Foto Paulwip/Pixelio)

Es umfasst Atolle, Lagunen, Seegraswiesen und Mangrovenwälder und bildet einen Rückzugsraum für über 500 verschiedene Fischarten, die man bei Tauchgängen beobachten kann. Im November und Dezember schwebt man vor der Insel Utila mit bis zu zwölf Meter langen Walhaien, den größten Fischen der Welt, durch die Tiefen.

Abenteuerlich ist es auch auf dem Festland. In den Regenwäldern Belizes beispielsweise gehen wilde Raubkatzen wie Jaguare, Pumas und Ozelots auf die Pirsch. Belize besitzt Pionier-Charakter beim Wildtier-Schutz, da im Südosten des Landes Anfang der neunziger Jahre das erste Jaguar-Reservat Zentralamerikas errichtet wurde. Heute können sich Besucher den Jägern unter anderem im Shipstern-Naturreservat im Norden Belizes nähern.

Landschaftsprägend: Vulkankegel vor den Toren von Guatemala-City. (Foto Oliver Brunner/Pixelio)

Landschaftsprägend: Vulkankegel vor den Toren von Guatemala-City. (Foto Oliver Brunner/Pixelio)

Für Vogelbeobachter ist Honduras ein wahres Mekka. Der Nationalpark Pico Bonito an der Nordküste bietet auf 1.073 Quadratkilometern geschützter Fläche rund 400 verschiedene Vogelarten, darunter seltene Sperlinge und Kolibris. In den Wäldern El Salvadors findet man zudem den äußerst seltenen „Torogoz“, der zugleich der Nationalvogel des Landes ist.

Weitere Informationen unter www.visitcentroamerica.com.


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