Das sächsische Torgau lädt zum Katharina-Tag

Beim Katharina-Tag geht es auch in historischen gewändern durch Torgau. (Foto Dirk Brzoska)
Beim Katharina-Tag geht es auch in historischen gewändern durch Torgau. (Foto Dirk Brzoska)

Am ersten Juli-Wochenende feiert die Stadt Torgau den 6. Katharina-Tag. Mit diesem Fest erinnert die Renaissancestadt an das Wirken von Katharina von Bora. In diesem Jahr sind alle Frauen mit Namen Katharina aufgerufen, sich um 16 Uhr an der Bühne auf dem Torgauer Marktplatz einzufinden. Jede Katharina erhält einen Begrüßungssekt. Unter den angereisten Katharinen werden Hotelaufenthalte in Altenburg, Grimma und Worms verlost.

Katharina von Bora höchst selbst wird ihre Namensschwestern auf einem Stadtrundgang durch Torgau führen. Die Teilnehmerinnen erhalten für die 1. Nationale Sonderausstellung „Luther und die Fürsten“ am 4. Juli freien Eintritt. Selbstverständlich können auch Frauen mit leicht abweichender Schreibweise ihres Namens mitmachen: auch Katarina, Katerina, Catharina, Catarina sind herzlich eingeladen!

Dabei sein wird die prominente Namensschwester Katerina Jacob. Die bayerische Schauspielerin war in zahlreichen Rollen in Film und Fernsehen zu sehen, sie spielte z.B. in Derrick, Eurocops und Der Bulle von Tölz. Weitere Informationen unter www.katharinatag.de.

Hintergrund des Katharina-Tags

Der Katharina-Tag wurde 2010 zur Lutherdekade von der Stadt Torgau ins Leben gerufen. Die jährlich wiederkehrende Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Landesbischöfin Ilse Junkermann und erinnert mit einem Kultur- und Unterhaltungsprogramm sowie der Verleihung des Katharina-von-Bora-Preises an die außergewöhnliche Frau an Martin Luthers Seite, Katharina von Bora. Torgau war die erste Station auf der Flucht Katharina von Boras aus dem Kloster Nimbschen 1523. Hier befindet sich ihr Sterbehaus, das heutige Museum „Katharina-Luther-Stube“, sowie ihr Epitaph in der Stadtkirche St. Marien.