Cortina d’Ampezzo – Höhenrausch für Adrenalin-Junkies und Feinschmecker

Höhenrausch auf den „Via Ferrata“ in den UNESCO-Dolomiten rund um Cortina d’Ampezzo. (Foto: Filippo Menardi)

Auf spannenden Klettersteigen die einzigartige Natur der UNESCO-Dolomiten erkunden und den Gaumen mit neuen Kreationen und Schmankerln aus der Region verwöhnen: Im italienischen
Cortina d’Ampezzo erwartet Erholungssuchende alles, was das Kletter- und Kulinarik-Herz begehrt. Ein besonderes Highlight für Outdoor-Sportler sind die Via Ferrata, gesicherte, historische Klettersteige, die von Bergsoldaten während des ersten Weltkriegs gebaut wurden. Wander- und Kletter-Fans können sich diesen Sommer auf gleich zwei neue Routen im Ampezzaner Dolomitengebiet freuen.

Zwei neue Klettersteige

Spektakuläre Wanderung über die Hängebrücke auf einem der „Via Ferrata“ rund um Cortina d’Ampezzo. (Foto: Paolo Tassi)

Die beiden neuen Klettersteige „Ra Pegna“ und „Ra Bujela“ liegen im Herzen der UNESCO-Dolomiten, inmitten der Berggruppe der Tofane, und bieten Outdoor-Abenteuer für die ganze Familie. Kinder und Anfänger können sich an der neuen Route „Ra Pegna“ austoben. Über einen leichten Zustieg gelangt man an den kurzen und einfachen Klettersteig. Auf einer Länge von 200 Metern geht es gut 100 Meter in die Höhe, bevor die Sportler, am Gipfel angekommen, mit einem einzigartigen Panoramablick auf Cortina und die umliegenden Berggipfel belohnt werden.

Drahtseil-Akt: Auf dem Klettersteig „Ra Bujela“ geht es an Stahlseilen und auf Steigeisen entlang ab in die Höhe. (Foto: Maurizio Dadie)

Etwas erfahrenere Bergsteiger und Kletterer finden am Klettersteig „Ra Bujela“ ihren ganz persönlichen Adrenalin-Kick. Der mittelschwere Klettersteig ist mit dem Bergpfad „Ra Pegna“ erbunden und kann so auch als wunderschöne Rundstrecke genutzt werden. Gerade auch bei unbeständigem Wetter sind die beiden neuen Routen das ideale Ausflugsziel für Groß und Klein.

Außergewöhnliche Restaurants

Bei lokalen Schmanerkln können sich Wanderer und Kletterfans nach ihren Klettersteig-Touren stärken. (Foto: Brambilla Serrani)

Nach dem Adrenalinrausch können Wander- und Kletter-Fans ihre Kräfte in einem der außergewöhnlichen Restaurants in und um Cortina d’Ampezzo auftanken. Eine der absoluten Top-Adressen ist das „SanBrite“, Cortinas erste „Agricucina“. Feinschmecker dürfen sich hier nicht nur auf erstklassige Speisen, sondern auch auf ein einzigartiges Ambiente freuen. In einem restaurierten Heuboden, mit atemberaubendem 360-Grad-Panoramablick auf die Berggipfel der Tofane, kredenzt Chefkoch Riccardo Gaspari seinen Gästen kulinarische Highlights.

Bei lokalen Schmanerkln können sich Wanderer und Kletterfans nach ihren Klettersteig-Touren stärken. (Foto: Sara Magni)

Bei seinen Kreationen setzt Gaspari auf traditionelle Rezepte und lokale Zutaten, wie Fleisch und Käse vom Bauernhof seiner Eltern, wilde Kräuter von den umliegenden Bergwiesen sowie Erzeugnisse aus dem eigenen Küchengarten. Am langen Holztisch auf der Terrasse des „SanBrite“ lassen sich die Gourmet-Schmankerl auch unter freiem Himmel, mit Blick auf die majestätische Dolomiten-Landschaft, genießen.

Bauernmarkt – immer donnerstags

Handgemachter Käse zählt zu den traditionellen Köstlichkeiten aus der Region um Cortina d’Ampezzo. (Foto: Cortina Marketing)

Noch mehr lokale Köstlichkeiten, wie Gemüse, Obst, Käse und Honig, finden Feinschmecker auf dem wöchentlichen Bauernmarkt auf dem „Meneguto“ Bauernhof in Cortina, jeden Donnerstag von 9 bis 16 Uhr.

Wissenswertes zu  Cortina d’Ampezzo

Auf der kleinen Holzbrücke am „Ra Bujela“ kann man kurz verschnaufen und den herrlichen Ausblick genießen. (Foto: Dino Colli)

Cortina liegt in der italienischen Provinz Belluno in Venetien. Internationale Berühmtheit erlangte Cortina durch die Ausrichtung der olympischen Winterspiele 1956 und bereits in den 1930-er Jahren durch die ersten Luis-Trenker-Bergfilme. Auch als James-Bond-Kulisse („For your Eyes only“) mussten die Dolomiten herhalten. Sylvester Stallone war 1993 als Cliffhanger in Cortina unterwegs. Weitere Informationen unter http://cortina.dolomiti.org.

Drahtseil-Akt: Auf dem Klettersteig „Ra Bujela“ geht es an Stahlseilen und auf Steigeisen entlang ab in die Höhe. (Foto: Maurizio Dadie)

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G. Schröder

ist seit Kindestagen mit dem Reisevirus infiziert und bringt sich seit Jahr und Tag mit großem Engagement als gute Seele hinter den Kulissen in das Mortimer Reisemagazin ein.