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Von 7. Oktober 2019 Mehr →

Cliffs of Moher in einem ganz besonderen Licht

Cliffs of Moher

In der Abenddämmerung entfalten die Cliffs of Moher einen ganz besonderen Charme.

Die majestätischen Cliffs of Moher sind Irlands meistbesuchte Natur-Attraktion. Früh oder abends erlebt man ihre natürliche Pracht in einem ganz besonderen Licht. Die Klippen ragen an ihrem höchsten Punkt über 200 Meter aus dem Atlantik auf und erstrecken sich über sagenhafte acht Kilometer am Wild Atlantic Way. Superlativ an den Cliffs of Moher ist aber auch die Zahl von mehr als einer Million Besuchern pro Jahr. Besonders am höchsten Aussichtspunkt mit der Burgruine des O´Briens Tower ballt sich die Ladung der Schaulustigen. Dort oben auf halber Strecke des 17 Kilometer langen Fußwegs entlang der Klippen kann das pure, steinerne Naturwunder in allen Richtungen bestaunt werden.

Ein gut ausgebautes Wegnetz führt über die Klippen.

Und Tausende von Seevögeln, die in den Felsen leben, zeigen sich in wunderschönen Flugformationen über dem Atlantik. Abseits des vor einigen Jahren ausgewiesenen Spazierpfades sollte man auf dem Top der Klippen sowieso niemals gehen, weil auch Windböen heimtückisch sein können. Und wenn auch der Blick zu allen Zeiten dort oben sensationell ist, lässt sich der monumentale Zauber aus anderer Perspektive und in anderem Licht außerhalb der Hauptöffnungszeiten und des Massenandrangs mindestens genauso beeindruckend erleben.

Mystische Schatten über den Cliffs

Majestätisch thront die Burgruine des O´Briens Towers auf den Klippen.

Die Klippen haben nämlich noch einen ganz anderen, naturgegebenen Reiz im frühen Morgenlicht und in der Abenddämmerung. Die aufgehende oder untergehende Sonne wirft dann mystische Schatten über das Szenario und taucht die Felsen in rosafarbene und orange Töne, die ihnen eine wundersame Anmutung verleihen. Und weg von den Massen konzentrieren sich die Sinne dann auch auf den Klang der Wellen und die Rufe der Vögel und auf eine ganz spezielle Atmosphäre, von der schon alte Volkssagen berichten.

Bis zu 200 Meter ragen die Klippen aus dem Atlantik auf.

Nebenbei gibt es auch noch andere Vorteile beim Vermeiden der Spitzenzeiten. Der Eintrittspreis beträgt nur die Hälfte des Normalen, Warteschlangen gibt es keine und man schlendert gemütlich und frei durch das beeindruckende Besucherzentrum. Gute Läufer können sogar noch mehr aus dem frühmorgendlichen Besuch der Cliffs machen, indem sie danach auf den Cliffs of Moher Coastal Walk gehen. Er beginnt am Besucherzentrum und ist in Abschnitte von fünf Kilometern und zwölf Kilometern bis zur vollen Länge von 20 Kilometern aufgeteilt.

Faszinierende Kalksteinlandschaft des Burren

Eine faszinierende Kalklandschaft prägt den Burren. – Fotos Tourism Ireland

Und noch eine Empfehlung für den Sonnenuntergang an den Cliffs: Sie gehören zum Burren National Park, jener karstigen Kalksteinlandschaft, die herrlich duftende Wildblumen hervorbringt und ideal zum Wandern ist. Und am späten Nachmittag bricht man dann zu den Cliffs of Moher auf und erlebt dort tatsächlich ein blaues Wunder des Abendlichts über den Felsen. Weitere Informationen unter www.cliffsofmoher.ie.

Archiviert unter Europa, Irland