Von 5. Juli 2013 Mehr →

Auf den Spuren des Kaffees durch Nicaragua

Wichtiger bestandteil der Wirtschaft in Nicaragua: der Kaffeanbau. (Foto: CATA)

Wichtiger bestandteil der Wirtschaft in Nicaragua: der Kaffeanbau. (Foto: CATA)

Ein neues Angebot gesellt sich zu den bereits bekannten touristischen Routen Nicaraguas, der Kolonialroute, der Route der Vulkane und der Route des Wassers. Mit der Route des Kaffees möchte Nicaragua seinen Besuchern den wahren Norden des Landes vorstellen.

Die Route des Kaffees verläuft durch fünf Departments, Estelí, Jinotega, Madriz, Matagalpa und Nueva Segovia, und soll das große Angebot der Gegend an Kultur, Gastronomie und Natur in den Fokus stellen. Entlang der Route erstrecken sich Kaffee- und Tabakplantagen, die Palette an Übernachtungsmöglichkeiten reicht von charmanten Landhotels bis zu typischen Gasthöfen – Einblicke ins echte Landleben inklusive.

Eine junge Kaffeeplückerinnen in Nicaragua bei der Arbeit. (Foto: CATA)

Eine junge Kaffeeplückerinnen in Nicaragua bei der Arbeit. (Foto: CATA)

Eine Entdeckungstour durch die zahlreichen Naturreservate lohnt sich ebenso wie ein Blick über die Schulter der Handwerker, die Marmor oder Ton kunstvoll bearbeiten. Neben den malerischen Ortschaften wird das touristische Angebot des Nordens Nicaraguas ergänzt durch die ausgezeichnete Küche, meist auf Basis von Mais.

In Matagalpa wartet das Nationale Kaffeemuseum mit spannenden Geschichten rund um das „schwarze Gold“. In Jinotega wird der Großteil des Kaffees des Landes produziert, der weltweit für seine ausgezeichnete Qualität berühmt ist. Estelí beherbergt zahlreiche Naturparks, darunter Cerro Tisey-La Estanzuela, Miraflores-Moropolente, Canta-Gallo und La Patasta – die überwältigende landschaftliche Schönheit erschwert die Wahl des Ausflugsziels. Madriz ist berühmt für seine runden Gebäckstücke – die leckeren Kringel sind geradezu ein Symbol der Gegend – und schmecken natürlich am besten bei einer Tasse Kaffee. Das geschichtsträchtige Nueva Segovia zeichnet sich durch seine Rolle in der Revolution ebenso aus wie durch die Vielfalt an regionalem Kunsthandwerk, Produkte der ortsansässigen indigenen Stämme.

Die Route des Kaffees vereint einheimische Traditionen mit denen der europäischen Einwanderer – und das inmitten überwältigenden Landschaften. Die warmherzige Bevölkerung empfängt alle Besucher mit offenen Armen. Weitere unter www.visitcentroamerica.com.

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