Zukunftsvisionen im Schnee von Ischgl

Ischgl
2023 gibt es wieder beeindruckende Kunstwerke beim Schneeskulpturen-Wettbewerb in Ischgl zu sehen. – Fotos: TVB Paznaun Ischgl

Ischgl gewährt Wintersportlern diesen Winter einen Blick in die Zukunft. Weiss wird sie werden. Das steht bereits fest. Wie sie konkret aussehen soll, beantworten Bildhauer aus aller Welt beim 29. Schneeskulpturen-Wettbewerb „Formen in Weiss” mit ihren Kunstwerken. Die Veranstaltung wird in diesem Winter vom 8. bis 14. Januar 2023 unter dem Motto „Zukunft, Future-Mobility, Klima“ ausgetragen und verwandelt die Silvretta Arena in eine eindrucksvolle Open-Air-Galerie.

Formen in Weiss

Ischgl
Das Schneeskulpturen-Projekt „Formen in Weiss“ gibt es schon seit 30 Jahren.

Wenn Ischgl im Januar zum Schneeskulpturen-Wettbewerb „Formen in Weiss” ruft, rauchen Künstlerköpfe auf der ganzen Welt. In diesem Jahr wird die Zukunft aus Ischgler Schnee geformt. Unter dem Motto „Zukunft, Future-Mobility, Klima“ werden zehn Bildhauerpaare kreativ und verwandeln das Ischgler Skigebiet in eine „futuristische“ und „klimatische“ Open-Air-Galerie aus Schnee. Die Regeln sind einfach: Wer seine Zukunftsvisionen am besten zu eiskalter Realität macht, gewinnt. So arbeiten vom 8. bis 14. Januar 2023 zehn auserwählte Künstlerpaare aus sieben Nationen fünf Tage lang an insgesamt zehn, bis zu zehn Meter hohen, im Skigebiet verteilten Schneeskulpturen.

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Die Kunstwerke aus Schnee sind überaus faszinierend.

Zusätzlich wird es eine von uns vorgegebene Themenskulptur geben, welche vom letztjährigen Gewinner verwirklicht wird. Sneak Preview gefällig? Wer vorab einen Blick in die Zukunft werfen will, fährt in der Silvretta Arena die verschiedenen Standorte ab und blickt den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter. Am 14. Januar kürt die Ischgler Jury das schönste Kunstwerk. NEU: Dieses Jahr findet auch auf Social Media ein Online-Bewerb statt. Eine Karte mit Erklärungen und Standorten der elf „Formen in Weiss“ ist übrigens kostenlos vor Ort erhältlich.

Schneekunst in nur fünf Tagen

Die Bildhauer lassen sich bei der Arbeit mit dem Schnee bereitwillig über die Schulter schauen.

Was machen wir nur mit dem ganzen Schnee? Kunst – was sonst! Mit dieser Idee wurde vor 30 Jahren das Schneeskulpturen-Projekt „Formen in Weiss“ ins Leben gerufen. Seitdem senden Bildhauer aus aller Welt jedes Jahr ihre Entwürfe an die Jury des Ischgler Schneeskulpturenwettbewerbs. Diese wählt die schönsten Einsendungen aus und lädt zehn Künstlerpaare zur Umsetzung in die Silvretta Arena.

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Die vergängliche Kunst aus Schnee ist ein besonderer Hingucker.

Fünf Tage haben die Schneekünstler dann Zeit, ihre bis zu zehn Meter hohen Meisterwerke aus Schnee im 239 Pistenkilometer großen Skigebiet entstehen zu lassen. Das jährlich wechselnde Motto wird vorher bekannt gegeben. Mit Skulpturen von den Gründern der Silvrettaseilbahn AG zum 50. Jubiläum (2014), Meerestieren (1995) oder Drachen (2012) wurden bereits die unterschiedlichsten Themen fantasievoll umgesetzt. In diesem Winter dürfen sich Wintersportler und Schneekunstliebhaber beim 29. Schneeskulpturen Wettbewerb „Formen in Weiss“ auf spannende Interpretationen zum weitgefassten Thema „Zukunft, E-Mobility und Klima“ freuen. Weitere Informationen unter www.ischgl.com.

Mortimer

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