ZirbenPark am Hochzeiger mit neuen Attraktionen

Beste Aussichten: Der Erlebnisturm im Zirbenpark. (Fotos: hochzeiger.com/Daniel Zangerl)

Von allen Nadelbäumen wächst die Zirbe am langsamsten, ganz im Gegensatz zum ZirbenPark am Hochzeiger im Pitztal. Der wartet auch in diesem Sommer mit neuen Familien-Attraktionen auf. Im wahrsten Sinne ein Highlight ist das sechs Meter hohe ZirbenNest, das einem geheimen Verlies nachempfunden ist und dessen Zugang von kleinen und großen Abenteurern erst einmal gefunden werden muss. Ebenfalls neu ist das ZirbenNuss-Spiel, bei dem es neben dem Spaß auf den verschiedenen Kugelbahnen um die Erforschung physikalischer Gesetzmäßigkeiten und die Förderung der Motorik geht.

Damit wird der etwa ein Kilometer lange Rundweg durch den ZirbenPark um zwei Attraktionen erweitert und bietet insgesamt 14 abwechslungsreiche Erlebnisstationen. Dazu zählen auch der Wasserspielplatz und die beliebten ZirbenCarts. Der Rundweg beginnt an der Mittelstation der Hochzeiger Bergbahnen, weist kaum Höhenunterschiede auf und ist daher auch für Kleinkinder geeignet. Besucher erreichen den Erlebnisweg bequem per Gondel.

Unterhaltsamer Zirben-Rundweg

Stauen und staunen: Spielplatz am ZirbenWasser.

Start des Rundwegs ist am Zirben-Infopoint an der Mittelstation. Es folgen Stationen, die Zirbennadeln und Zirbenkeimlinge heißen. In die Hochbeete können beispielsweise Zirbelnüsse gesetzt werden. So wird der Kreislauf des Baumes vom Wachsen bis zu seiner Verarbeitung veranschaulicht. Dazwischen gibt es immer wieder spielerische Pausen wie das Zirbenwasser. Dabei handelt es sich nicht um einen Schnapsausschank, sondern um einen Wasserspielplatz mit Bachläufen, Holzrinnen und verschiedenen Flachwasserteichen. Hier planschen die Kinder nach Herzenslust herum, bauen Dämme und stauen Wasser. Wenn genug geplanscht und alles verbaut und gestaut ist, kann man mit kleinen Zirbenbötchen von Steg zu Steg fahren oder Edelsteine aus dem Kiesbett sammeln.

Neben dem ZirbenZapfen, einem zwölf Meter hohen Erlebnisturm mit Aussichtsplattform und 16 Meter langer Röhrenrutsche, ist das neue ZirbenNest ein weiteres Highlight. In dem sechs Meter hohen Verlies können Kinder wunderbar herumklettern und die neuen Kugelbahnen ausprobieren. Am Zirbenhobel, kurz vor dem Ende des Rundwanderwegs, liegen große Holzscheite und entsprechendes Werkzeug bereit, mit dem sich die selbst gehobelten Späne in kleine Baumwollsäckchen füllen und mit nach Hause nehmen lassen.

Anderthalb Stunden Spaß für Groß und Klein

Die ZirbenCarts sorgen für rasanten Fahrspaß am Hochzeiger im Pitztal.

Der etwa ein Kilometer lange Rundweg führt von der Hochzeiger Mittelstation durch den Zirbenwald an den verschiedenen Familienattraktionen vorbei wieder retour zum Ausgangspunkt. Mit Kindern kann man für die Strecke anderthalb bis zwei Stunden einplanen, so viel gibt es unterwegs zu entdecken und auszuprobieren. Zwei Mal wöchentlich, montags und freitags ab 10 Uhr, gibt es zudem geführte Touren, auf denen ZirbenPark-Mitarbeiter Wissenswertes über die „Königin der Alpen“ und ihr edles Holz erzählen sowie Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stationen im ZirbenPark geben. Der eine und andere Tipp kann beim anschließenden ZirbenPark-Quiz dann durchaus hilfreich sein. Weitere Informationen unter www.hochzeiger.com und unter www.pitztal.com.

Mortimer

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