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Valletta – Weltkulturerbe auf 0,8 Quadratkilomtern

Maltas Hauptstadt Valletta ist zu drei Seiten komplett vom Wasser umgeben.

Das Juwel von Maltas kleiner, aber feinen Hauptstadt Valletta ist fraglos die St. John’s Co-Cathedral. Die Stadt wurde von Rittern des Malteserordens erbaut. Sie schufen auch diese prächtige, reich dekorierte Kathedrale mit bedeutenden Werken u.a. von Caravaggio (1608). Eindrucksvoll sind auch die Marmorgrabplatten der Ordensritter im Kirchenschiff.

Die daszinierenden Museen der Hauptstadt

Entlang der engen Gassen, Straßen und Treppenaufgänge tummeln sich zahlreiche einladende Cafés und Restaurants. ,

Viele sehenswerte Sammlungen, Ausstellungen und Exponate sind in historischen Gebäuden und Palästen von Valletta zu besichtigen, wie im Nationalmuseum in der Auberge de Provence, einer einstigen Herberge der Ordensritter, im imposanten Großmeisterpalast – auch „il-Palazz“ genannt – oder im Palast Casa Rocca Piccola, Heim der Adelsfamilie de Piro aus dem 16. Jahrhundert. Das National War Museum befindet sich im Fort St. Elmo und das Fortification Interpretation Centre in einem historischen Lagerhaus. Sehenswert sind auch die Lascaris War Rooms, ein ehemaliger Gefechtsstand aus dem Zweiten Weltkrieg, das MUZA-Museum für bildende zeitgenössische Kunst sowie das Spielzeug- und Postmuseum. Und auch ganz Valletta selbst, das seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe ist, gemahnt an ein einziges Freilichtmuseum.

Filmreifes Malta

Auf kleinem Raum gibt es in Maltas hauptstadt iel zu entdecken.

In „Vallettas Living History Show“ erfahren Besucher mehr über die Geschichte, Kultur und Lebensart Maltas. Die „Malta Experience“, eine audiovisuelle Show, widmet sich ausführlich der über 7.000-jährigen Geschichte. Mit dem Kombiticket ist zugleich der Eintritt in die Festung und in das National War Museum möglich sowie in die Sacra Infermeria, das alte Krankenhaus des Malteser Ritterordens. Malta5D hingegen ist „gelebtes“ Kino der neuesten Generation. Ein 3D-Film und eine Vielzahl an Spezialeffekten erwecken die Geschichte der Insel zu neuem Leben.

Ultimative Fotomotive der Kapitale

Grüne Lunge mit tollen Aussichten auf den Grand Harbour: die Upper Barrakka Gardens.

Um 12 Uhr wird im öffentlichen Park Upper Barrakka Gardens der Mittagssalut abgegeben. Großartig der Blick über den Grand Harbour und auf die drei Städte Vittoriosa, Cospicua und Senglea mit ihren eindrucksvollen Festungsanlagen. Mit dem Glasaufzug kann man zu Vallettas Waterfront mit seinen Restaurants auf der renovierten, historischen Pinto Wharf Promenade fahren.

Einkaufstrubel und Pjazza-Kultur

Zwei Institutionen mit Kultstatus: das Café Cordina und die Nationalbibliothek.

In der Republic Street reihen sich elegante Geschäfte, Cafés und Restaurants aneinander. Es ist der beste Ort um auf Malta einzukaufen. Die typisch maltesische Pjazza-Kultur verspricht Erholung vom Trubel nach einem gelungenen Einkaufsbummel. Bei Sonnenschein einen Kaffee im schönen Caffe Cordina (seit 1837) zu genießen, ist wahres Urlaubsfeeling.

Bootsfahrt im Grand Harbour

Vom Wasser aus bieten sich famose An- und Aussichten auf Valletta.

Die Krönung eines Tages ist, Valletta vom Wasser aus zu erleben. Entweder mit der Fähre nach Sliema überzusetzen oder durch den Grand Harbour nach Birgu zu fahren. Die Bastion Valletta, mit ihren Stadtmauern und Festungen, wirkt vom Wasser aus noch eindrucksvoller.

Mini-Partymeile mit Flair

Die markanten Holzerker dominieren viele der historischen Gebäude. – Fotos Fremdenverkehrsamt Malta

Maltas schmalste Gasse ist 665 Meter lang und nur etwa 3,5 Meter breit. Die Strait Street im Herzen der Hauptstadt, auch Strada Stretta genannt, hat sich in ein quirliges Ausgehviertel verwandelt und liegt voll im Trend, um das Nachtleben Maltas näher zu erkunden. Weitere Informationen unter www.visitmalta.com und unter www.visitvalletta.de.

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