St. Maarten – Karibikflair an 37 Traumstränden

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Startende und landende Maschinen sind die Attraktion am Maho Beach auf St. Maarten. – Foto Ninette Neuteboom

Der Tourismus auf St. Maarten nimmt wieder Fahrt auf: Die ersten Kreuzfahrtschiffe sind gestartet, am Princess Juliana International Airport landen knapp über den Köpfen der Besucher des Maho Beach hinweg immer mehr Maschinen und Hoteliers und Gastronomen empfangen ihre Gäste mit offen Armen – oft in frisch renovierten Räumen. Wer die entspannte Atmosphäre der Karibikinsel vermisst hat, darf sich auf perlweiße Sandstrände, lukullische Köstlichkeiten, leckere Cocktails und aufregenden Abenteuer in den grünen Oasen von The Friendly Island freuen.

Vitamin D tanken an einem der 37 Strände

Knallbunte Häuser prägen das Bild der Karibikinsel.

Auf St. Maarten können Besucher fast jeden Tag an einem anderen Strand Vitamin D tanken. Denn auf der Insel gibt es nicht weniger als 37 paradiesische weiße Strände, an denen sie Sonne, Meer und Strand in vollen Zügen genießen können. So lässt sich am Dawn Beach und Mullet Bay Beach die Unterwasserwelt mit tropischen Fischen rund um die Insel besonders gut beim Schnorcheln erkunden. Maho Beach hingegen ist der berühmteste Strand der Insel, eine Top-Location wenn es um spektakuläre Bilder geht, auf denen Flugzeuge knapp über dem Wasser starten und landen.

Lukullische Genüsse in mehr als 400 Restaurants

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Das Emilio’s gehört zu den ersten Anlaufstellen für alle Liebhaber von gepflegten Gaumenfreuden. – Foto St. Maarten Tourist Bureau

St. Maarten ist auch bekannt als die kulinarische Hauptstadt der Karibik und macht diesem Namen alle Ehre. Denn mit mehr als 400 Restaurants ist die Auswahl enorm, so dass Besucher täglich kulinarische Spezialitäten unterschiedlicher Couleur genießen können. Aufgrund der Vielfalt an Kulturen auf der Insel ist auch die Auswahl entsprechend bunt gefärbt: Neben europäischen, finden sich auch afrikanische, karibische und asiatische Einflüsse in der einzigartigen Küche der Insel. Für einen Abend voller köstlicher Highlights bietet sich ein Besuch im Emilio’s an, das sich direkt im Rainforest Adventures Park, dem beliebten Abenteuerpark der Insel befindet. Hier dürfen sich die Gäste an frischem Fisch und erlesenen Weinen gütlich tun. Auch auf der französischen Seite erwartet sie eine große Auswahl an feinen Restaurants. Beispielsweise in Grand Case, wo Gäste in Restaurants wie Ocean82, wo sie in den Genuss einer raffinierten französischen Küche können.

Perspektivwechsel vom Wasser aus

Grand Case gehört zu den vielen magischen Orten auf der Karibikinsel. – Foto Ninette Neuteboom

Zu einem richtigen Inselurlaub gehört auch die Zeit am Wasser. Zwar ist St. Maarten mit seiner Gesamtfläche von 87 Quadratkilometern, an einem Tag leicht an Land zu umrunden, erfrischender dürfte jedoch eine Bootstour um die Insel sein. Es gibt mehrere Unternehmen, die solche Fahrten anbieten, sowohl privat als auch mit einem Katamaran. Beliebte Haltestellen sind Long Bay, Creole Rock zum Schnorcheln, Grand Case zum Mittagessen und Tintemarre Island zum Schwimmen und Relaxen am Strand. Unterwegs haben Teilnehmer die Möglichkeit, Meeresschildkröten, Stachelrochen und mit etwas Glück sogar Delfine oder Wale zu beobachten.

Naturpools und traumhafte Aussichten

Auf der Karibik-Insel sorgen neben dem Meer vor allem die Naturpools für Badevergnügen. – Foto Ninette Neuteboom

Für diejenigen, die die verborgenen Schätze von St. Maarten erkunden möchten, ist ein Spaziergang zu den natürlichen Pools auf jeden Fall zu empfehlen. In rund 30 Minuten können sie den Devil’s Cupper Trailhead, der entlang der Küste von Guana Bay verläuft und nicht allzu schwierig ist, erwandern. Der Weg ist geradezu prädestiniert für unerfahrene Läufer. An klaren Tagen haben sie von hier aus einen wunderbaren Blick auf die Nachbarinsel St. Barts und auch auf braune Pelikane. Letzterer ist auch der Nationalvogel von St. Maarten. Nach dem Marsch tut ein erfrischendes Bad in den natürlichen Pools zu Füßen des Trails besonders gut. Dieses genießen auch Seeigel gerne, daher ist etwas Vorsicht beim Einstieg geboten.

Hauptstadt Philipsburg und der Great Bay Beach

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In der Great Bay gehen gerne auch Kreuzfahrtschiffe vor Anker. – Foto Ninette Neuteboom

Philipsburg ist die Kapitale des niederländischen Teils der Insel. Eine gemütliche Stadt, in der viele Geschäfte Shoppingfreunde begeistern, ebenso wie die zahlreichen Restaurants, Bars und Hotels. Entlang der Front Street können Besucher farbenfrohe Straßenkunst an den Wänden betrachten; hier befindet sich ebenso das beeindruckende Gerichtsgebäude und das Guavaberry Emporium, in dem der lokale Guavaberry-Rum hergestellt wird. Direkt am Great Bay Beach befindet sich das Holland House Beach Hotel, in dem es sich bestens entspannen lässt. Morgens, wenn die Sonne noch tief steht, kann man auf der Promenade mit einem schönen Blick auf das Karibische Meer spazieren gehen; abends kann man bei einem Cocktail die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen. Weitere Informationen unter www.vacationstmaarten.com.

Karsten-Thilo Raab

Karsten-Thilo Raab

berichtet seit mehr als drei Jahrzehnten für eine Vielzahl von Zeitungen und Magazinen über Reiseziele weltweit. Zudem hat er sich einen Namen als Autor von mehr als 120 Reise-, Wander- und Radführern sowie Bildbänden gemacht.