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Von 9. Februar 2017 Mehr →

Neues von den sieben Weltmeeren – Öko-Strom in Hamburg, Kreuzfahrt-Boom weiter ungebrochen

Was wie ein Schornstein am Heck des Schiffes aussieht, ist in Wirklichkeit das „Rotor-Segel“ – ein schlanker, sich drehender Hightech-Zylinder, der Windkraft in Antriebsenergie umwandelt.

Der Umwelt-Pionier M/S Viking Grace, ein mit Flüssiggas betriebenes Kreuzfahrt-Fährschiff auf der Ostsee, erhält einen zusätzlichen Rotor-Segel-Antrieb und setzt damit neue Standards in puncto Umweltfreundlichkeit. Die 2.800 Passagiere fassende Viking Grace galt bei ihrem Stapellauf als umweltfreundlichstes Passagierschiff der Welt. Mit der Erweiterung um den Norsepower-Windantrieb wird das Schiff seinen Kraftstoffverbrauch sowie die ohnehin geringen Emissionen noch weiter verringern: Der Kohlendioxid-Ausstoß sinkt um etwa 900 Tonnen pro Jahr, das entspricht einer jährlichen Einsparung von 300 Tonnen Flüssiggas. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Nachrüstung, die im zweiten Quartal 2018 abgeschlossen sein soll. Die Viking Grace wird ein mittelgroßes Rotor-Segel mit 24 Metern Höhe und einem Durchmesser von vier Metern erhalten und damit zum weltweit ersten Hybrid-Schiff mit einer Kombination aus LNG- und Windrotor-Antrieb umgerüstet.

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Telefonieren auf Kreuzfahrten kann teuer werden

Auf Kreuzfahrtschiffen kann das Telefonieren zu einem extrem teuren Vergnügen werden.

Meist wird über das Mobilfunknetz der Reedereien telefoniert und es gelten eigene Tarife, die auch mit den EU-Roaming-Kosten nichts zu tun haben. Für eine Minute bei abgehenden Gesprächen können drei bis sieben, selbst für ankommende 1,70 bis sieben Euro anfallen. Datentransfer liegt bei 1,60 bis 2,50 Euro je 100 kB(!). Ein Blick in die Preisliste vor Abfahrt ist daher Pflicht.

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Öko-Landstrom in der Hansestadt

Kreuzfahrtschiffe können im Hamburger Hafen nun Öko-Landstrom beziehen. Die Dieselmotoren können damit während der Liegezeit abgeschaltet werden, so dass die Luftbelastung durch Emissionen deutlich sinkt.

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Neue #kostenfreie Broschüre „Fähren, Routen, Reedereien“

Wasser hat bekanntlich keine Balken – und trotzdem führen kreuz und quer Straßen darüber. Mehr als 200 Wasser-Straßen für den Weg in die Ferien präsentiert die neue Europa-Broschüre des Verbands der Fährschifffahrt und Fährtouristik e.V. (VFF).Sie führen über das Mittelmeer, die Nord- und Ostsee sowie die Irische See und durch das schottische Archipel, zu den Kanaren, den Balearen und zu Dutzenden von Ägäis-Inseln vor Griechenland. Das Streckennetz von 34 Reedereien versammelt die Broschüre im praktischen Taschenformat: Mit übersichtlichen Routenkarten und kompakten Tabellen bietet sie eine wertvolle Übersicht über die europäischen Fährstrecken. Neu hinzugekommen sind dieses Jahr die Angebote von Africa Morocco Link (AML) sowie die Verbindungen von Moby Lines, Toremar und Tirrenia zu den italienischen und französischen Mittelmeer-Inseln. Die Broschüre kann kostenfrei in der Geschäftsstelle des VFF per E-Mail an folder@faehrverband.org bestellt werden.

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Newcastle will mehr Riesenpötte

Das australische Newcastle will sein Kreuzfahrtterminal weiter ausbauen, damit auch größere Schiffe in der 310.000-Seelen-Gemeinde am Hunter River im Bundesstaat New South Wales anlegen können.

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Reisemangel klar umrissen

Bei verstelltem Blick auf das Meer haben Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes keinen Anspruch auf Schadensersatz, so ein Urteil des Bonner Amtsgerichts. Rettungsringe an der Reling, die Kreuzfahrern von ihrer Kabine teilweise den versprochenen freien Blick aufs Meer nehmen, seien kein Reisemangel. Hätten Gäste ein Hotel mit Meerblick gebucht, und eine Palme stünde vor dem Fenster, hätten sie auch keinen freien Blick – so die Argumentation der Richter.

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Ungebrochener Kreuzfahrtboom

M;ehr und mehr Reisende haben eine Kreuzfahrt als Urlaubsform im Blick.

Europäer lieben Kreuzfahrten: 2015 buchten fast 6,6 Millionen eine Schiffsreise. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht etwa 30 Prozent aller Passagiere weltweit. Die größte Gruppe kam aus Deutschland, gefolgt von Großbritannien und Irland sowie Italien, Frankreich und Spanien. Zu diesem Ergebnis kommt der Reedereiverband Clia.

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 Branson kündigt drei Kreuzfahrtschiffe an

Der Virgin-Chef Richard Branson will ab 2020 unter der Marke Virgin Voyages mit eigenen Kreuzfahrtschiffen in See stechen. Drei Schiffsneubauten sollen von Miami aus zu Reisen in die Karibik starten.

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