Oops! It appears that you have disabled your Javascript. In order for you to see this page as it is meant to appear, we ask that you please re-enable your Javascript!
Von 3. November 2016 Mehr →

Kenia senkt die Gebühren für die Nationalparks

In Kenia ist es nun noch günstiger, die Nationalparks mit ihrer faszinierenden Fauna zu besuchen. (Foto Kenia Tourist Board)

In Kenia ist es nun noch günstiger, die Nationalparks mit ihrer faszinierenden Fauna zu besuchen.

Zum 1. November 2016 hat der Kenya Wildlife Service (KWS) die Gebühren aller staatlich verwalteten Nationalparks abermals gesenkt. Schon seit März 2016 profitieren Safariurlauber von verringerten Eintrittspreisen in Kenias Wildreservate und Meeresschutzgebiete. Seit November sind diese Gebühren nun zusätzlich von der Mehrwertsteuer befreit. Für vielbesuchte Nationalparks wie Amboseli und Lake Nakuru gilt nun eine Gebühr von 60 US-Dollar pro Person und Tag. Der Eintritt in Parks wie Tsavo Ost und West oder Meru kostet nur noch 52 US-Dollar. Auch die Gebühr für die bei Tauchern und Schnorchlern beliebten Meeresschutzgebiete hat sich auf 17 US-Dollar verringert.

Der KWS ist eine staatliche Organisation, die für den Schutz von Kenias Tierwelt und derer Lebensräume zuständig ist. Zu ihrem Aufgabenbereich zählen unter anderem die Verwaltung der staatlichen Nationalparks und Reservate, der Kampf gegen Wilderei, die Sammlung wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Tierwelt Kenias und die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bedeutung des Naturschutzes.

Kenia will den Tourismus gezielt fördern

Auch die scheuen Impala-Antilopen lassen sich in Kenia aus nächster Nähe in Augenschein nehmen. (Fotos Kenya Tourist Board)

Auch die scheuen Impala-Antilopen lassen sich in Kenia aus nächster Nähe in Augenschein nehmen. (Fotos Kenya Tourist Board)

Die Reduzierung der Nationalparkgebühren ist eine von mehreren Maßnahmen der kenianischen Regierung, um den Tourismus in das ostafrikanische Land verstärkt anzukurbeln. Bereits seit Februar 2016 sind Kinder bis 16 Jahre von der Visapflicht befreit. Zudem sollen durch das sogenannte Charter Incentive Program (CIP) Anreize für mehr Charterflüge an die kenianische Küste geschaffen werden. Um die Qualität der heimischen Hotellerie sicherzustellen, werden außerdem aktuell alle touristischen Unterkünfte Kenias nach zeitgemäßen Kriterien neu klassifiziert.

Die getätigten Maßnahmen tragen schon erste Früchte: Von Januar bis August 2016 steigerte sich die Anzahl internationaler Einreisen um 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für diesen Winter vermelden fast alle Kenia-Veranstalter weitere Steigerungen der Nachfrage.

Archiviert unter Afrika, Kenia