Von 7. April 2015 Mehr →

Kängurus am Strand, Schnabeltiere im Regenwald

Tierische Begegnung fast garantiert: Am Cape Hillsborough tummeln sich die Kängurus gerne am Strand.

Tierische Begegnung fast garantiert: Am Cape Hillsborough tummeln sich die Kängurus gerne am Strand.

Die Whitsundays bestehen nicht nur aus Riff und Inseln. Auch abseits der beliebten Inselwelt gibt es für Touristen einiges zu erkunden. Das Festland der Whitsunday Coast präsentiert sich mit seinen üppigen Regenwäldern, einsamen Buchten und Wasserfällen sowie ausgedehnten Flusslandschaften sehr vielfältig. Sechs neue Selbstfahrer-Routen – „Drive Trails“ genannt – bringen Besucher zu allen wichtigen Attraktionen. Ausgangspunkt ist Airlie Beach, der Hauptort der Region.

Einer der Höhepunkte der „Drive Trails“ ist der tropische und artenreiche Regenwald im Eungella Nationalpark südlich der Whitsundays. Eine kurvige Bergstraße führt zum Gipfel der Hänge. Dort warten Wasserfälle, Wanderwege und Schnabeltiere (Platypus) in ihrem natürlichen Lebensraum auf Entdecker.

Im  Eungella Nationalpark   sind die scheuen Schnabeltiere anzutreffen.

Im Eungella Nationalpark sind die scheuen Schnabeltiere anzutreffen.

In der Nähe liegt das Cape Hillsborough Nationalpark auf einer Halbinsel vulkanischen Ursprungs, die vor allem mit Regenwald bewachsen ist. Das Besondere hier sind die vielen Kängurus, die oft direkt bis zum Strand kommen und auch vor Menschen keine Scheu haben. Mehrere Lookouts bieten zudem immer wieder Aussichtsmöglichkeiten auf Buchten, Strände und das Meer.

Die grüne Landschaft erstreckt sich bis in den Norden zu den Zuckerrohrfeldern bei Proserpine. Bowen ist wegen seiner herrlichen Strände berühmt. Collinsville erreicht man nach einer Fahrt durch Flussgebiete und Weideland.

Entlang des Whitsunday Coast Drive Trails bieten sich traumhafte Ausblicke wie hier an der Rocky Bay.

Entlang des Whitsunday Coast Drive Trails bieten sich traumhafte Ausblicke wie hier an der Rocky Bay.

Rund um Airlie Beach befinden sich viele kleine Ortschaften, versteckte Strände und Aussichtspunkte, von denen man das azurblaue Korallenmeer sehen kann. Urlauber sollten Dingo Beach und Hydeaway Bay im Norden sowie Wilson Beach und Conway Beach im Süden besuchen.

Das örtliche Tourist Board hat eine Karte mit Routenvorschlägen zusammengestellt. Weitere Informationen zu den sechs Drive Trails unter www.tourismwhitsundays.com.au. Allgemeine deutschsprachige Informationen zu Queensland unter www.queensland.com.

Höhepunkte der neuen „Drive Trails“

Einladend und faszinierend: die Straßen entlang des Whitsunday Coast Drive Trails wie hier zwischen Mackay und Eungella.

Einladend und faszinierend: die Straßen entlang des Whitsunday Coast Drive Trails wie hier zwischen Mackay und Eungella.

  • Cedar Creek Falls: Ein Bad unterm Wasserfall mitten im Regenwald.
  • Kitesurfen am Conway Beach und Wilson Beach.
  • Eungella Nationalpark, Finch Hatton Gorge und Broken River: Ein Paradies für Wanderer und Schnabeltier-Beobachtungen.
  • Kängurus direkt am Strand: Das Besondere im Cape Hillsborough Nationalpark sind die vielen Kängurus, die oft direkt bis zum Strand kommen.
  • Rund um Shute Harbour finden Spaziergänger versteckte Buchten. Die Aussicht auf das türkisblaue Meer und das Great Barrier Reef ist einmalig.
  • Hydeaway Bay, Dingo Beach und Cape Gloucester sind bekannt für ihre ruhigen und malerischen Strände sowie für hervorragendes Essen.


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