Geschäftsreisen bequem planen

Geschäftsreisen
Mehr und mehr gewinnen Meetings und Geschäftsreisen nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder an Bedeutung.

Nach der Pandemie gewinnen Geschäftsreisen wieder zunehmend an Bedeutung. Für viele bedeutet das wieder, Flüge und Hotels buchen, die passende Kleidung samt Ersatz einpacken und ab zum Bahnhof oder Flughafen.

Mitunter gibt es eine praktische Alternative, wenn ohnehin mehrere Mitarbeiter zu einer Konferenz reisen müssen. Die Buchung für Gruppenflüge bietet eine Vielfalt an Vorzügen, denn man kennt die Mitreisenden und empfindet das Ambiente angenehmer. 65 Prozent aller Inlandsflüge betreffen Geschäftsreisen. Besonders in den letzten Jahrzehnten stiegen viele Unternehmen auf den rascheren Dienstweg via Flugzeug um. Die Corona-Pandemie hat viele Meetings online ermöglicht. Tatsächlich lassen sich dank virtueller Besprechungen 94 Prozent an Emissionen einsparen.

So manche Stunde wird für ein Nickerchen genutzt oder für die Vorbereitung auf die bevorstehende Besprechung oder Konferenz. Hier bewähren sich Checklisten, falls öfter solche Reisen geplant sind. Das erspart viel Zeit bei der Vorbereitung, die Abläufe werden Routine und gehen auch in stressigen Phasen leichter von der Hand.

Abwesenheit klären

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Gruppenflüge bieten bei Geschäftsreisen zahlreiche Vorteile mit Blick auf Vorbesprechungen und Beratrungen.

Oftmals steht die Geschäftsreise derart im Fokus, dass man das Naheliegende vergessen könnte: die Abwesenheit im Büro. Daher gilt, die engsten Mitarbeiter und gegebenenfalls auch Kunden von der Reise zu informieren und die Kontaktdaten des Ansprechpartners mitzuteilen, falls sich Rückfragen ergeben und man selbst nicht erreichbar ist.

Viele Sekretärinnen wissen, dass der Reisepass zum Glück nicht abgelaufen ist, aber so Basics wie Ladekabel und Akku bleiben oftmals im Büro oder daheim in der Schublade zurück. Auch diese Punkte finden sich auf einer guten Checkliste wieder. Dass ein Flug verspätet ist oder sogar gestrichen wird, kann passieren. Ebenso sollte man die Einreisebestimmungen überprüfen, mögliche Impfungen oder aktuelle Reisewarnungen auf dem Schirm haben. Das mag penibel klingen, schont aber Nerven und Gesundheit für den Fall des Falles.

Flugangst vs. Nachhaltigkeit

Auf ein Meeting will sich entsprechend vorbereitet sein.

So manches Unternehmen versucht tatsächlich nachhaltiger zu agieren. So werden Verbote für Kurzstreckenflüge ausgesprochen und kürzere Strecken für Besprechungen, die nicht via Zoom-Meeting gehalten werden können, bevorzugt mit der Bahn zurückgelegt. Ob diese Entwicklung auch nach dem Ende von Corona anhält, bleibt abzuwarten.

Ein Flugverbot ist für viele Mitarbeiter ideal, denn rund zehn Prozent leiden unter Flugangst. Allerdings tritt diese vor allem dann zutage, wenn es zu Turbulenzen während eines Flugs kommt. Starts und Landungen setzen sechs Prozent der Fluggäste zu, davor beziehungsweise danach lässt die Sorge deutlich nach. Vergleicht man die tatsächlichen Fluganfälle mit der ständig steigenden Zahl an Passagieren, scheint diese Angst irrational zu sein. Für Betroffene ist das anders, denn Therapien führen nicht zwangsläufig zum Erfolg. Flugbegleiter raten zu Meditations- und Entspannungsübungen oder zu einem Hörbuch, um sich abzulenken.

Boarding completed

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Um nachhaltiger zu agieren, sollte abgewogen werden, ob ein Gruppenflug eine sinnvolle Anreisealternative für ein Meeting ist.

„Boarding completed“ ist ein klassischer Satz, den man insbesondere dann hört, wenn man als Letzter ins Flugzeug gestiegen ist und von den restlichen Passagieren teils verärgert, teils amüsiert angesehen wird. Alle Passagiere sind nun also an Bord und das Flugzeug kann in Richtung Landebahn rollen. Der Begriff „Deadhead“ ist weniger vertraut. Er beschreibt Mitglieder der Crew, die aus beruflichen Gründen – on duty – auf einem Sitz eines Passagiers mitfliegen. Bei einer nicht ausgelasteten Maschine kann das zutreffen, aber auch, wenn in der Abflugdestination ein Wechsel auf ein anderes Flugzeugmuster erfolgt.

„Flugsaurier“ mag nicht schmeichelhaft klingen für Crewmitglieder, die schon lange bei der Firma sind und seit vielen Jahren fliegen. Dafür klingt die Bezeichnung „Homebase“ schon viel vertrauter. Gemeint ist der Flughafen, an dem ein Mitglied der Crew seine Basis hat.

G. Schröder

ist seit Kindestagen mit dem Reisevirus infiziert und bringt sich seit Jahr und Tag mit großem Engagement als gute Seele hinter den Kulissen in das Mortimer Reisemagazin ein.