Formarinsee offiziell schönsten Platz Österreichs

Wurde nicht von ungefähr zum schönsten Platz in Österreich gewählt: der Formarinsee bei Lech am Arlberg. (Foto Karsten-Thilo Raab)
Wurde nicht von ungefähr zum schönsten Platz in Österreich gewählt: der Formarinsee bei Lech am Arlberg. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Wie ein kleines Juwel leuchtet der 15,9 Hektar große Formarinsee unweit von Lech am Arlberg mit seinem intensiven Blau dem Wanderer auf seiner Tour zur Roten Wand entgegen. Spätestens jetzt wird jedem klar, dass dieser Platz etwas Mystisch-Magisches hat und tatsächlich ein kleiner Schatz auf Erden ist. Jedes Jahr bildet sich der Formarinsee neu, als Sammelbecken des Schmelzwassers – sein Abfluss verläuft unterirdisch.

TRaimhaft gelegen und wunderbar wanderbar: der Formarinsee. (Foto Karsten-Thilo Raab)
TRaimhaft gelegen und wunderbar wanderbar: der Formarinsee. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Der auf 1.793 Meter gelegene Formarinsee ist nicht nur Kraftort für Auszeitsuchende, sondern auch Ausgangspunkt der 14,6 Kilometer langen Teilstrecke des insgesamt 120 Kilometer langen Lechweg von Lech nach Füssen. Ein Bus bringt Wanderer bequem ab Lech Zürs über eine Mautstraße hinauf zu „Österreichs schönstem Platz“.

Eine kurze „Stippvisite“ der Füße im Formarinsee erfrischt den Körper, der Geist erfreut sich am großartigen Panorama dieses Naturschmuckstücks. Neben Fernglas, Proviant und Trinkflasche sollten Wanderer bestenfalls noch eine Angelrute mit in den Rücksack packen. Denn Fischen ist im reizvollen Hochgebirgssee ebenso erlaubt.

Nun folgte der mediale Ritterschlag für den Formarinsee: Das Gewässer im Quellgebiet des Lechs darf sich  offiziell „schönster Platz“ Österreichs nennen. Das entschied ein Zuschauer-Voting im Finale der ORF-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“.

„Wir Lecher wissen es ja schon längst, dass unterhalb der Roten Wand ein kleines Paradies verborgen liegt. Wir freuen uns aber nun umso mehr, dass dank offizieller Bestätigung sicherlich viele Gäste eine Wanderung ins Quellgebiet des Lechs unternehmen werden, um einen Blick auf unseren Schatz zu werfen“, freut sich Tourismusdirektor Hermann Fercher über die Auszeichnung.