Die Tourismusbranche – ein Jobmotor mit Zukunft

Die Tourismusbranche beflügelt als Jobmotor nicht nur die großen Flughäfen, sondern eröffnet zahllose Berufsperspektiven.
Die Tourismusbranche beflügelt als Jobmotor nicht nur die großen Flughäfen, sondern eröffnet zahllose Berufsperspektiven.

Eine Branche die trotz anhaltender Wirtschaftskrise höhere Umsätze generiert? Die dabei auf Dienstleistungen und Kundenzufriedenheit setzt? Die gibt es nicht? Doch, die gibt es sehr wohl, denn durch das Wachstum der Tourismusbranche entstehen nicht nur stärkere wirtschaftliche Kennzahlen, sondern werden auch Arbeitsplätze in verschiedenster Richtung geschaffen. Im Verlauf der letzten Jahre sind so sehr gute Berufsperspektiven für Neu- und Quereinsteiger geschaffen worden. Auch die Gehälter sind dank der guten Prognosen in den letzten Jahren leicht angestiegen. Somit ist die Branche mittlerweile kein Geheimtipp mehr.

Verschiedene Berufe – verschiedene Wege

Dabei ist die Branche jedoch nicht nur wegen ihrer guten Zukunftsperspektiven ansprechend für viele, sondern auch durch ihre Vielfalt an Berufen und Einstiegsmöglichkeiten. Nicht nur für Studenten, auch für Auszubildende, Trainees und Praktikanten bietet der Tourismus ein gutes Sprungbett. Neben lokalen Dienstleistern wie Hotels, Gastronomiebetrieben oder Fremdenführern wird auch Personal für Reisebüros, Mietwagenunternehmen und bei den Airlines gesucht.

An touristischen Hotspots wird immer Servicepersonal gesucht.
An touristischen Hotspots wird immer Servicepersonal gesucht.

Somit kann nahezu jeder gemäß seinen Leidenschaften und Fähigkeiten einen Job in der Branche erlangen. Denn was viele nicht bedenken ist, dass auch Hotels und Airlines nicht nur Sachbearbeiter und Tresenpersonal benötigen, sondern auch IT-Fachkräfte, Putzkräfte und Marketingpersonal. Geht es um die ganzheitliche Ausrichtung von Unternehmen und Anbietern werden auch immer mehr Manager vollberuflich engagiert. Auch ausgefallene Interessen wie Sommeliers können beruflich abgebildet werden.

Jobperspektiven an touristischen Hotspots

Dabei sind traditionell die touristischen Hotspots eines Landes auch Inkubatoren für Tourismusjobs. Hier ist man am Puls der Zeit, hat die nötige Infrastruktur und auch verschiedene Ansprechpartner und Dienstleister in Reichweite. Kooperationen können so schnell geschlossen und Bedarfe schnell gedeckt werden. In Deutschland lockt vor allem Berlin als Hauptstadt und Partymetropole Europas viele Reisende an.

Gerade in der Hotelbranche finden sich viele Jobs auch abseits der Rezeption.
Gerade in der Hotelbranche finden sich viele Jobs auch abseits der Rezeption.

So können sich im Tourismus gerade in Berlin zahlreiche Jobs finden, wie man auch auf dieser Seite sehen kann. Hier zeigen Fremdenführer Touristen die Quadriga, machen Museumswärter aufmerksam auf die bedeutende und wechselhafte Geschichte der Hauptstadt und verkaufen Gastronomiebetriebe echte Berliner Currywürste. Darüber hinaus stellt Berlin auch die größte Stadt Deutschlands dar, sodass hier eine entsprechend hohe Unternehmensdichte und Infrastruktur gegeben ist, welche es auch ermöglicht zahlreiche Reisebüros zu unterhalten um den Berlinerinnen und Berlinern ihren jeweiligen Wunschurlaub zu vermitteln.

Jobanforderungen im Tourismus

Doch die Branche ist nicht einfach nur Zuckerschlecken, sondern bietet auch für die Berufseinsteiger verschiedene Herausforderungen. So ist Tourismus kein Geschäft, welches nur werktags erledigt werden will, im Gegenteil: da viele Menschen nur am Wochenende Zeit für Kurztrips oder spontane Reisen haben ist zeitliche Flexibilität eine Anforderung an nahezu alle Bewerber. Auch spontanes Umplanen und Krisenmanagement bei Stornierungen, Krankheiten oder sonstigen Ärgernissen ist erforderlich.

Ganz so exotisch und gefährlich muten beileibe nicht alle Jobs in der Tourismusbranche an.
Ganz so exotisch und gefährlich muten beileibe nicht alle Jobs in der Tourismusbranche an.

Gleichzeitig darf niemals die Übersicht und das Lächeln im Gesicht gegenüber den Kunden verloren gehen. Denn diese erwarten nicht nur qualitativ hochwertigen Service sondern auch gute Laune bei ihrem Aufenthalt in der Fremde, die natürlich auch durch die Beschäftigten vermittelt werden sollte. Ferner ist in vielen Berufen eine hohe Sorgfalt notwendig, da umgebuchte Flüge oder Zimmer schnell teuer werden können. Kundenorientierung ist dabei ein äußerst wichtiges Must-have um entsprechend beraten zu können. Die Kommunikations- und Teamfähigkeit sollte hierbei sehr ausgeprägt sein um sowohl unter Kollegen als auch zu den Kunden ein gutes Klima gewährleisten zu können in einer Branche, die von ihrer Servicequalität lebt.

Karsten-Thilo Raab

berichtet seit mehr als drei Jahrzehnten für eine Vielzahl von Zeitungen und Magazinen über Reiseziele weltweit. Zudem hat er sich einen Namen als Autor von mehr als 120 Reise-, Wander- und Radführern sowie Bildbänden gemacht.