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Von 10. Juni 2019 Mehr →

Die Straße zum Glück – wie der Roadtrip gelingt

Ein Roadtrip verspricht Spaß und Abenteuer, will aber auch richtig vorbereitet sein, damit die Tour nicht zum großen Reinfall wird.

Wenn sie an die eine große Reise denken, denken viele Menschen an einen Roadtrip. Manche wollen ihn alleine bestreiten, andere mit dem Partner oder besten Kumpel, manche wollen eine Eiswüste durchqueren, andere die Sahara. Egal, für welche Route man sich entscheidet, mit unseren sieben Tipps gelingt der perfekte Roadtrip.

1. Die Route bestimmten

Viel auf einem Roadtrip hängt von Spontanität ab. Zumindest die grobe Richtung und Route sollte man aber nicht spontan bestimmen, sondern schon Wochen oder Monate im Voraus festlegen. Denn das Gelingen eines schönen Roadtrips hängt auch von guter Planung und Vorbereitung ab. Möchte man sich für eine lange Ausfahrt rüsten, muss man die (ungefähre) Strecke kennen. Schließlich macht es einen enormen Unterschied, ob man durch die Arktis oder die Toskana fährt. Auch die Dauer des Trips hängt nicht zuletzt von der Route ab und diese spielt eine wichtige Rolle, wenn man Mitfahrer sucht.

2. Mitfahrer finden

Bei der Vorbereitung spielt auch die Frage nach der Route und dem Ziel eine entscheidende Rolle für die Planung.

Wenn man alleine fahren möchte, ist dieser Schritt schnell erledigt. Die meisten werden allerdings als Gruppe unterwegs sein wollen. Hier gilt es zu überlegen, wer alles mitkommen soll. Je nach Anzahl der Personen ergeben sich andere Möglichkeiten zur Übernachtung und dergleichen. Bei diesen Personen muss aber auch bedacht werden, wie lange sie unterwegs sein können, in welchem Zeitraum sie unterwegs sein können und welche finanziellen Mittel sie bereitstellen können. Ein Campingwochenende im Schwarzwald ist für die meisten leichter zu realisieren, als ein halbes Jahr quer durch die USA zu fahren.

3. Den Zeitraum auswählen

Meistens ergibt sich dieser Schritt irgendwo zwischen 1. und 2. Wenn er sich nicht von allein ergibt, sollte er spätestens dann stattfinden, wenn Route und Mitfahrer feststehen. Je nachdem, in welcher Jahreszeit man welche Strecke fahren möchte, können sich unterschiedliche Umwelteinflüsse ergeben.

4. Das richtige Auto finden

Das Ziel und die Route, aber auch die Zahl der Mitreisenden sollte bei der Wahl des Fahrzeuges berücksichtigt werden.

Sobald man weiß, wo man wann und mit wem hinfahren möchte, muss das richtige Auto gefunden werden. Alleine oder zu zweit kann man für ein paar Tage mit einem Zweisitzer-Cabrio zurechtkommen, wer mit fünf Mann die Panamericana entlang fahren will, sollte zu geräumigeren Campingbussen greifen. Ebenso wichtig wie die Frage nach dem Platz für die Mitfahrer kann auch die Wahl des Antriebs sein. Hier ist nicht nur wichtig, ob man mit Allrad-, Front- oder Heckantrieb fahren möchte, sondern auch, ob man Diesel oder Benzin tanken will. In vielen Ländern der Welt ist Diesel teurer als Benzin oder überhaupt nicht verfügbar. Diesen Aspekt sollte man bei der Wahl des Kraftstoffs bedenken.

5. Das Auto richtig vorbereiten

Oft findet man ein passendes Gefährt irgendwo im Bekannten- oder Freundeskreis. Wenn diese Suche scheitert, muss man sich entweder ein Auto mieten oder eines für den Trip kaufen. Sobald die Wahl gefallen ist, sollte man das Fahrzeug für die lange Fahrt vorbereiten. Erneut entscheiden Dauer und Länge des Roadtrips, wie akribisch man das Gefährt durchchecken muss.

Zu den legendären Traumstraßen rund um den Erdball zählt auch die Route 66 von Chicago bis nach Kalifornien.

Vor jedem Fahrtantritt sollte man den Stand des Motoröls, die Dichtheit des Tanks, den Zustand des Kühlwassers und den Luftdruck in den Reifen, sowie deren Zustand und die Zuverlässigkeit der Bremsen überprüfen. Je nachdem mit welchem Auto oder Campingwagen man wo hinfahren möchte, können noch Faktoren wie die Funktion und der Zustand des Allradantriebs (Kardanwelle), Zuverlässigkeit der Karosserie, Achsvermessung, Dichtigkeit des Daches, die Funktion der Klimaanlage oder der technische Zustand von Motor und Getriebe eine Rolle spielen. Hier ist es vorteilhaft, wenn man das Gefährt schon länger kennt und es bereits gefahren ist. So erkennt man frühzeitig, wenn etwas nicht stimmt. Stellt man beispielsweise erhöhten Öl- oder Benzinverbrauch, ungewöhnliche Geräusche oder auffällige Gerüche fest, sollte man deren Quellen zunächst finden und überprüfen, bevor man sich auf eine längere Fahrt begibt.

6. Die Sachen packen

Ein paar Dinge dürfen auf keinem Roadtrip fehlen. Hier hat gewiss jeder seine ganz eigenen Vorstellungen von Musik, Essen und dergleichen, was eine ausgedehnte Autofahrt besonders macht. Niemals vergessen sollte man aber ein paar Grundlegende Dinge wie:

• Handy, inklusive Ladekabel
• Zusätzliches Ladekabel, was das Laden von Geräten im Auto ermöglicht
• Genügend Getränke für lange Fahrten
• Gesunde (!) Snacks, damit man sich während der Fahrt ernähren kann
• Einen Kanister, um zusätzlichen Kraftstoff mitnehmen zu können
• Hygieneartikel (Zahnbürste, Duschzeug, Seife)
• Alles, was man zum Schlafen (ggf. im Auto) benötigt
• Klopapier

Mit der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung wird der Roadtrip zum erhofften, unvergesslichen Abenteuer.

Besonders der letzte Punkt kann auf langen Fahrten wichtiger werden, als den meisten Menschen lieb ist. Dabei wird es nicht nur beim berüchtigten „Wildpinkeln“ angenehm sein, Toilettenpapier parat zu haben. Auch auf Raststätten im Ausland ist Klopapier oft Mangelware, weshalb man sein eigenes mitführen sollte. Außerdem ist es sinnvoll, sich bei professionellen Reise-Ausstattern wie dem Movera Camping Shop umzusehen, ob man ein paar Artikel findet, die sich unterwegs als nützlich erweisen. Erneut entscheidet die Route, was man einpacken sollte. Nicht nur Schlafsäcke, Zelte und Taschen empfehlen sich. Es kann für einige Touren auch ratsam sein, eine Karte mitzunehmen, falls man nicht überall Empfang mit dem Smartphone oder Navigationsgerät haben wird.

7. Sich vorbereiten

Egal, wo man hin will, es gibt überall irgendetwas zu bedenken. Das kann so banal sein wie die Badehose, die am Strand nicht fehlen darf, oder so gravierend, wie dass der eigene Führerschein im Ausland womöglich nicht anerkannt wird. Hier kann man allerdings kaum pauschale Ratschläge geben, weil jede Reise eben andere Vorbereitungen notwendig macht.

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