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Von 6. April 2014 Mehr →

Die Karwoche in den Anden: Cuenca lockt mit Prozessionen, festlichen Rituale und Ostersuppe

Einr der größten Prachtbauten Ecuadors: Die Catedral de la Inmaculada Concepción in Cuenca.

Einr der größten Prachtbauten Ecuadors: Die Catedral de la Inmaculada Concepción in Cuenca.

Die kolonialen Plätze, Kirchen und Straßen Cuencas, der drittgrößten ecuadorianischen Stadt, sind vom 14. bis zum 21. April 2014 die Kulisse eines riesigen Spektakels: Zur „Semana Santa“, der traditionellen Karwoche, bietet die Stadt seinen Besuchern magische Prozessionen, festliche Rituale und die beste Fanesca Ecuadors, eine typische Suppe, die nur in der Karwoche serviert wird. Dies sind einige der Höhepunkte, die Cuenca-Besucher an Ostern auf keinen Fall verpassen sollten:

Stimmungsvolle Prozessionen stehen in der Karwoche in Cuenca im Fokus.

Stimmungsvolle Prozessionen stehen in der Karwoche in Cuenca im Fokus.

Jedes Jahr an Gründonnerstag pilgern die Cuencanos zu den sieben kolonialen Kirchen der historischen Altstadt. Sie erinnern damit an den Leidensweg Jesu bei seiner Festnahme in Jerusalem – ein andächtiger und sehenswerter Start in die Osterwoche. Die kirchenreiche Innenstadt mit ihren engen Pflastersteinstraßen, noblen Fassaden und schmiedeeisernen Balkonen beherbergt über 30 katholische Sehenswürdigkeiten wie die Neue Kathedrale, die 1886 erbaut wurde und als die größte Kirche auf dem Kontinent gilt.

Bunte Tuniken, spitze Hüte, lethargische Klänge – die traditionellen Osterprozessionen an Karfreitag verleihen Cuenca eine magische Atmosphäre. Die Karwoche ist eine Art christliches Volksfest und das Highlight der Woche ist der Umzug „Señor de la Pasión“. Vom Park „San Blas“ führt er durch die verschiedenen Viertel der Stadt bis zum Eingang der Neuen Kathedrale am zentral gelegenen Park Abdón Calderón. Einige der prozessierenden Cuencanos zeigen ihre Religiösität dabei durch das Tragen von großen, schweren Kreuzen. Die entspannte und gastfreundliche Atmosphäre der Stadt geniessen Besucher darüber hinaus bei zahlreichen Konzerten, Ausstellungen und kulturellen Vorstellungen.

Cuenca ist bekannt für seine „Fanesca”. Die sättigende und reichhaltige Ostersuppe gilt als die beste in ganz Ecuador und steht bei allen Cuencanos an Ostern auf der Speiseliste. Auf vielen Märkten und in zahlreichen Restaurants wird die Suppe bis zum Ostersamstag serviert. Danach ist allerdings Schluß, denn außerhalb der Osterzeit kommt die Festtagssuppe nicht auf den Tisch. Eine echte cuencanische Fanesca besteht aus zwölf verschiedenen Hülsenfrüchten, Bacalao und Kürbis. Garniert wird die Suppe mit gebratenen Kochbananen, knusprigen Empanadas, gekochten Eiern und geriebenem Käse. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, findet hier ein köstliches Fanesca-Rezept zum Nachkochen. Weitere Informationen zu Cuenca unter www.cuenca.com.ec.

Archiviert unter Amerika, Ecuador