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Von 19. März 2012 Mehr →

Botswana – in den Wasserstraßen der Wüste

Die Wüste lebt. Das gilt für die Halbwüste Kalahari besonders im April und Mai, wenn die Regenzeit zu Ende ist. Dann führt der in Angola entspringende Okavango große Wassermassen, die bis ins nördliche Botswana vordringen. Dort versickert der drittgrößte Strom des südlichen Afrikas in einem weit verzweigten Netz aus Wasserstraßen mitten in der Wüste und erweckt diese zu neuem Leben. Im Okavangodelta leben rund 122 Säugetierarten, darunter Elefanten, Giraffen, Nashörner und Löwen, sowie 71 Fischarten, 444 verschiedene Vogel- und 64 Reptilienarten.

Ob Pirschfahrten, Wanderungen, Vogelbeobachtungen oder Bootstouren – in der Stadt Maun, dem Tor zum Delta, bieten zahlreiche Safariveranstalter ihre Dienste an. Die riesigen Büffelherden lassen sich am besten aus der Vogelperspektive bei einer Flugsafari beobachten. Wer lieber am Boden bleibt, sollte eine Mokoro-Safari mit einem traditionellen Einbaumfloß unternehmen und sich von Guides durch die grüne Wildnis aus Schilf, Palmen und Papyrus rudern lassen. Hautnahe Begegnungen mit Deltabewohnern wie Flusspferden gehören zu den unvergesslichen Momenten einer Botswanareise. Wer seinen Urlaub gerne komplett von zu Hause aus plant, findet unter www.botswanatourism.de hilfreiche Informationen sowie eine Liste deutscher Reiseveranstalter.

Im Norden des Landes, das etwa so groß ist wie Frankreich, reihen sich spektakuläre und artenreiche Landschaften und ausgewiesene Schutzgebiete aneinander: Das Moremi-Wildreservat, den Chobe-Nationalpark sowie die Tsodilo Hills mit ihren uralten Felszeichnungen können Urlauber auch bedenkenlos mit dem Wohnmobil erkunden. Botswana ist vergleichsweise wohlhabend und daher ein sicheres Reiseland. Spektakuläre Landschaften und archäologische Denkmäler gibt es zum Beispiel auch in den Tswapong Hills im Osten Botswanas zu entdecken. Die Moremi-Schlucht und ihre drei Wasserfälle sind für die Einheimischen ein spiritueller Ort, der nur mit Zustimmung des Headmans und nicht ohne Wanderführer besucht werden sollte. (djd/pt)

Anreise: Direktflüge nach Maun von Johannesburg (Südafrika) oder Windhoek (Namibia)

Sprachen: Setswana, Englisch

Gesundheit: Impfschutz gegen Tetanus, Poliomyelitis, Diphtherie (TPD) und Hepatitis A wird empfohlen, im Okavangodelta auch Malaria-Prophylaxe.

Archiviert unter Botswana, Afrika