
Kuren hat Tradition. Das nordbayerische Bad Brückenau war schon zur Zeit der bayerischen Könige ein beliebtes Ziel zum Kuren und Entspannen, die Gäste wandeln heute also auf königlichen Spuren. Insgesamt sprudeln hier sieben Heilquellen – fünf davon liegen im Staatsbad, zwei zählen zu den städtischen Heilquellen. Auf ihrem Weg durch das Gestein an die Oberfläche werden sie auf natürliche Weise gereinigt und gefiltert. Zugleich nehmen sie zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente auf. Diese spezielle Mineralisation zusammen mit einem extrem niedrigen Kochsalzgehalt bildet die Grundlage für ein breites Spektrum von Anwendungen.

Wellness-Urlauber, die neue Vitalität suchen, sind in dem Kurort im malerischen Sinntal ebenso gut aufgehoben wie Patienten, die die Heilquellen zur Linderung ihrer Beschwerden nutzen wollen. „Besonders geeignet bei Osteoporose ist etwa eine Trinkkur mit dem Georgi-Sprudel, da dieser besonders reich an Kalzium ist“, sagt Badearzt Wolfgang Wildenauer.

Zur Kalziumsubstitution sollten täglich 0,5 bis 1,5 Liter über den Tag verteilt getrunken werden. Die positive Wirkung des Heilwassers entfaltet sich auch beim Baden und Entspannen. In der Therme Sinnflut kann man ins Wasser der Siebener Quelle eintauchen und in historischen Holzzubern dem Lebensgefühl der damaligen Badetradition nachspüren.

Viele Gäste nutzen die Gelegenheit, um in der malerischen Umgebung von Bad Brückenau zu wandern, durch das traditionsreiche Ambiente zu flanieren oder sich ein Konzert im Schlosspark anzuhören. Gleichzeitig nutzen sie während dieser Zeit die Therapieangebote rund um die sieben Heilquellen des Staatsbades und der Stadt. Trinkkuren, Bäderanwendungen und Bewegung in intakter Natur können sehr gesundheitsfördernd sein. Weitere Informationen unter www.bad-brueckenau.de. (djd).

G. Schröder
ist seit Kindestagen mit dem Reisevirus infiziert und bringt sich seit Jahr und Tag mit großem Engagement als gute Seele hinter den Kulissen in das Mortimer Reisemagazin ein.