Ausnahmsweise – ein Stück Wien in Berlin

Wien in Berlin
Die Alte Nationalgalerie zeigt ausnahmsweise Kunst aus Wien in Berlin.

Wer in diesem Sommer nach Wien reist, tut das vielleicht auch, um Bilder von Gustav Klimt im Wien Museum zu bewundern. Doch dort wird derjenige dann vor verschlossenen Türen stehen. Und das noch bis zum 6. Dezember 2023. Auf die Bilder muss man indes nicht verzichten. Nur der Ort ist ein anderer.

Wien in Berlin
Ausgewählte Kunstwerke sind bis Oktober in der Alten Nationalgalerie zu bestaunen. – Foto: Honza Klein

„Wir haben diese Gelegenheit genutzt, um mit unseren Kollegen eine Leihgabe zu vereinbaren“, freut sich Dr. Ralph Gleis. Er ist allerdings nicht im Museumsgeschäft der österreichischen Metropole tätig. Gleis steht der Alten Nationalgalerie in Berlin vor. Dort ist Klimt nun mit zusammen mit Werken seiner Secessionskollegen Franz von Stuck, Max Liebermann und anderen zu sehen. „Wenn man Glück hat“, meint Gleis. Denn eigentlich seien alle Karten bis Oktober schon ausverkauft. Aber es gäbe irgendwie immer noch ein paar freie Plätze.

Reiseziele für Kunstliebhaber

Wien in Berlin
Kunst von Klimt zusammen mit Werken seiner Secessionskollegen Franz von Stuck, Max Liebermann und anderen zu sehen. – Foto Honza Klein

Für Isabella Rauter vom Wiener Tourismusverband ist die Ausstellung an der Spree auch Gelegenheit, ein wenig Werbung für ihre Stadt an der Donau zu machen. „Schließlich sind wir nicht nur eine Stadt mit großartigen Museen, Theatern, Shoppingmöglichkeiten, wir sind gerade wieder die Nummer ein der Lebenswertesten Städte der Welt geworden.“ Übrigens keine deutsche Stadt ist unter den ersten zehn.

Tickets für die Klimt-Ausstellung sind weitgehend vergriffen. – Foto: Honza Klein

Also vielleicht ein Grund mehr nach Wien zu reisen oder eben auch ausnahmsweise nach Berlin. Klimt und seine Kollegen sind es allemal wert und auch wenn die deutsche Hauptstadt in den vergangenen Jahren wohl an Anziehungskraft verloren.  Weitere Informationen unter www.smb.museum.ang.