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Von 19. März 2019 Mehr →

Auf zwei Rädern durch den Thurgau

Das Kanton Thurgau erweist sich als perfekter Ort für familiengerechte Radtouren – wie hier in Arbon. – Foto Karsten-Thilo Raab

Weite Blicke übers Wasser und die Berge zum Greifen nah: Am südlichen Ufer des Bodensees breitet sich auf sanften Hügeln die Landschaft des Thurgaus aus. Eine Gegend, wie fürs Radfahren modelliert. Gesamthaft 900 Kilometer ausgeschilderte Velo-Routen, machen den Apfelkanton am Bodensee zu einem wahren Eldorado für Velofahrer.

Das südliche Bodenseeufer dehnt sich aus mit großzügigem Grün: Streuobstwiesen lassen im Frühling die Blütenblätter tanzen, im Herbst fallen die Früchte schwer ins Gras. Sanfte Hügel, tolle Aussichtpunkte, breite Flusstäler und 900 Kilometer beschilderte Fahrradrouten auf Nebensträß0chen und landwirtschaftlichen Nutzwegen machen aus dem Thurgau ein Paradies für Radfahrer. Hinzu kommt die Vielfalt der Routen, denn es hat für jeden Geschmack und jedes Alter eine passende Strecke dabei. Zuverlässig weisen die Schilder an zahlreichen Wegkreuzungen den Weg mit Entfernungsangabe in jeder Richtung an.

Über kurz oder lang

Romanshorn - Copyright Karsten-Thilo Raab

Prächtige Wasserspiele warten im schweizerischen Romanshorn unweit des Bodensees. – Foto Karsten-Thilo Raab

Der Bodensee-Radweg, ein Klassiker, zeigt gerade im Thurgau überraschende Ausblicke und gibt freie Bahn entlang des Sees. Alternativen bieten die Familienrouten Bodensee-Rhein, die Mostindien- oder die Genuss-Velotour. Ob zwei, drei oder vier Tage lang, detaillierte Tourenblätter mit allen Erlebnissen am Wegrand machen die Reise zum entspannten Vergnügen. Genussradler haben auf den breiten Asphaltwegen genug Platz zum Dahingleiten.

Natur pur und spannende Begegnungen

Die Thurgauer überzeugen auch durch herzliche Gastfreundschaft: Gerade an den Rad- und Wanderrouten laden Restaurants und Besenbeizen zur Stärkung ein, Rat und gute Tipps gibt es gratis dazu. Kostenlos ist übrigens auch das Trinkwasser, das aus jedem Dorfbrunnen sprudelt. Hier kann sich jeder unbesorgt seine Wasserflasche füllen, sollte nichts anderes vermerkt sein.

Most, Saft und vieles mehr

Der Bodensee ist bei Touren durch den Thurgau ein lohnenswertes Ziel. - Foto Karsten-Thilo Raab

Der Bodensee ist bei Touren durch den Thurgau ein lohnenswertes Ziel. – Foto Karsten-Thilo Raab

Für das leibliche Wohl ist im Schlaraffenland Thurgau aufs Beste gesorgt: Mit 19 Gault-Millau-Betrieben im Kanton und einem breiten Angebot vom Feinschmecker-Fischrestaurant im Fischerort am Bodensee bis hin zur rustikalen Buure-Beiz mit währschafter Karte. Direkt beim Landwirt kann man fast überall am Wegesrand einkaufen; seien es Kürbisse und Äpfel, Milch, Eier oder jegliche Art von Beeren. Viele landwirtschaftliche Betriebe bieten auch «Ferien auf dem Bauernhof» oder «Schlafen im Stroh» an.

Entspannt nach Hause

Nach ungewohnten Touren setzt möglicherweise doch die Müdigkeit ein. Gerade mit der Familie können Planänderungen an der Tagesordnung sein. Im Thurgau kein Problem: Jedes Dorf ist mit dem Postauto gut verbunden, die Regionalbahn Thurbo hält an vielen Orten. Am See verkehren zwei Schifffahrtslinien: Die URh und die SBS. Wer also müde ist, lässt sich gemütlich nach Hause schaukeln. Im Zug und auf dem Schiff dürfen sogar die Fahrräder mitfahren. So kommen alle fröhlich und entspannt zurück zum Hotel, zum Zelt oder der Ferienwohnung. Weitere Informationen unter https://thurgau-bodensee.ch/de.

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