Malaysia gibt sich ganz „elefantös“: Auf Tuchfühlung mit den grauen Riesen

Elefanten zu baden, ist ein besonderes Erlebnis in Malaysia. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Malaysia fördert Ökotourismusprojekte und einen sanften, umweltverträglichen Tourismus, um gefährdete Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen zu schützen. So gibt es bereits seit Langem zwei Orang-Utan-Aufzuchtstationen sowie ein Nasenaffen-Schutzgebiet auf Borneo, ein Malaienbär-Zentrum wurde vor wenigen Jahren eröffnet. Auch die gefährdeten Meeresschildkröten erfahren besonderen Schutz auf Borneo und an der Ostküste Malaysias. Noch eher unbekannt bei deutschen Urlaubern ist das Kuala Gandah Elephant Conservation Centre, das 1989 vom malaysischen Department of Wildlife and National Parks ins Leben gerufen wurde. Das Zentrum wurde eingerichtet, um Elefanten, deren Lebensräume in Gefahr sind oder die verwaist aufgefunden wurden, an andere für sie geeignete Ort in Malaysia zu bringen. Sie finden vor allem im Taman Negara Nationalpark, dem größten und ältesten Park des Landes, ein neues Zuhause. In den letzten 30 Jahren wurden mehr als 450 Tiere umgesiedelt. Insgesamt leben weniger als 40.000 wilde Elefanten in ganz Asien, darunter ca. 1.200 auf der Halbinsel Malaysia. In dem Zentrum werden Forschungen durchgeführt und verschiedene Aktivitäten angeboten, um die Besucher für das wichtige Thema des Artenschutzes zu sensibilisieren. So können die Besucher beispielsweise dabei helfen, die Elefanten zu baden oder zu füttern.  Das Elephant Conservation Centre befindet sich knapp zwei Stunden Autofahrt von Kuala Lumpur entfernt in Kuala Gandah und ist das ganze Jahr über geöffnet.  Weitere Informationen unter www.wildlife.gov.my.

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