Hütten-Weitwanderung speziell für Kinder

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In Seefeld in Tirol werden nun erstmals spezielle, dreitägige Hütten-Wanderungen für Familien mit Kindern ab fünf Jahren angeboten. – Foto: Region Seefeld

Mit der neuen Leutascher 3-Tages-Hütten-Wanderung für Familien setzt die Region Seefeld Maßstäbe. Tirols erste Hütten-Weitwanderung speziell für Kinder ab fünf Jahren lädt große und kleine Bergfans ein, die alpine Natur entspannt und kindgerecht zu entdecken: Drei perfekt abgestimmte Etappen mit drei bis fünf Stunden (Kinder-) Gehzeit, spannende Wanderpfade und urige Hüttenübernachtungen machen diese Tour zum idealen Mehrtages-Outdoor-Abenteuer für Familien.

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Nicht nur das Wettersteingebirge bietet famose An- und Aussichten. – Foto: Region Seefeld

Die Route führt hoch über dem Gaistal durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft, die Abenteuer und Sicherheit gleichermaßen verbindet. Die Wege sind spielerisch gestaltet, bieten viel zu entdecken und bleiben dabei stets objektiv ungefährlich. Die Hütten entlang der Route sind auf Wanderfamilien eingestellt – mit gemütlichen Lagern, kleinen Spielplätzen, herzlicher Gastfreundschaft und regionaler Tiroler Küche. Ob Käsebrot oder Kaiserschmarrn, hier wird nicht nur gewandert, sondern auch genossen.

Drei Tage, drei Etappen

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Die Hütten im Gaistal – so wie hier Kuschlhitta  – stehen hoch in der Gunst der kleinen Wanderer. – Foto: Region Seefeld

Vom Parkplatz „Salzbach“ geht es durch dichte Wälder und entlang klarer Gebirgsbäche rund 550 Höhenmeter hinauf zur Wettersteinhütte auf 1.717 Metern oder ein paar Minuten weiter zur Wangalm (1.751 Meter). Dort werden große und kleine Wanderer mit herzlicher Gastfreundschaft und regionalen Spezialitäten wie Tiroler Gröstl oder Kaiserschmarrn verwöhnt, während Kinder ausreichend Platz zum Spielen und Erkunden haben.

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Ein zünftiges Hütten-Frühstück darf natürlich nicht fehlen. – Foto: Region Seefeld

Am zweiten Tag führt die Route über den eindrucksvollen Südwandsteig zur Rotmoosalm, die mit 2.030 Metern die höchstgelegene Hütte im Wetterstein ist. Hier bietet sich ein traumhafter Panoramablick auf die Mieminger Kette, während mit etwas Glück Murmeltiere und Gämsen beobachtet werden können. Der letzte Tag führt über den idyllischen Schäfersteig ins Gaistal, mit einer letzten gemütlichen Einkehr auf der Hämmermoosalm. Danach geht es im Tal gemütlich zurück zum Ausgangspunkt.

Gut zu wissen

An der Leutascher-Ache warten kleine Abenteuer auf die Familien. – Foto: Region Seefeld

Die gesamte Wanderung umfasst etwa 16,2 Kilometer und ist je Etappe in drei bis fünf Stunden Gehzeit entspannt zu bewältigen. Sie ist für Kinder ab etwa fünf Jahren geeignet, sollte aber an die Kondition der Kleinen angepasst werden. Ein Hüttenschlafsack ist für die Übernachtungen erforderlich, und die Hütten nehmen nur eine begrenzte Anzahl an Gästen auf, weshalb eine frühzeitige Reservierung notwendig ist. Zudem sollte bedacht werden, dass auf den Hütten nur Barzahlung möglich ist und Hunde leider nicht übernachten können. Die Leutascher 3-Tages-Hüttenwanderung ist von Ende Mai bis Oktober begehbar, entsprechende Witterung vorausgesetzt. Weitere Informationen unter www.seefeld.com.

Die Familien-Weitwanderung führt teilweise über schmale Pfade. – Foto: Region Seefeld

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Buch- und Geschenktipp für Entdecker: Meister der Finsternis 

Meister der FinsternisDer Erfolg spricht für sich. Mittlerweile in zweiter überarbeiteter Auflage ist dieser spannungsgeladene wie fantasievolle Jugendroman Meister der Finsternis von Mortimer-Reisemagazin-Redakteurin Susanne Timmann erschienen und begeistert erneut mit einer Mischung aus Spannung, Fantasie und atmosphärischer Abenteuerlust. Die Geschichte führt den jungen Protagonisten Fynn tief in die eisigen Weiten der Arktis, wohin er seinen Vater, einen Forscher, während der Schulferien begleiten wollte. Was als harmloser Ausflug beginnt, entwickelt sich zu einem gefährlichen und zugleich faszinierenden Abenteuer, das Fynn gemeinsam mit seiner neuen Freundin Maya bestreiten muss.

Zwischen Mut und Magie

Als die beiden während eines aufziehenden Unwetters in einer Eishöhle Schutz suchen, geraten sie unvermittelt in eine Reihe mysteriöser Ereignisse. Ohne zu wissen, welche Kräfte im Verborgenen wirken, finden sie sich in einer Welt wieder, in der die Blaue Hexe der Tiefe, das rätselhafte Land der Koingz und eine skrupellose Verbrecherbande in einer surrealen Unterwasserstadt ihre Wege kreuzen. Maya zeigt dabei bemerkenswerte Entschlossenheit und lässt sich weder von magischen Wesen noch von bedrohlichen Gestalten einschüchtern. Mit Mut und einem Funken Glück gelingt es den beiden sogar, die gefangenen Waldriesen aus ihrer steinernen Starre zu befreien.

Arktisches Fantasy-Abenteuer

Doch die größte Herausforderung steht noch bevor: die Aktivierung des geheimnisvollen Amuletts des Meisters der Finsternis und die Befreiung ihrer Eltern aus dem Griff des ewigen Eises. Auch für die Autorin selbst blieb lange offen, wohin sich die Geschichte entwickeln würde. Susanne Timmann berichtet, dass zu Beginn lediglich der Name des Protagonisten und der Schauplatz feststanden. Der Roman entstand in einer besonderen Lebensphase: Die zweifache Mutter begann das Schreiben während ihrer Babypause vor der Geburt ihrer Tochter und legte das Manuskript erst einmal beiseite, bis sie hochschwanger mit ihrem Sohn war. Rückblickend erzählt sie mit einem Lächeln, dass sie zwischenzeitlich völlig vergessen hatte, an der Geschichte weiterzuarbeiten.

Ob eine Fortsetzung geplant ist, lässt die aus Schwaben stammende Autorin offen. Mit einem Augenzwinkern merkt sie an, dass eine weitere Babypause als Schreibanlass eher unwahrscheinlich sei – die Wahrscheinlichkeit, zuvor Großmutter zu werden, sei deutlich höher.

Erhältlich ist das Meister der Finsternis (ISBN 978-3-939408-65-9) von Susanne Timmann für 17,99 Euro im Buchhandel oder versandkostenfrei direkt beim Westflügel Verlag.

Mortimer

Seit dem Jahr 2011 berichtet das Mortimer Reisemagazin tagtäglich in Wort, Bild und teilweise mit Videos aus der Welt des Reisens. Mehr als 8.000 Beiträge über Destinationen aus allen Teilen der Erde stehen für Interessierte mittlerweile kostenfei bereit.

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