Von 5. November 2017 Mehr →

Singapur erfreut sich wachsender Beliebtheit

Der asiatische Stadtstaat Singapur erfreut sich als Ganzjahresdestination wachsender Beleibtheit. (Foto Singapore Tourism Board)

Singapur hat es auf Platz fünf der meistbesuchten Städte weltweit geschafft. Das zeigt das neueste Ranking des Mastercard Global Destination Cities Index. Einer der Gründe ist sicherlich die kulturelle Vielfalt, die viele Touristen in die Metropole lockt. Die Stadt hat viele Facetten – und jede einzelne ist es wert, entdeckt zu werden. Egal ob abenteuerlustige Naturliebhaber, Naschkatzen, Gourmets oder Kunst- und Kulturliebhaber, in Singapur kommt jeder auf seine Kosten.

Stadtstaat als Mix der Kulturen

Nicht nur in Little India wird die kulturelle Vielfalt deutlich. (Foto Singapore Tourism Board)

Singapur ist ein Schmelztiegel der Kulturen, und diese kulturelle Vielfalt der Stadt kann in Chinatown, Little India und Kampong Glam auf eigene Faust erkundet werden. Allerdings kann einem niemand das Gefühl des „Melting Pots“ besser vermitteln als die Singapurer selbst. Mit Touren wie „Unity in Diversity“ und „Dhobis, Saris and a Spot of Curry” haben jetzt auch Besucher die Möglichkeit, die Stadt durch die Augen eines Einheimischen zu entdecken.

Dim Sum – süße Leidenschaft

Freunde kulinarischer Köstlichkeiten kommen in Singapur voll auf ihre Kosten. (Foto Janice Wong Press)

Süßes Dim Sum. Essbare Blumen. Wolken zum Verzehren. Bei Janice Wong gibt es keine Grenzen, was die Fantasie und Kreativität angeht, und fast nichts, was die begabte Konditorin nicht hervorzaubern kann. Der Name Janice Wong ist in Singapur heute ein Synonym für süße Köstlichkeiten und ausgefallene Dessertkreationen. Nach ihrem VWL Studium entschied die Singapurerin ihrer wahren Leidenschaft, der Kulinarik, nachzugehen. Ein glücklicher Zufall für alle Naschkatzen, denn seither beeindruckt Wong mit Süßspeisen, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Bei einem Aufenthalt in Singapur darf ein Zwischenstopp in Wongs 2am:dessertbar keinesfalls fehlen. Hier erwarten einen einzigartige Desserts und Süßspeisen, wie eine Tsujirihei Green Tea Tart und ein Cacao Forest, aber auch herzhafte Menüpunkte wie Popcorn Chicken. Janice Wong hält sich nicht an die traditionellen Regeln der Konditorkunst, sondern erfindet sie neu. So vereint sie Süßes und Herzhaftes auf raffinierte Weise und lockt Besucher stets aufs Neue in ihre Dessert Bar.

Grüne Oasen im Großstadtdschungel

Ungeachtet des pulsierenden Zentrums finden sich in Singapur überrascht viele Grünflächen und Parks. (Foto Singapore Tourism Board=

„In Singapur kann man innerhalb von 20 Minuten von einem 5-Sterne-Hotel zu einem Regenwald gelangen.“ Damit hat Subaraj Rajathurai, Singapurs berühmtester Naturschützer, Recht! Inmitten der glitzernden Skyline lässt sich auch die grüne Seite Singapurs bestaunen – ein Ort an dem sich niemand so gut auskennt wie Subaraj. Während seiner ersten Wanderung im Bukit Timah Nature Reserve verliebte sich der damals 18-jährige Subaraj in die Natur. Nun kämpft der Naturschützer, Forscher und Eco-Tourguide seit 35 Jahren friedlich für die Erhaltung der Natur.

Mit Subaraj kann man die Flora und Fauna Singapurs entdecken und die Stadt mit den Augen eines Naturliebhabers erkunden. Während der Touren kann man sich von Subarajs Geschichten inspirieren lassen und das Tor zu Asien als Tor zur Natur kennenlernen. Ob beim Bestaunen der Artenvielfalt im MacRitchie Naturlehrpfad, der Vogelbeobachtung im Sungei Buloh Wetland Reserve oder zwischen den riesigen Bäumen in den Botanischen Gärten, die Touren mit Subaraj werden nie langweilig.

Zeit zum Genießen

Raffinierte lukullische Köstlichkeiten werden in ausgewählten Restaurants feilgeboten. (Foto Singapore Tourism Board)

Wer nicht glaubt, dass man Architektur auch schmecken kann, sollte sich im Candlenut vom Gegenteil überzeugen lassen. Der Küchenchef Malcolm Lee lässt sich von den Wet-Markets Singapurs und der Peranakan Architektur inspirieren und zaubert so einzigartige kulinarische Kreationen. Dieses Erfolgsrezept wurde belohnt, denn das Candlenut ist das einzige Peranakan Restaurant mit einem Michelin Stern.

Die Leidenschaft des Koches zeigt sich auch in Malcolms Werdegang. Sein BWL Studium brach der Singapurer ab, um die kulinarische Welt zu entdecken. Das Teamwork, der Druck und die Lautstärke in der Küche entfachten schon am ersten Tag als Küchenhilfe ein Feuer in ihm.

Wer also ein wirklich außergewöhnliches Restaurant mit einer einzigartigen Geschichte und Malcolms kulinarischen Offenbarungen besuchen möchte, sollte sich das Candlenut nicht entgehen lassen. Gelegen im Lifestyle-Quartier COMO Dempsey kann man eine Mahlzeit bei Malcolm perfekt mit einem Einkauf im Luxus Concept Store Dover Street Market vereinen.

Die Stimme Singapurs

Auch das Nachtleben in Singapur ist überaus facettenreich. (Foto Singapore Tourism Board)

In der Metropole, die niemals zu schlafen scheint, finden sich auch ruhige und gefühlvolle Klänge. Der Sänger Nathan Hartono ist eines der bekanntesten Gesichter in der Musikbranche Singapurs. 2016 überzeugte er die Jury und das Publikum von „Sing! China“, der chinesischen Version der international erfolgreichen Castingshow „The Voice“. Seither ist er nicht mehr aus den Ohren der Singapurer wegzudenken.

Zu Nathans Geheimtipps rund um die Musikszene Singapurs zählt unter anderem auch die Haji Lane. Hier war das Blu Jaz Café ein regelmäßiger Auftrittsort für den Sänger. Die Jam-Sessions der Haji Lane sind ein besonderes Highlight. Hier finden sich regelmäßig Bands, Straßenmusiker und Fremde zusammen, um zu singen und zu tanzen. Wer größere Konzerte bevorzugt, sollte das Esplanades Mosaic Music Series besuchen, wo einheimische Talente ihre Kunst präsentieren. Rund um das Jahr finden in Singapur Musikfestivals statt, bei denen sowohl lokalen als auch internationalen Musikern eine Bühne geboten wird.

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