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Von 28. Januar 2019 Mehr →

Hongkong begrüßt das „Jahr des Erdschweins“

Zum chinesischen neujahr gibt sich ganz Hongkong traditionell in prächtiger Feierlaune.

Am 5. Februar beginnt nach dem chinesischen Kalender das Jahr des Erdschweins. In kaum einer anderen Metropole lässt sich das neue Jahr so intensiv feiern wie in der meistbesuchten Stadt der Welt Hongkong. Zum „Chinese New Year“ befindet sich die Mega-Metropole 72 Stunden lang im Ausnahmezustand. Jahrtausende alte Bräuche und Feste der Superlative prägen den mehrtägigen Eventmarathon.

Farbenfrohe Paraden sind ein wichtiger Teil der Neujahrsfeierlichkeiten.

Am 4. Februar, dem Vortag des eigentlichen Neujahrestages, läuten die Bewohner Hongkongs mit dem Besuch einer der vielen üppigen Blumenmärkte die Vorbereitungen zum neuen Jahr ein. Während zum Beispiel Kirschblüten Glück in der Liebe verheißen, stehen Schlangenlilien für Reichtum. Die beiden bekanntesten Märkte finden sich in Victoria Park und Fa Hui Park. Sie locken innerhalb von 24 Stunden Tausende von Besuchern an, die hier ihre Wunschblumen erwerben.

Auch auf ein üppiges feuerwerk wird zum Start des „Jahres des Erdschweins“ nicht verzichtet.

Am Morgen des 5. Februars, dem Neujahrstag, starten viele Hongkonger traditionell mit einer Wandertour in den Tag, da das Besteigen eines Berges den Fortschritt im Leben symbolisiert. Beliebt ist zum Beispiel ein Ausflug auf Hongkongs größte Insel Lantau, wo eine riesige Buddha-Statue die Neujahrspilger empfängt. Der nächste Höhepunkt des Tages lockt Schaulustige in die Straßen des Kowlooner Stadteils Tsim Sha Tsui. Um 180 Uhr startet hier die traditionelle International Chinese New Year Parade mit farbenfrohen Wagen und mitreißenden Auftritten lokaler und internationaler Tänzer. Das Straßenfest dauert bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages.

Ein Teil der Tradition: ein Wunschzettel an eine Orange gebunden, wird in einen Wunschbaum geworfen.

Am 6. Februar zieht das Hong Kong Well Wishing Festival immer mehr Stadtbewohner hinaus in die New Territories nach Lam Tsuen in Tai Po. Ursprünglich eine Dorftradition, kommen immer mehr Hongkonger, um hier ihre Wünsche fürs neue Jahr wahrwerden zu lassen. Dafür wird ein Wunschzettel an eine Orange gebunden, die dann in einen Wunschbaum geworfen wird. Je höher die Orange im Baum hängen bleibt, desto größer stehen die Chancen, dass der Wunsch sich erfüllt.

Die Wunschbäume sind zum Auftakt des chinesischen Neujahrs strak frequentiert.

Um 20 Uhr erleuchtet ein farbenfrohes Feuerwerk (auf Kantonesisch Rauchblume genannt) den Victoria Harbour. 30 Minuten langt zeichnetaufwendige Pyrotechnik glücksbringende Symbole und Bilder in den Himmel. Die beste Sicht auf das Feuerwerk haben Zuschauer von Aussichtspunkten entlang des Hafens, wie zum Beispiel die Promenade in Tsim Sha Tsui auf Kowlooner Seite oder dem Golden Bauhinia Square in Wan Chai und dem ifc-Komplex in Central.

Auch der Besuch eines Tempels ist für die meisten Bewohner von Hongkong fast schon Pflicht. (Fotos Hong Kong Tourism Board)

Am 7. Februar zollen viele Einheimische der älteren Generation traditionell mit einem Besuch von Tempeln ihrem Glauben Tribut. Beliebt ist der Che Kung Temple in Tai Wai. Das Drehen der Kupfer-Windmühle des Tempels in Uhrzeigerrichtung soll Glück für das neue Jahr bringen. Glücksritter finden auch auf der Sha Tin Rennbahn Erfüllung. Hier findet traditionell ein chinesisches Neujahrsrennen statt. Pferderennen haben als britisches Kolonialerbe große Begeisterung unter der lokalen Bevölkerung gefunden. Beim allerersten Rennen im Jahr des Erdschweins werden Tausende Hongkonger auf der Rennbahn erwartet, wo sie ein unterhaltsames Programm erwartet. Weitere Informationen unter www.discoverhongkong.com/de.

Archiviert unter Asien, Hongkong
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