„Zoo schöner“ Hippodom nicht weit vom Dom

Die tägliche Fütterung der Pinguine steht besonders hoch in der Gunst der kleinen Besucher. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Die tägliche Fütterung der Pinguine steht besonders hoch in der Gunst der kleinen Besucher. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Verglichen mit dem Zoo in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover oder der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen, die fraglos zu den Spitzenreitern der deutschen „Zoo-Bundesliga“ gehören, spielt der Kölner Zoo allenfalls in der Oberliga. Zu sehr sind weite Teile der Anlage in die Jahre gekommen. Mit mehr als 150 Jahren auf dem Buckel ist der Tiergarten in der Millionenstadt am Rhein in der Tat auch nicht mehr der Jüngste. 1860 öffneten hier unweit der Flora erstmals die Pforten. Fast 750 Tierarten und mehr als 9.000 Tiere aus allen Teilen der Welt sind in dem Zoologischen Garten beheimatet. Eine Heimat, die nach und nach ein modernes Antlitz erhält.

Ein philippinischer Bindenwarran im Kölner Zoo. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Ein philippinischer Bindenwarran im Kölner Zoo. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Zu den Prunkstücken im Kölner Zoo zählt fraglos der für rund 15 Millionen Euro errichtete und 2004 eingeweihte Elefantenpark mit seinem famosen Elefantenhaus, dem großzügigen Freigehege und der Elefantenbadewanne.

Eines der Prunkstücke im Kölner Zoo: Das Eulenkloster. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Eines der Prunkstücke im Kölner Zoo: Das Eulenkloster. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Sehenswert ist sicher auch das „Eulenkloster“, das, wie der Name verrät, optisch an ein Kloster angelehnt ist. Hinter dem Eulenkloster verbirgt sich eine Mischung aus Freifluganlage und einzelnen Gehegen, in denen Schwarzstörche, Bartkäuze, Sperbereulen, Waldohreulen, Turmfalken, Sperlingskäuze sowie Schleiereulen leben.

Im Madagaskarhaus sind verschiedene Lemuren- und Halbaffenarten zu bestaunen. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Im Madagaskarhaus sind verschiedene Lemuren- und Halbaffenarten zu bestaunen. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Eine Besonderheit ist daneben der Affenfelsen, auf dem sich eine große Heerschar an Mantelpavianen tummelt und sich getrennt von den Besuchern durch einen Wassergraben aus nächster Nähe beobachten lassen.

Hingucker mit grimmiger Miene: Der Tanganjika-Beulenkopf. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Hingucker mit grimmiger Miene: Der Tanganjika-Beulenkopf. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Das außerhalb des eigentlichen Zoogeländes direkt am Haupteingang gelegene Aquarium existiert seit  dem Jahre 1971. Neben Fischen werden hier Echsen, Krokodile und Schlangen gehalten. Auch ein Insektarium zählt zu den Einrichtungen des Aquariums.Besonders eindrucksvoll ist ein großes Riffaquarium, das das Leben an einem Korallenriff zeigt.

Im Hippodom lassen sich Krokodile aus nächster Nähe an Land und unter Wasser beobachten. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Im Hippodom lassen sich Krokodile aus nächster Nähe an Land und unter Wasser beobachten. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Unumstrittenes Aushängeschild des Kölner Zoos ist neben dem prcähtigen Regenwaldhaus – ein den Urwäldern Südostasiens gewidmetes Tropen- und Vogelhaus – der im Jahre 2010 eröffnete Hippodom. Die 3.500 Quadratmeter große, begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft lässt die Besucher Flusspferde und Nilkrokodile nicht nur an Land, sondern auch bei Tauchgängen im Wasser in Augenschein nehmen.

Der Kölner Zoo ist ganzjährig täglich ab 9 Uhr geöffnet. Von März bis Oktober schließen die Pforten um 18 Uhr, in der übrigen Jahreszeit um 17 Uhr. Weitere Informationen unter www.koelnerzoo.de.