Wildschönau: Winterfreuden ohne Trubel

Wildschönau
Winter Wonderland an der Kapelle Schönanger in Auffach. – Foto: Wildschönau Tourismus

Weitab vom Trubel großer Skizentren punktet die Wildschönau mit ihren naturnahen, abwechslungsreichen Wintersport- und Freizeitangeboten für Familien. Vier charmante Dörfer bilden das Herz des österreichischen Hochtals. In Auffach bringt die Schatzbergbahn Wintersportler bequem auf den Berg. Dort warten breite, familienfreundliche Abfahrten sowie kindgerechte Übungsareale wie das „Schatzberg Zwergenland“ mit Skikursen ab dem dritten Lebensjahr. Während die Kinder spielerisch das Skifahren lernen, können Eltern den Snowpark oder sportlichere Pisten erkunden.

Das Angebot im Zwergenland ist perfekt für den Skinachwuchs. – Foto: Tourismus Wildschönau

In Niederau sorgt das „Kinderland“ mit der Märchenwiesenabfahrt für Spaß auf der Piste – und auch Fortgeschrittene finden am Markbachjoch passende Herausforderungen. Die Familienlifte in Oberau und Roggenboden sind ebenfalls ideal für Einsteiger, Wiedereinsteiger und Abfahrten mit der ganzen Familie geeignet. Damit die ersten Schritte im Schnee stressfrei und unkompliziert gelingen, liegen die Anfängerpisten und Lifte alle in Fußnähe zu den Dörfern Niederau, Oberau, Roggenboden sowie Auffach – so beginnt der Tag für die ganze Familie entspannt. In der Wildschönau hat man eben mitgedacht.

Alpine Coaster, Eislauf und 5-D-Kino

Wildschönau
Blick auf das verschneite Thierbach. – Foto: Tourismus Wildschönau / shoot  & style

Auch abseits der Pisten präsentiert sich die Wildschönau im österreichischen Tirol facettenreich und unabhängig von der Schneelage: Im Familienpark Drachental Wildschönau saust man mit dem Alpine Coaster „Drachenflitzer“ über 1.355 Meter jauchzend ins Tal und passiert mehrere über 25 Meter hohe Kreisel oder dreht auf dem Eislaufplatz Pirouetten. Hier kann man ebenso wie im 5-D-Kino unvergessliche Abenteuer als Familie erleben.

Rodelspaß für Groß und Klein ist garantiert. – Foto: Tourismus Wildschönau

Ob beim Rodeln auf zertifizierten Naturbahnen, beim Schneeschuhwandern, beim Langlaufen auf den Höhenloipen des Sonnenplateaus, bei Winterwanderungen oder Pferdeschlittenfahrten – in der Wildschönau werden Erinnerungen fürs Leben geschaffen. Gemeinsame Zeit wird in dem Tiroler Hochtal großgeschrieben. Dank der professionellen Betreuungsangebote für die Kleinen können sich die Eltern und Großeltern aber auch mal etwas Pause von der Familienzeit gönnen.

In der Wildschönau sind Kinder Trumpf

Für jede Könnerstufe findet sich die richtige Piste. – Foto: Tourismus Wildschönau

Die Wildschönau punktet zusätzlich mit einer äußerst familienfreundlichen Infrastruktur: Viele der Gastgeber sind auf Familien spezialisiert, bieten kindgerechte Ausstattung und flexible Angebote. Mit der Wildschönau Card, die bei jeder Übernachtung kostenfrei inkludiert ist, profitieren Gäste unter anderem von kostenfreien Skibussen, geführten Winterwanderungen und vergünstigten Aktivitäten.

Traumhafte Winterkulisse in Niederau. – Foto: Tourismus Wildschönau / shoot  & style

Neben glitzernden Schneelandschaften und familienfreundlichen Pisten verwöhnt ein Winterurlaub in der Wildschönau mit authentischen Tiroler Spezialitäten. Dampfende Kaspressknödelsuppe, duftender Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster oder herzhafte Gröstl direkt aus der Pfanne – rustikale Schmankerln schmecken nach einem Tag im Schnee, mit Blick auf die umliegenden Gipfel der Kitzbüheler Alpen, besonders gut. Die Wildschönau nennt man nicht umsonst das Tal der Bauern. Rund um die vier Dörfer des Hochtals findet man noch 260 bewirtschaftete Bauernhöfe und Bergalmen.Weitere Informationen unter www.wildschoenau.com.

Ein der gut präparierten Pisten am Markbachjoch. – Foto: Tourismus Wildschönau / shoot  & style

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Buch- und Geschenktipp für Entdecker: Meister der Finsternis 

Meister der FinsternisDer Erfolg spricht für sich. Mittlerweile in zweiter überarbeiteter Auflage ist dieser spannungsgeladene wie fantasievolle Jugendroman Meister der Finsternis von Mortimer-Reisemagazin-Redakteurin Susanne Timmann erschienen und begeistert erneut mit einer Mischung aus Spannung, Fantasie und atmosphärischer Abenteuerlust. Die Geschichte führt den jungen Protagonisten Fynn tief in die eisigen Weiten der Arktis, wohin er seinen Vater, einen Forscher, während der Schulferien begleiten wollte. Was als harmloser Ausflug beginnt, entwickelt sich zu einem gefährlichen und zugleich faszinierenden Abenteuer, das Fynn gemeinsam mit seiner neuen Freundin Maya bestreiten muss.

Zwischen Mut und Magie

Als die beiden während eines aufziehenden Unwetters in einer Eishöhle Schutz suchen, geraten sie unvermittelt in eine Reihe mysteriöser Ereignisse. Ohne zu wissen, welche Kräfte im Verborgenen wirken, finden sie sich in einer Welt wieder, in der die Blaue Hexe der Tiefe, das rätselhafte Land der Koingz und eine skrupellose Verbrecherbande in einer surrealen Unterwasserstadt ihre Wege kreuzen. Maya zeigt dabei bemerkenswerte Entschlossenheit und lässt sich weder von magischen Wesen noch von bedrohlichen Gestalten einschüchtern. Mit Mut und einem Funken Glück gelingt es den beiden sogar, die gefangenen Waldriesen aus ihrer steinernen Starre zu befreien.

Arktisches Fantasy-Abenteuer

Doch die größte Herausforderung steht noch bevor: die Aktivierung des geheimnisvollen Amuletts des Meisters der Finsternis und die Befreiung ihrer Eltern aus dem Griff des ewigen Eises. Auch für die Autorin selbst blieb lange offen, wohin sich die Geschichte entwickeln würde. Susanne Timmann berichtet, dass zu Beginn lediglich der Name des Protagonisten und der Schauplatz feststanden. Der Roman entstand in einer besonderen Lebensphase: Die zweifache Mutter begann das Schreiben während ihrer Babypause vor der Geburt ihrer Tochter und legte das Manuskript erst einmal beiseite, bis sie hochschwanger mit ihrem Sohn war. Rückblickend erzählt sie mit einem Lächeln, dass sie zwischenzeitlich völlig vergessen hatte, an der Geschichte weiterzuarbeiten.

Ob eine Fortsetzung geplant ist, lässt die aus Schwaben stammende Autorin offen. Mit einem Augenzwinkern merkt sie an, dass eine weitere Babypause als Schreibanlass eher unwahrscheinlich sei – die Wahrscheinlichkeit, zuvor Großmutter zu werden, sei deutlich höher.

Erhältlich ist das Meister der Finsternis (ISBN 978-3-939408-65-9) von Susanne Timmann für 17,99 Euro im Buchhandel oder versandkostenfrei direkt beim Westflügel Verlag.

Mortimer

Seit dem Jahr 2011 berichtet das Mortimer Reisemagazin tagtäglich in Wort, Bild und teilweise mit Videos aus der Welt des Reisens. Mehr als 8.000 Beiträge über Destinationen aus allen Teilen der Erde stehen für Interessierte mittlerweile kostenfei bereit.