Von 17. Juli 2015 Mehr →

Walk on the wild side: Floridas einzigartige Natur

Mit seinen Sumpfpflanzen, Mangroven und Zypressen zieht der Ecerglades National Park die Besucher in seinen Bann. (Foto Florida Tourist Bureau)

Mit seinen Sumpfpflanzen, Mangroven und Zypressen zieht der Ecerglades National Park die Besucher in seinen Bann. (Foto Florida Tourist Bureau)

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des U.S. National Park Service in 2016 wird in den kommenden Monaten in Florida ein besonderes Augenmerk auf die Naturattraktionen des Sunshine State gelegt. Die lange Küstenlinie, die tropische Natur in den State und National Parks sowie die artenreiche Tierwelt sind beliebte Top-Attraktionen Floridas.

Ein magischer Ort: der Unterwasserpark John Pennekamp State Park . (Foto Visit Florida)

Ein magischer Ort: der Unterwasserpark John Pennekamp State Park . (Foto Visit Florida)

Das Kronjuwel unter den drei Nationalparks in Florida ist der Everglades National Park mit seinem einzigartigen Öko-System. Millionen Hektar, bedeckt mit tropischem Grasland und Mangrovenwäldern, sind die Heimat unzähliger Tierarten wie beispielsweise Manatees, Meeresschildkröten und Florida Panther. Von den schätzungsweise 1,25 Millionen Alligatoren Floridas leben die meisten Tiere selbstverständlich in den Everglades, die von der UNESCO im Jahr 1979 zum Weltnaturerbe ernannt wurden.

In den Gewässern vor der Küste Floridas befinden sich die einzig lebenden Korallenriffe der kontinentalen USA. Der Biscayne Nationalpark beherbergt Korallen in jeglicher Form und Farbe sowie unzählige Meerestiere, die hier besonderen Schutz genießen. Zur Inselkette der Florida Keys gehört ein weiteres prächtiges Riff: der 113 Kilometer von Key West entfernte Dry Tortugas National Park. Neben der Erkundung des Korallenriffs lädt das im 19. Jahrhundert erbaute Fort Jefferson zu einem Besuch ein.

Einer der Blickfänge an Floridas Küste: Fort Jefferson. (Foto Rob O'Neal)

Einer der Blickfänge an Floridas Küste: Fort Jefferson. (Foto Rob O’Neal)

Wunderschön, jedoch relativ unbekannt ist der circa 40 Kilometer lange, herrliche Strand an der Canaveral National Seashore am Atlantik. Die längste geschützte Meeresküste der USA ist die Gulf Island National Seashore im Nordwesten Floridas an der Grenze zu Mississippi. Beide Küstenabschnitte werden sowohl von Einheimischen als auch von Urlaubern wegen ihrer strahlend weißen, von Strandhafer und Meerestrauben gesäumten Sandstrände, frequentiert. Typische Meeresbewohner des Sunshine State wie Delfine, Manatees und Meeresschildkröten können aufmerksame Besucher hier ebenfalls beobachten.

Neben den Nationalparks haben 2014 mehr als 27 Millionen Naturliebhaber Floridas 171 State Parks besucht, die eine Fläche von 323.700 Hektar Land und 1.300 Kilometer Küste umfassen. Zu den Highlights zählen unter anderem der Florida Caverns State Park, mit seinen natürlichen Kalksteinhöhlen und der erste Unterwasserpark der USA, der John Pennekamp State Park auf den Florida Keys. Ein besonderer Ort ist zudem der Wakulla Springs State Park, der eines der weltweit größten Süßwasserquellgebiete beherbergt.

Einer der geschichtsträchtigstenm Orte in Florida: dasCastillo de San Marcos Fort in St. Augustine. (Foto Visit Florida)

Einer der geschichtsträchtigstenm Orte in Florida: dasCastillo de San Marcos Fort in St. Augustine. (Foto Visit Florida)

Auch sonst hat Floriuda einige außergweöhnliche Landschaftstriche zu bieten: Das Big Cypress National Wildlife Refuge, im Südwesten Floridas, etwa ist einer der Orte, in dem der Florida Panther gesichtet werden kann. • Im Nordosten bei Jacksonville, ist die Geschichte des indianischen Volkes der Timucuan im Timucuan National Preserve inmitten einer unberührten Naturlandschaft erlebbar.

Ebenfalls an Floridas Nordostküste befindet sich in St. Augustine das imposante Castillo de San Marcos National Monument, eine historische spanische Festung aus dem 17. Jahrhundert. Die älteste von Europäern besiedelte Stadt der USA wurde vor über 500 Jahren gegründet, und übertrumpft somit Jamestown (Virginia) und Plymouth (Massachusetts).

An der Golfküste des Sunshine State, circa acht Kilometer von Bradenton entfernt, wurde zum Gedenken an den spanischen Entdecker Hernando De Soto das De Soto National Memorial errichtet, an dem unter anderem die Landung der Europäer an Floridas Küste nachgespielt wird.


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