Schätze Kroatiens – Welterbe am Mittelmeer

Den außerordentlichen Wert der Natur- und Kulturschönheiten auf kroatischem Boden erkannte die UNESCO schon 1979, als sie in die Liste des geschützten Welterbes die Altstadt von Dubrovnik, den Diokletian-Palast und die Plitvicer Seen, die auch heute noch bekanntesten touristischen Symbole Kroatiens, aufnahm.  Nachdem Kroatien seine Unabhängigkeit erlangte,  nahm die UNESCO im Jahr 1997 auch den romanischen historischen Kern der Altstadt von Trogir, der auf den Überresten der griechischen Siedlung aus dem 3. Jahrhundert vor Christus entstand, sowie den Komplex der Euphrasius-Basilika in Poreč als einen der ältesten frühchristlichen Denkmäler, in die Liste des Weltkulturerbes. Im Jahr 2000 kam die Kathedrale des Heiligen Jakob in Šibenik hinzu. Und seit 2008 befindet sich auf der UNESCO Liste das Feld Starigradsko polje, eine landwirtschaftlich genutzte Ebene bei Starigrad auf der Insel Hvar, deren Weinberge und Olivenhaine seit der ersten griechischen Kolonisation in der Antike „praktisch unverändert“ geblieben sind und ein einmaliges Zeugnis über das geometrische System der Landaufteilung darstellen, wie sie in der Antike vorgenommen wurde.

Außerdem ist Kroatien mit zehn immateriellen Kulturgütern auf der UNESCO-Liste vertreten: der jährliche Karnevalszug der Glockenläuter „Zvončari“ von Kastav, das Dubrovniker Stadtfest des Heiligen Blasius, das Ritterspiel Alka aus Sinj, der Ojkanje-Gesang, die Kunst der Spitze in Kroatien (Pag, Hvar, Lepoglava), die Lebkuchen-Backkunst aus dem Gebiet des nördlichen Kroatiens, die Zweistimmigkeit der engen Intervalle aus Istrien und des Küstenlandes, der Frühlingsumzug der Königinnen oder „Ljelje“ aus Gorjani, die Kreuzprozession auf der Insel Hvar und die traditionelle Kunst des Holzspielzeugbaus der Region Zagorje. Nicht zu vergessen sind zudem der stumme Reigentanz des Dalmatinischen Hinterlandes „Nijemo Kolo“  und der Volksgesang Slawoniens „Bećarac“ in der Liste aufgenommen. Weitere Informationen unter unter www.kroatien.hr.