Räuber Hotzenplotz – Über 50 und noch immer kein bisschen Weise

Hotzenplotz 3Hotzenplotz, möchte man ihm zurufen, lass das Räubern. Aber auch im dritten Band dieser beliebten und wunderbaren Kinderbuchserie versetzt er Kasperl, Sepperl und Wachtmeister Dimpfelmoser wieder in Aufregung. Eigentlich wollte Hotzenplotz den Räuberhut doch an den Nagel hängen – aber auch ein ehemaliger Räuber muss schließlich von irgendetwas leben… Schon beim durchlesen des Inhaltsverzeichnisses ahnt der geneigte Leser, dass es zu einem Happy End kommen wird: nach Kapiteln wie „Der Mann in den Gartenbüschen“, „Die Räuberfalle“ und „Feuerwerk“ kommt es schließlich zu „Freudentränen“ und „Ein(em) Blick in die Zukunft“.

Zu Recht haben sich die drei Hotzenplotz-Bände weltweit über 7,5 Millionen mal verkauft, allein in Deutschland über fünf Millionen Mal. Und obwohl Preußler bereits 1962 den ersten Band mit dem vollbärtigen Räuber herausgebracht hat, sind diese Geschichten aktuelle wie nie zuvor. Spannend und mitreißend für Leser ab sechs Jahren – ohne dabei für schlechte Träume zu sorgen. Ideenreich und pfiffig geschrieben und wunderbar einfach illustriert. Zum 50. Jubiläum hat der Verlag sich etwas besonderes einfallen lassen und die Originalzeichnungen von F-J. Tripp von Mathias Weber nachkolorieren lassen.

Erhältlich ist „Räuber Hotzenplotz (Band 3 koloriert)“ (ISBN 978-3-522 18321 5) von Ottfried Preußler für 12,95 Euro im Buchhandel oder direkt beim Thienemann Verlag.

Mortimer

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