Japanisch lernen leicht gemacht

Japanisch
So faszinierend die Kultur Japans ist, so schwierig ist es, Japanisch zu verstehen oder gar zu sprechen. – Foto Karsten-Thilo Raab

Ohne Frage gehört Japan zu den großen Sehnsuchtszielen dieser Welt. Ein Land, das mit seiner Kultur, seiner enormen Vielfalt, seinen Essgewohnheiten und seinen überaus weltoffenen wie freundlichen Menschen seit Generationen zu begeistern weiß. Allein die Sprachbarriere hindert manch einen daran, dem Land der aufgehenden Sonne einen Besuch abzustatten. Das Gros der Schilder ist sowohl in Japanisch als auch in Englisch gehalten und in vielen Restaurants sind Speisekarten mit Bildern der jeweiligen Mahlzeit ausgestattet oder diese lassen sich als Plastikmodell in Augenschein nehmen. Unabhängig davon gibt es aber genügend Situationen, in denen es überaus hilfreich wäre, zumindest ein wenig Japanisch sprechen zu können. Insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass sich das Kaiserreich nach den Corona-bedingten Einschränkungen ab Juni wieder für den Tourismus öffnet, wie Premierminister Fumio Kishida offiziell verkündete.

Japanisch
Japanisch erschließt sich nicht unbedingt auf den ersten Blick . – Foto Karsten-Thilo Raab

Japanisch ist eine durchaus komplexe Sprache. Zudem zeichnet sich die Amtssprache des Kaiserreichs durch drei unterschiedliche Schriftarten aus. Neben Katakana und Kanji ist dies auch Hiragana. Die Komplexität der Sprache macht Japanisch zu einer der am schwierigsten zu erlernenden Sprachen. Japanisch lernen erfordert wie andere Sprachen ein gewisse Eigenmotivation, die Bereitschaft Vokabeln zu lernen, eine gewisse Disziplin und ein gewisses Maß an Fleiß.

Japanisch verfügt über gleich drei Schriftarten. – Foto Karsten-Thilo Raab

Mit diesen Voraussetzungen lässt sich die Sprache ein Stück weit selber beibringen. Doch hier gibt es für gewöhnlich klare Grenzen. Die Aussprache und Intonation der Wörter, die Grundzüge der Grammatik und die unterschiedlichen Schriftsysteme lassen sich am besten unter fachlicher Anleitung erlernen. Die Zahl der Bildungseinrichtungen, die in unseren Gefilden Japanisch-Kurse anbieten, ist überaus überschaubar. Eine empfehlenswerte Alternative ist daher ein Onlinekurs. Um diesen in Anspruch zu nehmen, benötigt man lediglich einen Computer oder ein Laptop. Auch über das Smartphone ist dies durchaus möglich. Italki beispielsweise bietet kostenfreie Japanisch-Kurse mit einem Privatlehrer online an.

Einige Informationen werden In Japan auch auf Englisch vorgehalten. – Foto Karsten-Thilo Raab

Bei den Dozenten handelt es sich um Muttersprachler, die nicht nur die Feinheiten und Besonderheiten des Japanischen vermitteln, sondern auch einen Einblick in die Kultur, Lebensart und Denkweise der Japaner eröffnen. Zudem passen sich die Privatlehrer ganz individuell dem Niveau und dem Lerntempo des „Sprachschülers“ an. Effektiver, intensiver und wohl auch kaum schneller lässt sich Japanisch nicht erlernen. In diesem Sinne: Konnichiwa!