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Von 22. Juli 2015 Mehr →

In Ecuador piepts wohl: Vogelbeobachtung in Quito

Ein Liebling der Vogelfreunde: der in Ecuador häufig anzutreffende Kolibri.

Ein Liebling der Vogelfreunde: der in Ecuador häufig anzutreffende Kolibri.

Wer nach Ecuador reist, sollte unbedingt etwas Zeit einplanen, um die gefiederten Bewohner des Andenlandes näher kennen zu lernen. Ecuador beherbergt die weltweit größte Vielfalt an Vogelarten, 1.640 der insgesamt 9.702 registrierten Spezies, das sind 17 Prozent, leben hier und machen Ecuador sowie seine Hauptstadt Quito zu einem wahren Paradies für Ornithologen und Vogelliebhaber.

Ein Liebling aller Birdwatcher ist zweifelsfrei der Kolibri. 132 Spezies, fast die Hälfte aller Kolibri-Arten der Welt, sind in Ecuador zuhause. Seine Schönheit und sein besonderes Flugverhalten machen den Kolibri zu etwas ganz Besonderem – und zu einem beliebten Foto-Motiv. Die kleinsten Kolibri-Arten sind nur fünf Zentimeter lang.

Fast ein Fünftel alle Vogelarten weltweit ist in Ecuador zuhause.

Fast ein Fünftel alle Vogelarten weltweit ist in Ecuador zuhause.

Knapp zwei Autostunden im Nordwesten von Quito liegt das Nebelwaldgebiet Mindo mit seiner beachtlichen Vielfalt an Vogelarten. Seit Jahren gilt die Region unter Ornithologen als eines der besten Gebiete für Vogelbeobachtung des Landes. Im Naturschutzgebiet Mindo-Nambillo können um die 500 Vogelarten in ihrem natürlichen Habitat bestaunt werden.

Das nur eine Stunde von Quito entfernte Naturreservat El Pahuma zeichnet sich durch seine Dichte an Pflanzenarten, darunter Bromelien, Moose, Farnen und über 270 Orchideenarten, aus. Auch hier leben ungefähr 500 Vogelarten.

Das Ökologisches Reservat Antisana mit seinen 120.000 Hektar liegt 50 Kilometer von Quito entfernt und beherbergt eine Vielzahl an Ökosystemen sowie die höchste Dichte an andinem Waldbestand in Ecuador. Das Reservat ist gleichzeitig Lebensraum einer der größten und einer der kleinsten Vogelarten der Welt: hier tummeln sich Andenkondore und Kolibris. Auch andere Arten wie der Schwarzkopfibis, die Andenmöwe, die Hochlandente, die Schwarzflügeltauben oder der Schwarzkopfzeisig sind hier zu finden.

Weniger als zwei Stunden von Quito entfernt und in der Nähe von Mindo liegt der hochgelegene Teil des berühmten Tandayapa-Tales, das 1997 durch „Birdlife International“ als erstes Gebiet von ornithologischer Bedeutung in Südamerika ausgezeichnet wurde. Auf über 700 Hektar leben im Bellavista Nebelwald mehr als 330 Vogelarten, darunter allein zehn verschiedene Kolibris.

Mehr als 1.600 Vogelarten in und um Quito entzücken nicht nur Ornithologen aus der ganzen Welt. (Fotos fame creative lab)

Mehr als 1.600 Vogelarten in und um Quito entzücken nicht nur Ornithologen aus der ganzen Welt. (Fotos fame creative lab)

Mit 672 Hektar ist der Parque Metropolitano del Sur einer der größten Parks in Quito und grüne Lunge der Stadt. Im Südosten der Hauptstadt gelegen bietet der Park eine große Vielfalt an Flora und Fauna mit einigen nativen Arten.

Pachijal ist ein Gebiet mit Überresten von Feuchtwäldern auf über 15.000 Hektar im Nordosten des Stadtgebiets. Pachijal ist nicht nur ein biologisches Schutzgebiet, sondern auch ein wichtiger Wasserspeicher, der schon vor Jahrtausenden zu diesem Zweck genutzt wurde. Hier leben 115 Vogelarten, 42 Säugetierarten, 17 Amphibienarten und 13 Reptilienarten. Weitere Informationen unter www.quito.com.ec/en.

Archiviert unter Amerika, Ecuador
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