Grenzenlos Skiwandern im Zittauer Gebirge

Jonsdorf, Blick ins Pochebachtal
Romantisches Ziel auch im Winter: das Jonsdorfer Pochebachtal im Naturpark Zittauer Gebirge mit seinen Umgebindehäusern.

Im Naturpark Zittauer Gebirge lässt sich ein Skivergnügen ohne Grenzen erleben. Denn in der südlichen Oberlausitz kommen nicht nur Alpinski-, Schlittschuh- und Rodelfans auf ihre Kosten. Bizarre Felsgebilde, wildromantische Wälder und Täler lassen sich hier idealerweise auf einer Skiwanderung erkunden. Rund 40 Kilometer gut beschilderte und gespurte Skiwanderwege stehen dafür zur Verfügung. Sie führen in rund 500 bis 800 Metern Höhe durch den Naturpark, teils auf Kammwegen entlang der deutsch-tschechischen Grenze.

Skiwanderer haben schon im Naturpark Zittauer Gebirge die Qual der Wahl, und das benachbarte Isergebirge gilt als das Skilanglauf-Gebiet schlechthin in Tschechien.

Unterwegs setzen schmucke Umgebindehäuser architektonische Akzente, anheimelnd beleuchtet von Herrnhuter Sternen. Später tut ein Saunabesuch gut, etwa im Trixi-Ferienpark mit seinen urgemütlichen Blockhäusern oder im traditionsreichen Zittauer Stadtbad, dessen Wände eine Abbildung vom Berg Oybin ziert. Gäste der Jonsdorfer Dammschenke erwartet nach dem Saunagang ein schaumreiches Bad im Holzzuber.

Skiwanderung im Naturpark Zittauer Gebirge mit Blick zum Aussichtsberg Hochwald.

Eine 18 Kilometer lange Tageswanderung auf dem Skiwanderweg Zittauer Gebirge führt sowohl über den Grenzkamm zwischen Deutschland und Tschechien als auch durch alle vier Orte des Zittauer Gebirges. Start ist direkt auf dem Kamm nahe der 793 Meter hohen Lausche. Vom höchsten Berg im Zittauer Gebirge verläuft der Weg in west-östlicher Richtung über Waltersdorf, den Luftkurort Jonsdorf und den Kurort Oybin mit seiner beeindruckenden Burg- und Klosteranlage, entlang des Aussichtsbergs Hochwald bis zum Luftkurort Lückendorf.

Die Zittauer Schmalspurbahn bringt Skifreunde auch im Winter ins Gebirge.

Unterwegs genießt man eine spektakuläre Sicht auf die Gipfel des Zittauer Gebirges, des Iser- und Riesengebirges. Wer eine Pause braucht, kann in behaglichen Gaststätten und „Bauden“ auf beiden Seiten des Grenzkamms einkehren. Durch die ungespurte Winterlandschaft sind auch Abstecher zu Naturschönheiten wie dem Nonnenfelsen möglich. Außerdem sollte man auch einmal die Skier abschnallen, den Turm auf dem Hochwald emporsteigen und mit der Zittauer Schmalspurbahn fahren.

In einem Zuber können die Gäste der Dammschenke im Kurort Jonsdorf baden. Dort gibt es auch eine finnische Sauna. (Fotos djd)

Schöne winterliche Ausflugsziele im Zittauer Gebirge sind das historische Stadtbad mit Sauna in Zittau, die Kletterhalle „Quacke“ in Zittau, die Eissporthalle in Jonsdorf, das Schmetterlingshaus in Jonsdorf, das Trixi-Bad mit Wellness in Großschönau, das „Kunstbauerkino“ in Großhennersdorf, die „Oberlausitzer Miniwelt“ in Oybin, der Tierpark in Zittau sowie im tschechischen Liberec wird im Science Centre „IQ Landia“ Wissenschaft zum Erlebnis. Mehr Tipps und Informationen gibt es unter www.zittauer-gebirge.com.