Frankfurt präsentiert einzigartige Schau mit Werken von Monet und seinen Zeitgenossen

Das Städel Museum in Frankfurt am Main feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen.
Das Städel Museum in Frankfurt am Main feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen.

Schon von weitem ist Frankfurt am Main an seiner berühmten Skyline zu erkennen. Doch es sind nicht nur die Wolkenkratzer und spiegelnden Glasfassaden, die die Besucher der Stadt beeindrucken. Die geschäftige Metropole gilt auch als wichtiges Zentrum von Kunst und Kultur und begeistert das ganze Jahr hindurch mit Veranstaltungen. Das Städel Museum beispielsweise beschäftigt sich vom 11. März bis 21. Juni 2015 mit dem Spiel von Licht und Farben in der Malerei und lädt dazu in die Ausstellung „Monet und die Geburt des Impressionismus“ ein.

Schon von weitem ist Frankfurt am Main an seiner berühmten Skyline zu erkennen.
Schon von weitem ist Frankfurt am Main an seiner berühmten Skyline zu erkennen.

Erstmals widmet sich eine Ausstellung in Deutschland der Entstehung und frühen Entwicklung des Impressionismus. Im Blickpunkt stehen Claude Monet als Schlüsselfigur dieser Kunstepoche und seine Künstlerkollegen Auguste Renoir, Édouard Manet, Berthe Morisot, Edgar Degas, Alfred Sisley und Camille Pissarro, die innerhalb weniger Jahre die Malerei revolutionierten. Die Ausstellung zeigt, wie diese Künstler während der 1860er und 1870er Jahre ihre neuen Seherfahrungen umsetzten und wie auf diese Weise ein neuer Stil heranreifte.

In ihren Werken beschäftigten sich die Künstler mit Themen wie dem Verhältnis von Mensch und Natur oder auch der Beschleunigung des Lebens durch den technischen Fortschritt. Keine andere Kunstströmung zuvor hat das Spiel von Farbe und Licht zu einer solchen Auflösung der Formen getrieben – zu körperlosen Figuren, substanzlosen Gebäuden und vagen Erscheinungen von Landschaften. Die Schau untersucht diesen markanten Wandel im Verhältnis von Inhalt und Form und zeigt dabei die Vielschichtigkeit der Neuerungen in der Malerei des Impressionismus auf.

Frankfurt am Main ist bekannt für die Vielzahl an Museen, darunter das Museum für Angewandte Kunst.
Frankfurt am Main ist bekannt für die Vielzahl an Museen, darunter das Museum für Angewandte Kunst.

Mehr als 90 Meisterwerke aus internationalen Sammlungen, unter anderem dem Pariser Musée d’Orsay, dem Metropolitan Museum of Art in New York und der National Gallery in London, werden in der exklusiv in Frankfurt gezeigten Sammlung zu sehen sein.  Weitere Informationen unter Telefon 069-21230808 oder unter www.frankfurt-tourismus.de.

200 Jahre Städel Museum

Mit der Niederschrift seines Testaments legte Johann Friedrich Städel im Jahr 1815 den Grundstein für Deutschlands älteste bürgerliche Museumsstiftung. Dieser geschichtsträchtige Tag jährt sich am 15. März 2015 zum 200. Mal. Das Städel feiert sein Jubiläum mit einer Vielzahl hochkarätiger Ausstellungs- und Forschungsprojekte, zahlreichen bedeutenden Erwerbungen und Sammlungserweiterungen sowie einem großen Bürgerfest. Informationen gibt es unter www.staedelmuseum.de. (djd/pt).